Psychische Gesundheit

Voda
Voda ist eine Mental-Wellness-App, die speziell fuer die LGBTQIA+-Community von queeren Therapeutinnen und Therapeuten entwickelt wurde. Die App bietet selbstgefuehrte Therapieprogramme zu Themen wie Coming-out, Genderdysphorie, Scham und Beziehungen, ergaenzt durch KI-gestuetztes Journaling und Achtsamkeitsmeditationen, die von LGBTQIA+-Kuenstlern eingesprochen wurden. Voda ist in ueber 35 Laendern als 'App of the Day' ausgezeichnet worden und in den App Stores fuer iOS (App Store ID: 1609960860) und Android (Google Play: co.voda.android) verfuegbar. Die App ist vollstaendig DSGVO-konform: Daten werden verschluesselt gespeichert und nicht an Dritte verkauft; die Nutzerinnen und Nutzer koennen ihr Konto und alle Daten jederzeit loeschen (Quelle: Voda Privacy Policy, 2025). Klinisch untersucht ist, dass LGBTQ+-Personen statistisch haeufiger unter Angststoerungen und Depressionen leiden als die Allgemeinbevoelkerung – eine Metaanalyse in World Psychiatry (Meyer, 2003, aktualisiert 2021) beziffert das Risiko auf das 1,5- bis 2,5-fache. Voda adressiert diese Luecke als eigenstaendige Selbsthilfe-Ressource ohne Ersatz fuer professionelle Therapie.

ReconWell
ReconWell ist ein digitales Unterstützungssystem für psychiatrische Patientinnen und Patienten, entwickelt von der ReconWell GmbH aus Grünwald bei München. Das CE-zertifizierte Medizinprodukt (MDR Klasse IIa) begleitet Betroffene während und nach stationärer psychiatrischer Therapie durch eine mobile App mit integrierten Krisenplänen, Erinnerungsfunktionen, Monitoring-Tools und psychoedukativen Inhalten. Die ReconWell App richtet sich an Menschen in psychiatrischer Behandlung oder Nachsorge. Ein zentrales Merkmal ist die Krisenplan-Funktion: Nutzerinnen und Nutzer können individuell erstellte Krisenpläne direkt in der App hinterlegen und im Bedarfsfall jederzeit abrufen. Die App enthält darüber hinaus Erinnerungsfunktionen für Medikamenteneinnahme und Termine, psychoedukative Lerneinheiten zu Erkrankungsbildern sowie Fragebögen zum Selbstmonitoring psychiatrischer Symptome. Engänzend dazu bietet ReconWell ein klinisches Dashboard für Therapeutinnen, Therapeuten und Pflegepersonal, über das behandelnde Fachkräfte die Verlaufsdaten ihrer Patientinnen und Patienten einsehen können. Diese Kombination aus Patientenapp und klinischer Plattform positioniert ReconWell als digitale Brücke zwischen stationärer Behandlung und ambulanter Nachsorge. Das Unternehmen bietet zusätzlich Whitelabel-Apps für klinische Studien an, darunter das ELIPSE-Forschungsprojekt. ReconWell kooperiert mit psychiatrischen Kliniken und Forschungseinrichtungen, die spezifische digitale Begleitlösungen für Studien- oder Versorgungsprojekte benötigen. Das Medizinprodukt ist nach MDR als Klasse IIa-Produkt zertifiziert. ReconWell GmbH hat ihren Sitz in Grünwald und ist im Handelsregister München unter HRB 252098 eingetragen. Geschäftsführer sind Michael Brincau und Philip Nagler-Frank. Kontakt: kontakt@reconwell.de. Hinweis: DMEA 2026 Berlin (21.–23. April 2026), Stand Halle 5.2 | A-110.

Salusmental
Salusmental ist ein spanischer Anbieter psychologischer Dienstleistungen mit Schwerpunkt auf Online-Beratung und Psychotherapie. Das Angebot umfasst Einzel-, Paar- und Familienpsychologie sowie psychologische Gutachten; Konsultationen sind per Video und Telefon moeglich. Spanien weist strukturelle Engpaesse in der psychischen Versorgung auf: Auf 100.000 Einwohner kommen laut OECD-Daten weniger als zehn Psychologen im oeffentlichen Gesundheitssystem, was lange Wartezeiten zur Folge hat. Der spanische Aktionsplan zur psychischen Gesundheit 2022–2024 stellte 100 Millionen Euro bereit, um die ambulante Versorgung zu verbessern. Vor diesem Hintergrund positionieren sich Anbieter wie Salusmental als Ergaenzung zum oeffentlichen System. Telepsychologie hat in Spanien seit der COVID-19-Pandemie stark an Verbreitung gewonnen: Laut einer in PMC veroeffentlichten Studie stieg der Anteil der Therapeuten, die Telepsychologie einsetzen, von 58 auf 84 Prozent. Die Plattform richtet sich sowohl an Personen in Spanien als auch an spanischsprachige Menschen im Ausland, die in ihrer Muttersprache psychologische Unterstuetzung suchen.

Phytolinc
Was ist Phytolinc? Phytolinc ist ein Kölner Startup, das aus der Universität zu Köln hervorgegangen ist und sich auf die Entwicklung und Herstellung von Mikroalgen-basierten Gesundheitsprodukten spezialisiert hat. Das Unternehmen kombiniert Biotechnologie mit nachhaltigem Anbau: Phytolinc hat eine proprietäre Reaktortechnologie für die effiziente Kultivierung von Mikroalgenarten entwickelt, die mit herkömmlichen Produktionssystemen nicht oder nur eingeschränkt herstellbar sind. Das Ergebnis sind hochwertige Algenbiomaassen mit definierten Nährstoffprofilen – für den Einsatz in Nahrungsergänzungsmitteln, Functional Food und Kosmetik. Mikroalgen gelten in der Ernaehrungswissenschaft und Biochemie als eine der nährstoffdichtesten Quellen überhaupt. Sie enthalten essenzielle Aminosäuren, langkettige Omeg-3-Fettsäuren (EPA und DHA), natürliches Vitamin B12, Carotinoide und Chlorophyll. Damit sprechen sie eine wachsende Zielgruppe an: Menschen, die pflanzliche Alternativen zu tierischen Ergänzungsmitteln suchen, darunter Veganer, Vegetarier und gesundheitsbewusste Konsumentinnen. Technologie: Neue Algenarten wirtschaftlich produzieren Der technologische Kern von Phytolinc ist ein innovatives Photobioreaktor-System, das die Kultivierung von Mikroalgenarten ermöglicht, die in bestehenden offenen Raceway-Ponds oder konventionellen Rohrreaktoren nicht wirtschaftlich angebaut werden können. Diese Einschränkung hat bisher dazu geführt, dass der globale Mikroalgenmarkt auf wenige Arten wie Spirulina und Chlorella beschränkt ist – obwohl hunderte potenzielle Algenarten für Gesundheitsanwendungen existieren. Phytolincs Reaktordesign eröffnet den Zugang zu diesen bisher unzugänglichen Arten und Spezies. Der Ansatz ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch relevant: Mikroalgen binden CO2, benötigen keine Ackerville, wachsen schnell und können in geschlossenen Systemen mit minimalem Wasserverbrauch produziert werden. Produkte: Von Biomasse bis zum Algenfels-Getränk Phytolinc positioniert sich auf zwei Ebenen: als B2B-Zulieferer von Algenbiomaasse und Extrakten sowie als Anbieter eines eigenen Konsumerprodukts. Das Getränk "Algenfels" bringt die eigenen Mikroalgen-Inhaltstoffe direkt an Endkonsumenten. Einordnung auf Bestes.com Phytolinc ist auf Bestes.com als Gesundheitslösung im Bereich pflanzliche Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und nachhaltige Biotechnologie gelistet. Bestes.com unterhält keine kommerzielle Beziehung zu Phytolinc.

Corvolution
Was ist Corvolution? Corvolution ist ein MedTech-Startup aus Karlsruhe, das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ausgegründet wurde. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Produkte und Dienstleistungen im Bereich kardiovaskuläre Prävention und Diagnostik. Corvolution verbindet akademische Grundlagenforschung mit marktfähigen Medizinprodukten für die Herz-Kreislauf-Überwachung. Das Kernangebot: Wearable-EKG und Langzeitüberwachung Corvolutions Hauptprodukt ist der Mesana-Sensorpatch – ein am Brustkorb getragenes, selbstklebendes Pflaster, das kontinuierlich EKG-Daten über zwei Elektroden aufzeichnet. Der Patch lässt sich diskret unter der Kleidung tragen und ermöglicht eine langfristige, ununterbrochene Überwachung des Herzrhythmus im Alltag – ohne die Einschränkungen klassischer Krankenhausmonitore. Ergänzend bietet Corvolution den CM200 an, einen Langzeit-EKG-Rekorder für die kontinuierliche 24/7-Überwachung von Herzrhythmus, Atmung und körperlicher Aktivität. Der CM200 kann über ein selbstklebendes Elektrodenpflaster oder ein textiles Brustband betrieben werden. Beide Produkte richten sich primär an Kliniken, Kardiologen und Forschungseinrichtungen, die eine zuverlässige ambulante Herzdiagnostik benötigen. Kardiovaskuläre Prävention als Wachstumsmarkt Herzerkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland: Laut Statistischem Bundesamt sterben jährlich mehr als 340.000 Menschen an Erkrankungen des Kreislaufsystems. Frühzeitige Diagnostik und kontinuierliches Monitoring bieten erhebliches Präventionspotenzial. Vorhofflimmern etwa, eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen, wird oft erst durch Langzeit-EKG-Untersuchungen entdeckt. Corvolution nutzt diesen Bedarf: Statt nur im klinischen Setting eingesetzt zu werden, zielt das Unternehmen auf ambulante und präventive Anwendungsfälle. Die Wearable-Technologie bringt medizinische Qualität in den Alltag der Patienten – ein Ansatz, der auch vom Wachstum des Consumer-Health-Markts für Smartwatches mit EKG-Funktion (Apple Watch, Samsung Galaxy Watch) profitiert, da das Bewusstsein für Herzgesundheits-Monitoring steigt. KIT-Ausgründung: Von der Forschung in den Markt Die Gründer Silvester Fuhrhop, Malte Kirst und Stefan Lamparth haben Corvolution aus der Forschung am Karlsruher Institut für Technologie heraus gegründet. Das KIT gehört zu den führenden deutschen Universitäten im Bereich Ingenieurwissenschaften und Medizintechnik. Diese akademische Verankerung gewährleistet eine solide wissenschaftliche Grundlage für die Produktentwicklung und ermöglicht den Zugang zu Forschungspartnerschaften und -förderungen. Einordnung auf Bestes.com Corvolution ist auf Bestes.com als innovativer Anbieter im Bereich kardiovaskuläre Diagnostik und Herzmonitoring gelistet. Bestes.com unterhält keine kommerzielle Beziehung zu Corvolution. Wer nach Lösungen für Herzgesundheit, EKG-Monitoring oder kardiovaskuläre Prävention sucht, findet auf Bestes.com weitere unabhängige Einordnungen verwandter Angebote im DACH-Markt.

Rehappy
Was ist Rehappy? Rehappy ist eine digitale Gesundheitsanwendung für die Schlaganfall-Nachsorge aus Aachen. Die App der Rehappy GmbH richtet sich an Betroffene, die nach einem Schlaganfall und einer stationären Rehabilitation in ihren Alltag zurückkehren und dabei digitale Unterstützung suchen. Der Fokus liegt auf Motivation, Wissensvermittlung und der Orientierung in einem veränderten Alltag. Digitale Nachsorge nach Schlaganfall Schlaganfall ist in Deutschland eine der häufigsten Ursachen für dauerhafte Beeinträchtigungen. Nach der akuten Rehabilitation entsteht häufig eine Versorgungslücke: Betroffene sind zuhause, aber noch nicht wieder vollständig handlungsfähig und benötigten weiterhin Begleitung. Rehappy setzt genau hier an mit einer App, die Motivation, strukturierte Informationen und modulare Inhalte bietet. Die App ist auf die besonderen Bedürfnisse von Schlaganfall-Patienten ausgelegt: große Schrift, eine Vorlesefunktion und intuitive Bedienung ermöglichen die Nutzung auch für ältere Menschen und Personen, die bisher wenig Erfahrung mit Smartphones hatten. Die modulare Struktur passt sich individuellen Bedürfnissen an und ermöglicht eine schrittweise Erweiterung der Nutzung. DiGA-Geschichte: Zulassung und Auslistung Rehappy wurde als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet – zunächst provisorisch, während der klinische Nutzennachweis erbracht werden sollte. Im September 2022 wurde Rehappy jedoch aus dem DiGA-Verzeichnis ausgelistet, da der Nachweis eines positiven Versorgungseffekts nicht erbracht werden konnte. Die App war zuvor als erste DiGA für die Schlaganfall-Indikation gelistet gewesen. Diese Entwicklung ist kein Einzelfall im DiGA-Markt: Das BfArM hat mehrere DiGAs ausgelistet, wenn die im Rahmen der vorläufigen Listung geforderten Studien nicht die notwendigen Ergebnisse lieferten. Für Betroffene und Verschreibende bedeutet dies, dass Rehappy seit Ende 2022 nicht mehr auf GKV-Rezept erhältlich ist. Relevanz im Bereich digitale Schlaganfall-Versorgung Trotz der Auslistung bleibt der Marktbereich relevant: Die Suche nach effektiven digitalen Nachsorgeangeboten für Schlaganfall-Patienten hält an. Die Evidenzlage für digitale Schlaganfall-Rehabilitation wird durch internationale Studien kontinuierlich weiterentwickelt. Apps mit Fokus auf motorische Rehabilitation, kognitive Unterstützung und telemedizinische Anbindung sind ein aktives Forschungs- und Entwicklungsfeld. Einordnung auf Bestes.com Rehappy ist auf Bestes.com als Anbieter im Bereich digitale Nachsorge und Rehabilitation gelistet. Bestes.com unterhält keine kommerzielle Beziehung zu Rehappy. Nutzerinnen und Nutzer sollten beachten, dass Rehappy seit September 2022 nicht mehr im BfArM DiGA-Verzeichnis gelistet ist und damit nicht auf Kassenrezept erhältlich ist. Für aktuelle Informationen empfiehlt sich die direkte Kontaktaufnahme mit Rehappy GmbH.
Psychische Erkrankungen sind in Deutschland längst keine Randerscheinung mehr. Laut DAK-Psychreport 2024 war die Diagnosegruppe psychische und Verhaltensstörungen erstmals der häufigste Einzelgrund für Krankschreibungen – mit einem Anstieg von 52 Prozent gegenüber 2014. Gleichzeitig bleiben Versorgungsengpässe dramatisch: Die Bundespsychotherapeutenkammer dokumentierte 2023 bundesweit Wartezeiten von durchschnittlich 22 Wochen auf einen Therapieplatz – in ländlichen Regionen deutlich länger.
Digitale Anwendungen schließen diese Versorgungslücke zunehmend. Auf Bestes sind über 30 Anbieter in der Kategorie Psychische Gesundheit gelistet – von kognitiv-verhaltenstherapeutischen Apps wie HelloBetter und Selfapy über KI-gestützte Diagnose-Tools bis hin zu Achtsamkeits-Plattformen. Einige davon sind als DiGA zugelassen: MindDoc und Invirto können ärztlich verordnet und von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Die Kategorien-Übersicht zeigt verwandte Bereiche wie Achtsamkeit, Depression oder Coaching.
Die Bandbreite der Angebote ist groß: Während reine Wellness-Apps ohne klinische Grundlage vor allem für Prävention geeignet sind, bringen evidenzbasierte Programme messbare Effekte auf Depressions- und Angstsymptome. Wer mit einer psychischen Erkrankung kämpft, profitiert von Angeboten, die therapeutische Methoden wie kognitive Verhaltenstherapie (KVT), Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) oder achtsamkeitsbasierte Interventionen digital umsetzen.


Der Markt für Mental-Health-Apps wächst trotz allgemeiner VC-Flaute. Laut Statista Mobile App Revenue Report 2024 erzielen Mental-Health-Apps in Deutschland einen Umsatz von über 220 Millionen Euro jährlich – Wachstumsrate rund 18 Prozent. Global ist der Sektor noch dynamischer: Grand View Research schätzt den weltweiten Mental-Health-App-Markt auf 6,2 Milliarden USD (2024).
Im deutschen Regulierungsrahmen hat die DiGA-Zulassung den Markt strukturiert. Das BfArM-Verzeichnis (Stand Anfang 2026) listet rund 60 zugelassene DiGA, davon ca. 28 Prozent im Bereich psychische Gesundheit – die größte Einzelkategorie. Programme wie MindDoc, Selfapy und HelloBetter sind seit mehreren Jahren dauerhaft gelistet.
Gegenwind kommt von Kostenträgern: GKV-Spitzenverband und Krankenkassen prüfen den Nutzen von Mental-Health-DiGAs zunehmend kritisch. Gleichzeitig fordern Leitlinien wie die S3-Leitlinie Unipolare Depression (AWMF 2023) die Einbindung digitaler Angebote als ergänzende Maßnahme.
Die Wartezeiten-Problematik bleibt der stärkste Treiber: Laut DAK Psychreport 2024 kommt auf rund 10.000 Einwohner in Deutschland nur ein niedergelassener Psychotherapeut. Digitale Angebote als Überbrückungs- oder Selbstmanagement-Tool werden von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (DGPPN) explizit empfohlen.
Bei der Wahl einer App für psychische Gesundheit entscheiden vier Merkmale über den praktischen Nutzen.
DiGA-Status. Eine Zulassung durch das BfArM bedeutet geprüfte Wirksamkeit, Datenschutz nach deutschem Recht und kostenfreie Nutzung auf Rezept. Für Kassenpatient:innen ist das der erste Prüfpunkt.
Therapeutische Methode. KVT-basierte Programme helfen nachweislich bei Angst und leichter bis mittelschwerer Depression. Achtsamkeits-Apps eignen sich eher für Prävention und Stressreduktion. Reine Audio-Meditationsformate sind keine Therapiealternative.
Datenschutz und Serverstandort. Psychische Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert. Europäische Anbieter unterliegen der DSGVO und speichern in der Regel auf Servern innerhalb der EU. Bei US-amerikanischen Apps ist das Datenschutzregime oft schwächer geregelt.
Integration in die Versorgungskette. Die stärksten Angebote kombinieren digitale Selbsthilfe mit begleitenden Therapeuten-Kontakten oder Eskalationspfaden – also einer klaren Empfehlung, wann professionelle Hilfe gesucht werden sollte.
Sind Apps fuer psychische Gesundheit kostenlos?
Viele Apps bieten kostenlose Basisfunktionen mit optionalen Abonnements (7-25 EUR pro Monat). DiGAs werden von gesetzlichen Krankenkassen erstattet und sind fuer Patienten kostenfrei, wenn ein Arzt sie per App-Code verordnet.
Was sind DiGAs fuer psychische Erkrankungen?
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) fuer psychische Erkrankungen sind klinisch geprufte Apps, die vom BfArM zugelassen wurden. Bekannte Beispiele sind Selfapy (Depression, Angst), Elona Therapy und My7steps. Diese Apps koennen von Aerzten und Psychotherapeuten verschrieben werden und sind von gesetzlichen Krankenkassen erstattungsfaehig.
Wie finde ich die passende App fuer meine psychische Gesundheit?
Die Wahl der richtigen App haengt vom Anwendungsfall ab: Fuer klinische Behandlung eignen sich zugelassene DiGAs wie Selfapy oder Moodpath. Fuer Praevention gibt es Apps wie 7Mind, Headspace oder Calm. Bestes.com listet geprufte Apps mit Anbieterangaben, Kosten und Indikationen.
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