Fimo Health
DiGA01 · Profil
Über Fimo Health
Für wen ist Fimo Health geeignet
Fimo richtet sich an Patientinnen und Patienten mit anhaltender Erschöpfung durch chronische Erkrankungen. Die App ist für folgende Indikationen verfügbar: Long Covid und Post-Covid-Syndrom, Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS), Multiple Sklerose, Krebs und onkologische Erkrankungen, Fibromyalgie, Rheumatoide Arthritis sowie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Laut Unternehmensangaben ist Fimo die einzige CE-zertifizierte Lösung speziell für Long Covid im deutschsprachigen Markt.
Wie die App funktioniert
Die Fimo-App gliedert sich in drei Kernbereiche. Lernen vermittelt krankheitsspezifische Informationen zu Einflussfaktoren auf Symptome und evidenzbasierte Inhalte aus Wissenschaft und Forschung. Handeln bietet therapeutische Übungen, Alltagstipps und Erinnerungsfunktionen für gesundheitsfördernde Routinen. Tracken ermöglicht die Erfassung von Symptomen über ein strukturiertes Tagebuch, unterstützt durch Integration von Smartwatches zur automatisierten Aufzeichnung von Vitalwerten.
Die App basiert auf validierten Messinstrumenten wie der Fatigue Severity Scale (FSS) und der Visual Analog Scale (VAS). Reale Nutzungsdaten aus einer EQ-5D-5L-Befragung zeigen laut Fimo Health, dass Anwenderinnen und Anwender ihre Lebensqualität im Schnitt innerhalb von drei Monaten um 18 Prozent verbessern konnten.
Wissenschaftliche Grundlage und Förderung
Fimo Health wurde an der Schnittstelle von Medizin, Technologie und Verhaltenspsychologie entwickelt. Eine 2021 in der Fachzeitschrift Brain Sciences veröffentlichte Studie untersuchte den Einsatz der App bei Multiple-Sklerose-Patienten zur Echtzeitmessung von Fatigue. Laut Angaben der NRW.Bank leitete das Unternehmen das Forschungsprojekt FAITH (Fraunhofer IMS, Universität Duisburg-Essen, Forschungszentrum Jülich) mit rund 760.000 Euro Landesförderung zur KI-gestützten Diagnose krebsbedingter Fatigue.
Kosten und Krankenkassenerstattung
Die Fimo-App kann über den App Store (iOS) und Google Play (Android) heruntergeladen werden. Laut Unternehmensangaben übernehmen zahlreiche gesetzliche Krankenkassen die Nutzungskosten vollständig, darunter DAK-Gesundheit, BKK Verbund Plus, KNAPPSCHAFT und vivida BKK. Versicherte sollten bei ihrer jeweiligen Kasse anfragen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Kosten übernommen werden.
Im Juni 2022 schloss Fimo Health eine Seed-Runde ab, an der sich LUMO Labs, die Barmenia Krankenversicherung und Rockstart beteiligten. Die Beteiligung der Barmenia als strategischer Investor unterstreicht das Interesse der Versicherungswirtschaft an digitalen Lösungen für chronische Erkrankungen.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Fimo richtet sich an erwachsene Patientinnen und Patienten (ab 18 Jahren) mit chronischen Erkrankungen, die mit anhaltender Fatigue verbunden sind: Long Covid, Post-Covid-Syndrom, ME/CFS, Multiple Sklerose, Krebs, Fibromyalgie, Rheumatoide Arthritis sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Die App ist besonders geeignet für Personen, die ihre Symptome besser verstehen und aktiv in den Alltag integrieren möchten. Über viele gesetzliche Krankenkassen ist die Nutzung kostenlos zugänglich.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Die Kosten für "Fimo Health" können variieren, abhängig von den spezifischen Dienstleistungen, die ein Benutzer benötigt. Es ist wichtig, dass potenzielle Benutzer sich direkt an das Unternehmen wenden, um genaue Preisinformationen zu erhalten.
06 · Aktuelles
News zu Fimo Health
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Fimo Health
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Fimo Health ist fuer Patientinnen und Patienten mit Long Covid, Post-Covid-Syndrom, Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS), Multipler Sklerose, Krebserkrankungen, Fibromyalgie, Rheumatoider Arthritis sowie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa entwickelt worden. Das Unternehmen beschreibt Fimo als einzige CE-zertifizierte Loesung speziell fuer Long Covid (Stand 2025). Die App fokussiert auf das Management von Fatigue als haeufigem Symptom dieser Erkrankungen.
Fimo wird von gesetzlichen Krankenversicherungen mit mehr als 20 Millionen Versicherten als Leistung angeboten oder bezuschusst, laut Unternehmensangaben. Ob die eigene Kasse Fimo erstattet und in welcher Hoehe, sollte direkt bei der Kasse erfragt werden. Die App ist als CE-zertifiziertes Medizinprodukt klassifiziert, aber kein DiGA im BfArM-Verzeichnis.
Pacing bezeichnet das bewusste Einteilen der eigenen Energieressourcen, um den sogenannten Post-Exertional Malaise (PEM) – eine Symptomverschlechterung nach Ueberanstrengung – bei ME/CFS und Long Covid zu vermeiden. Die Fimo-App unterstuetzt diesen Ansatz mit krankheitsspezifischen Inhalten, Aktivitaetstracking und evidenzbasierten Uebungen. Ziel ist eine nachhaltige Alltagsgestaltung innerhalb der individuellen Belastbarkeitsgrenzen.
Nein. Fimo Health ist ein CE-zertifiziertes digitales Medizinprodukt zur Unterstuetzung des Selbstmanagements, aber kein Ersatz fuer aerztliche oder therapeutische Behandlung. Das Unternehmen empfiehlt die Nutzung ergaenzend zur bestehenden medizinischen Versorgung. Besonders bei schweren oder akut sich verschlechternden Symptomen sollte eine Fachkraft konsultiert werden.
Die Fimo-App ist fuer iOS und Android verfuegbar und kann im Apple App Store sowie im Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Fuer die Nutzung bestimmter Funktionen kann eine Registrierung und – je nach Kassen-Vereinbarung – ein Freischaltcode erforderlich sein. Technische Mindestanforderungen finden sich in den jeweiligen Store-Beschreibungen.
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