Mindnet
01 · Profil
Über Mindnet
Hinter MiNDNET stehen zwei Professoren der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE): Prof. Dr. med. Anne Karow und Prof. Dr. med. Martin Lambert, die jahrzehntelange klinische Erfahrung in der Psychiatrie in eine vollständige DiGA-Entwicklungsplattform überführt haben. Gemeinsam mit Dr. Andreas Sprock gründeten sie das Unternehmen am 30. Dezember 2019, laut Handelsregister Hamburg. MiNDNET ist Mitglied im Spitzenverband Digitale Gesundheitsversorgung (SVDGV), dem Branchenverband der DiGA-Anbieter in Deutschland, laut digitalversorgt.de.
Evidenzbasierte Therapien für psychische Erkrankungen
Die DiGAs von MiNDNET basieren auf wissenschaftlich etablierten Behandlungsverfahren: Kognitive Verhaltenstherapie, achtsamkeitsbasierte Therapie und Dialektisch-Behaviorale Psychotherapie. Bei der Entwicklung jeder Anwendung werden Ärzte, Therapeuten, Krankenkassen und Betroffene aktiv einbezogen. Patient Reported Outcomes fließen direkt in den Entwicklungsprozess ein, sodass die Apps nah an der klinischen Realität bleiben. Ein laufendes Entwicklungsprojekt ist eine DiGA für Erwachsene mit ADHS. Die Anwendung bietet zwölf strukturierte Therapieschritte, die Betroffenen helfen, typische Alltagsprobleme besser zu bewältigen. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt können Therapieverlauf und Medikation in der App dokumentiert und ausgewertet werden. Laut e-health-com.de wurde der Ansatz entwickelt, um Therapieadhärenz zu fördern und Wartezeiten auf Therapieplätze zu überbrücken (März 2024).
Vom Konzept bis zur GKV-Erstattung: der All-in-One-Ansatz
MiNDNET bietet eine vollständige Entwicklungspipeline: Konzept, klinische Validierung, technische Umsetzung, BfArM-Zulassungsverfahren sowie Betrieb der App als Medizinprodukt Klasse I oder IIa. Laut e-health-com.de ermöglicht dieser integrierte Ansatz eine schnelle Implementierung, die wertvolle Zeit und Ressourcen spart (März 2024). Laut Prof. Martin Lambert sind digitale Therapien grundsätzlich für alle psychischen Erkrankungen möglich – entscheidend sei die krankheitsspezifische Entwicklung auf Basis evidenzbasierter Verfahren.
Für Patienten bedeutet das: Die Anwendungen sind als erstattungsfähige DiGA nach Paragraph 33a SGB V konzipiert. Sie können von Ärzten oder Psychotherapeuten verschrieben und von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Nutzbar sind sie orts- und zeitunabhängig – als Ergänzung zur laufenden Therapie oder zur Überbrückung von Wartezeiten auf einen Therapieplatz.
Für den Zugang zu einer MiNDNET-DiGA wird eine ärztliche oder psychotherapeutische Verordnung benötigt, die der Krankenkasse übermittelt wird. Nach Freigabe erhalten Nutzer einen Aktivierungscode. Einige Kassen ermöglichen laut BfArM auch einen Direktzugang ohne Verordnung. MiNDNET-Anwendungen sind für iOS und Android verfügbar.
Neben der ADHS-DiGA arbeitet MiNDNET laut Unternehmensangaben an weiteren Anwendungen für Erkrankungen wie Schizophrenie und bipolare Störungen. Das Hamburger Unternehmen kooperiert mit Forschungseinrichtungen, um klinische Studiendesigns in die digitale Therapie zu integrieren. Für Ärzte und Therapeuten, die eine DiGA verschreiben möchten, ist keine spezielle Zertifizierung erforderlich – eine reguläre Verordnung auf Kassenrezept reicht aus, sofern die Kasse die jeweilige DiGA erstattet.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von MiNDNET umfasst sowohl die pharmazeutische Industrie als auch medizinische Fachkräfte, die digitale Therapien für Menschen mit psychischen Erkrankungen entwickeln möchten. Dazu gehören Psychiater, Psychotherapeuten und Kliniken, die an der Implementierung und Nutzung digitaler Gesundheitsanwendungen interessiert sind. Auch Unternehmen, die den DiGA-Zulassungsprozess durchlaufen möchten, zählen zur Zielgruppe.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
MiNDNET bietet seine Dienstleistungen im B2B-Bereich an, wobei die Kostenstruktur je nach Umfang der Entwicklung und des Zulassungsprozesses variieren kann. Da das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für die Entwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen bietet, sind die Preise individuell verhandelbar und richten sich nach den spezifischen Anforderungen des Kunden.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Mindnet
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
MiNDNET entwickelt DiGAs für verschiedene psychische Erkrankungen, darunter Depressionen, Angststörungen und ADHS. Die laufende ADHS-DiGA bietet zwölf strukturierte Therapieschritte und ermöglicht die gemeinsame Dokumentation von Therapieverlauf und Medikation mit dem behandelnden Arzt.
MiNDNET-DiGAs werden von Ärzten oder Psychotherapeuten verschrieben. Wer einen Therapieplatz sucht oder bereits in Behandlung ist, kann die Verordnung direkt beim Arzt anfragen. Die Apps sind als Medizinprodukt nach Paragraph 33a SGB V erstattungsfähig.
Ja. Die Anwendungen sind als DiGA nach Paragraph 33a SGB V konzipiert und können von gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Voraussetzung ist eine Verordnung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten.
MiNDNET E-Health Solutions wurde am 30. Dezember 2019 in Hamburg gegründet, laut Handelsregister Hamburg (HRB 160543). Hinter dem Unternehmen stehen Prof. Dr. Anne Karow und Prof. Dr. Martin Lambert von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE), die ihre klinische Psychiatrie-Erfahrung in eine vollständige DiGA-Entwicklungsplattform überführt haben.
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