Mika-App
01 · Profil
Über Mika-App
Klinisch geprüftes Medizinprodukt der Klasse IIa
Mika ist nach EU MDR 2017/745 als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert. Diese Klasse umfasst Produkte mit mittlerem bis hohem Risikopotenzial und verlangt eine klinische Prüfung sowie eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle. Laut einer klinischen Studie, auf die der Hersteller verweist, kann Mika psychologischen Stress, depressive Verstimmungen, Ängste und krebsbedingte Erschöpfung (Fatigue) messbar lindern und die Lebensqualität erhöhen.
Die Inhalte entstanden in Zusammenarbeit mit führenden deutschen Onkologiezentren: Charité Berlin, Universitätsklinikum Leipzig und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg. Alle Artikel werden von Wissenschaftsautorinnen und -autoren verfasst und unabhängig von Fachleuten geprüft sowie regelmäßig aktualisiert. Nach eigenen Angaben des Unternehmens nutzen bereits über 100.000 Menschen mit einer Krebserkrankung die App – sie ist seit März 2019 im App Store verfügbar und wird regelmäßig weiterentwickelt.
Symptomtagebuch, Medikamentenplan und mentale Unterstützung
Im Zentrum der App steht das Symptomtagebuch. Nutzer erfassen täglich ihre Beschwerden und Stimmung, halten Behandlungstermine im Kalender fest und dokumentieren ihre Medikamenteneinnahme mit Erinnerungsfunktion. Das ermöglicht eine strukturierte Übergabe beim nächsten Arzttermin: Behandlungsteams erhalten auf einen Blick, wie sich die Symptome seit dem letzten Gespräch entwickelt haben.
Zusätzlich bietet die App Kurse zur Stressbewältigung und Entspannung, Bewegungsübungen zum Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie Ernährungstipps und Rezepte, die auf die Bedürfnisse während einer Krebstherapie abgestimmt sind. Alle Inhalte sind nach Angaben des Herstellers in Zusammenarbeit mit klinischen Experten entwickelt worden.
Sämtliche Daten liegen auf deutschen Servern, die nach eigenen Angaben des Herstellers strengen Sicherheitsstandards entsprechen. Der Datenschutz geht laut Fosanis GmbH über die gesetzlichen DSGVO-Anforderungen hinaus. Laut Apple App Store hält Version 2.1.6 (Mai 2026) eine Bewertung von 4,5 von 5 Sternen bei 429 Nutzerbewertungen. Die App ist für iOS und iPadOS verfügbar und kostenlos erhältlich.
Der Bedarf an digitaler Therapiebegleitung bei Krebs ist groß: Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) leben in Deutschland rund 1,7 Millionen Menschen mit einer aktiven Krebserkrankung oder in der Nachsorge. Psychische Komorbiditäten treten bei bis zu 40 Prozent der Betroffenen auf, werden aber in der Routineversorgung oft nicht systematisch erfasst. Mika schließt diese Versorgungslücke durch ein niedrigschwelliges, kostenloses digitales Angebot, das jederzeit und ortsunabhängig genutzt werden kann.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für die Mika-App sind Menschen, die an Krebs erkrankt sind und Unterstützung in ihrem Alltag suchen. Sie sind wahrscheinlich technikaffin und schätzen den Komfort, medizinische Informationen und Unterstützung direkt auf ihrem Smartphone zu haben. Darüber hinaus könnten sie nach Möglichkeiten suchen, ihre Gesundheit aktiv zu verwalten und ihre Symptome zu überwachen. Sie könnten auch Angehörige oder Betreuer sein, die nach Wegen suchen, um ihre Lieben zu unterstützen und gleichzeitig auf dem Laufenden zu bleiben.
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Mika-App
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Mika ist für iOS und Android kostenlos erhältlich. Die App richtet sich an Erwachsene mit einer Krebsdiagnose, unabhängig von Krebsart oder Therapiephase. Sie begleitet Betroffene während und nach der Behandlung.
Nein. Mika ist kein DiGA im Sinne des SGB V und wird nicht auf ärztliche Verordnung von der GKV übernommen. Die App ist kostenlos herunterladbar und steht allen offen, ohne Rezept oder Kassenzulassung.
Mika ist als Medizinprodukt der Klasse IIa nach EU MDR 2017/745 zertifiziert. Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit der Charité Berlin, dem Universitätsklinikum Leipzig und dem NCT Heidelberg entwickelt und werden regelmäßig von Onkologen geprüft.
Die App ist indikationsübergreifend konzipiert. Kernthemen sind Nebenwirkungsmanagement, Fatigue, psychische Belastungen und die Kommunikation mit dem Behandlungsteam – relevante Fragen für nahezu alle Krebserkrankungen.
Nach Angaben des Herstellers werden Daten DSGVO-konform auf Servern in Deutschland verarbeitet. Die App fragt keine personenbezogenen Informationen ab, die über das für die Nutzung notwendige Minimum hinausgehen.
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