Caspar Health
01 · Profil
Über Caspar Health
Wie die Plattform funktioniert
Kliniken integrieren Caspar Health als digitale Erweiterung ihrer bestehenden Rehabilitationsangebote. Patienten erhalten über eine App Übungseinheiten, die von Therapeuten der Partnerklinik individuell zusammengestellt werden. Die App dokumentiert Fortschritte automatisch; Therapeuten erhalten eine Rückmeldung über den Übungsstand ihrer Patientinnen und können das Programm bei Bedarf anpassen. So bleibt der therapeutische Kontakt auch nach der Entlassung bestehen, ohne dass Patienten regelmäßig in die Klinik zurückkehren müssen. Nach Unternehmensangaben kooperiert Caspar Health mit mehr als 100 Rehabilitationskliniken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Plattform ist iOS- und Android-kompatibel und läuft auch im Webbrowser, sodass keine bestimmte Hardware erforderlich ist.
Indikationen und Zielgruppen
Das Angebot richtet sich an Patienten nach orthopädischen Eingriffen – darunter Knie- und Hüftprothesen sowie Wirbelsäulenoperationen – sowie nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall oder Multipler Sklerose. Auch Personen mit chronischen Erkrankungen, die dauerhaft Physiotherapie benötigen, können die Plattform nutzen. Logopädie-Module richten sich an Patienten mit Schluck- oder Sprachstörungen nach neurologischen Ereignissen. Ergotherapie-Programme unterstützen die Wiederherstellung von Alltagsfähigkeiten. Caspar Health wurde 2017 gegründet und hat seinen Sitz in München. Laut Bundesverband Deutscher Privatkrankenanstalten (BDPK) gewinnt digitale Nachsorge in der Rehabilitation zunehmend an Bedeutung, da sie Rehospitalisierungen reduzieren kann.
Datenschutz und Kostenübernahme
Caspar Health gibt an, nach ISO 27001 zertifiziert zu sein und die Anforderungen der DSGVO zu erfüllen. Die App verarbeitet Gesundheitsdaten der Patienten, die über die Klinikpartnerschaft geschützt übertragen werden. Ob die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, hängt vom jeweiligen Reha-Kontext ab; Interessentinnen sollten sich direkt bei ihrer Klinik oder Krankenkasse informieren. Gemäß G-BA-Reha-Richtlinie können digitale Nachsorgeleistungen unter bestimmten Voraussetzungen als ergänzende Leistung anerkannt werden. Für Patientinnen und Patienten ist die Nutzung in der Regel kostenneutral, wenn die Klinik Caspar Health als Bestandteil des Reha-Programms bereitstellt. Ziel ist es, die in der Klinik begonnene Rehabilitation ohne Unterbrechung fortzusetzen und die langfristige Genesung zu unterstützen. Das Unternehmen positioniert sich als Bindeglied zwischen stationärer Versorgung und dem häuslichen Alltag und adressiert damit eine Versorgungslücke, die laut AOK-Daten die Rehabilitationsergebnisse für Tausende Patienten jährlich beeinflusst.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für Caspar Health sind hauptsächlich medizinische Fachkräfte wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Darüber hinaus können auch Patienten, die eine digitale Plattform zur Unterstützung ihrer Rehabilitation suchen, von diesem Service profitieren. Es richtet sich an Personen, die ihre Gesundheit aktiv verbessern möchten und an digitalen Lösungen interessiert sind. Es könnte auch für Menschen attraktiv sein, die aufgrund von räumlichen oder zeitlichen Einschränkungen Schwierigkeiten haben, regelmäßige Therapiesitzungen persönlich wahrzunehmen.
06 · Aktuelles
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