Peers.
01 · Profil
Über Peers.
Wie peers. funktioniert
Das Kernprodukt sind wöchentliche Video-Gruppensitzungen in kleinen Gruppen von drei bis sechs Personen, geleitet von approbierten Psychologinnen und Psychologen. Ein KI-gestützter Matchingalgorithmus bringt Teilnehmende mit ähnlicher Symptomatik und Lebenssituation zusammen, um Peer-Effekte innerhalb der Gruppe zu fördern. Die Kurse stützen sich laut Unternehmensangaben auf evidenzbasierte Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)-Manuale, die gemeinsam mit Fachtherapeutinnen entwickelt wurden. Das Angebot umfasst Indikationen wie depressive Stimmungen, Angstsymptome, chronischen Stress und Beziehungsthemen.
Positionierung im Versorgungssystem
Laut Bundespsychotherapeutenkammer warten Menschen in Deutschland durchschnittlich mehr als 20 Wochen auf einen ambulanten Therapieplatz. peers. positioniert sich in dieser Versorgungslücke: Die Gruppenformate sind schneller zugänglich als Einzeltherapie, günstiger als private Onlinetherapie und ergänzen das Angebot für Personen mit leichter bis mittelschwerer Belastung. peers. ist dabei kein zugelassenes Psychotherapieangebot im Sinne der G-BA-Psychotherapie-Richtlinien und kein Ersatz für die Behandlung bei schwerwiegenden Diagnosen.
Zielgruppe und Kosten
Das Angebot richtet sich an Erwachsene, die niedrigschwellige, professionell begleitete Unterstützung suchen – insbesondere an Berufstätige mit zeitlichen Einschränkungen oder Personen in Regionen mit langen Wartezeiten. Eine GKV-Erstattung ist derzeit nicht vorgesehen; das Modell funktioniert als Selbstzahlerangebot. Einige Krankenkassen wie Allianz und ottonova übernehmen laut peers. die Kurskosten unter bestimmten Bedingungen als Zusatzleistung.
Häufige Fragen
Ist peers. eine Psychotherapie? Nein – peers. ist kein GKV-anerkanntes Psychotherapieangebot. Es handelt sich um psychologisch fundierte Gruppenformate für Erwachsene mit leichter bis mittelschwerer Belastung.
Wie groß sind die Gruppen? laut peers. werden Gruppen aus drei bis sechs Teilnehmenden zusammengestellt und durch approbierte Psychologinnen und Psychologen geleitet.
Welche Krankenkassen übernehmen die Kosten? Laut Unternehmensangaben beteiligen sich Allianz und ottonova unter bestimmten Voraussetzungen; eine aktuelle Übersicht ist auf der Website peers.care verfügbar.
Wie läuft das Matching ab? Ein KI-gestützter Algorithmus bringt Teilnehmende mit ähnlicher Symptomatik zusammen, um die Gruppenchemie zu optimieren.
Für wen ist peers. nicht geeignet? Für Personen mit akuten psychischen Erkrankungen, die eine Einzeltherapie oder psychiatrische Behandlung benötigen, ist peers. kein geeignetes Angebot.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von peers. sind Menschen, die unter Stress, depressiven Stimmungen oder Ängsten leiden und nach schneller und effektiver psychologischer Unterstützung suchen. Dazu gehören sowohl Personen, die präventiv handeln möchten, als auch solche, die akute Probleme haben oder nach einer Therapie Unterstützung benötigen. Die Angebote richten sich an Erwachsene, die eine flexible, digitale Lösung ohne lange Wartezeiten bevorzugen.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
peers. bietet ein spezielles Angebot von 4 Sitzungen für nur 9€ an, das im Rahmen der Sendung 'Die Höhle der Löwen' beworben wird. Nach diesem Angebot kostet der Service ab 89€ pro Monat. Einige Krankenkassen, wie Allianz und ottonova, übernehmen die Kosten für die Kurse unter bestimmten Bedingungen. Teilnehmer:innen können das Abonnement nach einem Monat kündigen, wenn sie nicht zufrieden sind.
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Peers.
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