TeleClinic
01 · Profil
Über TeleClinic
Vier Millionen Behandlungen, über 6.000 Ärzte im Netzwerk
Der Umfang des Angebots ist erheblich. Laut TeleClinic wurden über vier Millionen Behandlungen auf der Plattform durchgeführt. Mehr als 6.000 Ärztinnen und Ärzte stehen für Konsultationen bereit. Neben der Videosprechstunde bietet TeleClinic die Ausstellung von elektronischen Rezepten (eRezept), Krankschreibungen (eAU) und Überweisungen an – vollständig digital und ohne Praxisbesuch. Die App wurde mehr als 3,2 Millionen Mal heruntergeladen. Für gesetzlich Versicherte entstehen in vielen Fällen keine Zusatzkosten, da die Kassenintegration greift; Details zur Kostenübernahme je Versicherung sind auf der TeleClinic-Website einsehbar.
Der deutsche Telemedizinmarkt wächst: Laut einer Bitkom-Studie (2024) haben bereits 37 Prozent der Deutschen mindestens eine Videosprechstunde genutzt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) verzeichnete 2023 über vier Millionen abgerechnete Videosprechstunden im GKV-System – ein Anstieg von 62 Prozent gegenüber 2021.
Neue Regulierung ab März 2025
Seit März 2025 gelten verschärfte Qualitätsregeln für Telemedizin-Plattformen in Deutschland. Ein KBV-GKV-Spitzenverband-Abkommen soll die medizinische Qualität online erbrachter Leistungen sicherstellen. Ab September 2025 sollen Videosprechstunden über offene Plattformen laut KBV primär an Patientinnen und Patienten in Praxisnähe vermittelt werden – eine Reaktion auf Qualitätskritik an anonymen Online-Konsultationen. TeleClinic ist als zugelassener Videodienstanbieter gemäß GKV-Spitzenverband-Liste geführt (Stand April 2026).
Diese Regulierung begrenzt das Modell des unbegrenzt wählbaren anonymen Online-Arztes, stärkt aber die Qualitätsposition zertifizierter Anbieter mit nachgewiesener GKV-Zulassung. TeleClinic ist gemäß GKV-Spitzenverband-Liste (Stand April 2026) als zugelassener Videodienstanbieter gelistet, was die Abrechenbarkeit über gesetzliche Krankenkassen sicherstellt.
Anwendungsfälle und Grenzen
Telemedizinische Konsultationen eignen sich für akute Erkrankungen ohne körperlichen Untersuchungsbedarf, für Folgebescheinigungen bei bekannten Erkrankungen, Rezeptanfragen und Zweitmeinungen. Für Menschen in ländlichen Regionen ohne zeitnahe Präsenztermine oder mit stark begrenzter Mobilität bietet die Plattform einen echten Versorgungsgewinn. Eine vollständige klinische Untersuchung kann der Online-Arzttermin nicht ersetzen; körperlich untersuchungspflichtige Beschwerden und Notfälle gehören in die Präsenzsprechstunde oder den Notruf.
Für die Einordnung im Wettbewerb ist relevant: Neben TeleClinic sind weitere Anbieter wie Avi Medical, Doctolib und regionale Kassenangebote im deutschen Telemedizinmarkt aktiv. Der KBV-Qualitätsrahmen ab 2025 dürfte mittel- bis langfristig zur Konsolidierung des Marktes beitragen, da technische und qualitative Anforderungen kleinere Anbieter stärker belasten als etablierte Plattformen mit bestehender GKV-Infrastruktur.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für TeleClinic sind Personen, die medizinische Beratung oder Behandlung benötigen, aber aus verschiedenen Gründen nicht persönlich einen Arzt aufsuchen können. Dies kann Personen einschließen, die in abgelegenen Gebieten leben, körperlich eingeschränkt sind, oder einfach einen hektischen Zeitplan haben. Darüber hinaus kann der Service für Personen attraktiv sein, die eine zweite Meinung einholen möchten oder sich in Bezug auf ihren Gesundheitszustand unsicher sind. TeleClinic könnte auch für Personen von Interesse sein, die ihre Gesundheitsprobleme diskret behandeln möchten.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Die Kosten für TeleClinic variieren je nach Art der Beratung. Grundsätzlich sind die Kosten für ein Arztgespräch durch die Krankenkasse gedeckt. Privatrezepte u.ä. müssen vom Patienten getragen werden.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu TeleClinic
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Für gesetzlich Versicherte sind viele Telemedizin-Konsultationen kostenfrei, sofern der Anbieter GKV-abrechenbar ist. TeleClinic ist als zugelassener Videodienstanbieter gelistet; welche konkreten Leistungen die eigene Krankenkasse übernimmt, sollte direkt auf der TeleClinic-Website oder bei der Kasse geprüft werden.
Über TeleClinic sind Videosprechstunden, elektronische Rezepte (eRezept), Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU) und Überweisungen möglich. Leistungen, die eine körperliche Untersuchung erfordern, können nicht telemedizinisch erbracht werden.
Laut TeleClinic sind über 6.000 approbierte Ärztinnen und Ärzte auf der Plattform aktiv. Das Fachgebietsspektrum umfasst Allgemeinmedizin sowie ausgewählte Fachdisziplinen. Die konkrete Verfügbarkeit hängt von Tageszeit und Nachfrage ab.
Seit März 2025 gilt ein KBV-GKV-Abkommen, das Qualitätsstandards für telemedizinische Leistungen festlegt. Ab September 2025 sollen Videosprechstunden über Plattformen primär an Patienten in Praxisnähe vermittelt werden. TeleClinic passt das Modell entsprechend an.
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