Aignostics
01 · Profil
Über Aignostics
Foundation-Modell Atlas 2 für Präzisionspathologie
Im Januar 2026 stellte Aignostics laut Pressemitteilung das Pathologie-Grundlagenmodell Atlas 2 vor – ein KI-Modell, das auf einem umfangreichen Pool multimodaler klinischer Daten trainiert wurde. Foundation Models gelten in der Medizin als Basisinfrastruktur für spezialisierte KI-Anwendungen: Sie verallgemeinern über Gewebetypen und Krankheitsbilder hinweg und können für konkrete diagnostische Aufgaben feinabgestimmt werden. Aignostics positioniert Atlas 2 als Plattform für die nächste Generation der Präzisionsmedizin.
Finanzierung und Investoren
Im Oktober 2024 schloss Aignostics laut Unternehmensangaben eine Serie-B-Runde über 34 Millionen US-Dollar ab. Die Runde wurde von ATHOS geführt, mit Beteiligung der Mayo Clinic sowie dem High-Tech Gründerfonds (HTGF). Weitere Investoren sind Wellington Partners, Boehringer Ingelheim Venture Fund und IBB Ventures. Die Einbindung der Mayo Clinic – einer der renommiertesten Kliniken weltweit – unterstreicht das wissenschaftliche Gewicht des Unternehmens.
Wissenschaftliche Basis und globale Präsenz
Aignostics nutzt nach eigenen Angaben proprietären Zugang zu multimodalen klinischen Datensätzen sowie maschinelles Lernen, um biologische Muster in Gewebeproben zu erkennen, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Das Unternehmen hat Büros in Berlin und New York und kooperiert mit führenden Universitätskliniken. Der wissenschaftliche Ansatz verortet Aignostics an der Schnittstelle von Grundlagenforschung und klinischer Translationsmedizin.
Einordnung im KI-Gesundheitsmarkt
Der globale Markt für KI im Gesundheitswesen wird laut Fortune Business Insights für 2026 auf rund 56 Milliarden US-Dollar geschätzt. In der KI-Pathologie konkurriert Aignostics mit internationalen Anbietern wie Paige AI und PathAI aus den USA. Aignostics differenziert sich durch seine europäische regulatorische Expertise und den akademischen Charité-Hintergrund. Im Vergleich zu anderen deutschen KI-HealthTech-Unternehmen wie mediaire (Radiologie) oder Exploris Health (Kardiologie) fokussiert Aignostics auf Gewebediagnostik und Präzisionsonkologie.
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Kooperationen und akademische Einbindung
Aignostics kooperiert nach eigenen Angaben mit führenden Universitätskliniken in Europa und den USA. Die enge Verbindung zur Charité Berlin sichert dem Unternehmen Zugang zu klinischen Datensätzen und wissenschaftlicher Expertise. Die Einbindung der Mayo Clinic als Investor in der Serie-B-Runde unterstreicht die transatlantische Ausrichtung. Aignostics hat Büros in Berlin und New York und entwickelt Produkte für beide regulatorische Räume – EU-MDR und FDA.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für Aignostics sind hauptsächlich medizinische Fachleute und Gesundheitseinrichtungen, die sich auf Pathologie und Onkologie spezialisiert haben. Diese Nutzer könnten Pathologen, Onkologen oder medizinische Forscher sein, die nach fortschrittlichen KI-Lösungen suchen, um genaue und effiziente Diagnosen zu stellen. Darüber hinaus könnten auch Pharmaunternehmen, die an der Entwicklung neuer Medikamente arbeiten, von diesem Service profitieren.
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