Sediwork
01 · Profil
Über Sediwork
Wie funktioniert's
SEDIWORK erstellt laut Hersteller Rotationspläne für Assistenzärzte in wenigen Minuten. Algorithmen berücksichtigen dabei individuelle Wünsche der Ärzte, die Weiterbildungsanforderungen der jeweiligen Facharztprüfung und die verfügbare Abteilungskapazität. Laut Unternehmensangaben können Mitarbeitende über die Plattform Präferenzen für bestimmte Abteilungen angeben, die direkt in die Planung einfließen. Das System ermöglicht außerdem standortübergreifende Rotationen zwischen mehreren Kliniken eines Verbunds. Zu den bekannten Anwendern zählen laut Hersteller die Asklepios Kliniken Hamburg.
Für wen ist es gedacht
SEDIWORK richtet sich an Krankenhäuser und Klinikverbünde, die ärztliche Weiterbildungsprogramme strukturiert planen müssen. Primäre Nutzergruppen sind Ärztliche Direktoren, Weiterbildungsverantwortliche und Personalplaner in der Klinik. Assistenzärzte interagieren mit der Plattform über eine Self-Service-Komponente für ihre Wunscheingaben. Die Software ist keine Patientenanwendung; ein direkter Verbraucher-Touchpoint existiert nicht.
Im Vergleich zu Alternativen
Klassische Dienstplanungssoftware für Krankenhäuser – etwa von Anbietern wie Plano oder Medishift – deckt in erster Linie Schichtpläne und Arbeitszeiterfassung ab. SEDIWORK adressiert mit der Weiterbildungsrotation ein spezifischeres Problem: die langfristige Karriere- und Kompetenzplanung von Assistenzärzten über Fachrichtungsgrenzen hinweg. In diesem Nischensegment gibt es nach Kenntnis des Unternehmens noch keinen etablierten deutschen Vollwettbewerber, der Rotationsplanung in vergleichbarer Tiefe digitalisiert hat. Die Krankenhausreform 2025 könnte laut einem LinkedIn-Beitrag von SeDiDoc die Nachfrage nach strukturierter Weiterbildungsplanung weiter erhöhen.
Preisangaben zu SEDIWORK sind auf der öffentlichen Website nicht einsehbar; das Unternehmen arbeitet auf Anfragebasis. Die cloudbasierte Architektur ermöglicht eine Nutzung ohne lokale Softwareinstallation. Besonders in Klinikverbünden, in denen Assistenzärzte über mehrere Standorte rotieren, soll die Plattform laut Hersteller den bisher manuellen Abstimmungsaufwand erheblich reduzieren und gleichzeitig die Dokumentation der absolvierten Weiterbildungsabschnitte zentral zugänglich machen.
Für Krankenhäuser, die ihre ärztliche Weiterbildung strukturierter gestalten und gleichzeitig die Attraktivität als Ausbildungsstätte steigern wollen, adressiert SEDIWORK ein bisher kaum digitalisiertes Segment der Klinik-IT – ergänzend zu klassischen Krankenhausinformationssystemen und HR-Lösungen. Auf dem Podcast-Portal Spotify wurde 2023 eine Episode zu smarter Rotationsplanung veröffentlicht, in der das SeDiDoc-Konzept als Fallbeispiel vorgestellt wird. Preisangaben sind auf Anfrage beim Anbieter erhältlich.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von SEDIWORK umfasst vor allem Krankenhäuser und Kliniken, die ihre ärztliche Rotationsplanung modernisieren möchten. Dazu gehören medizinische Einrichtungen, die eine vernetzte Zusammenarbeit fördern und ihre Arbeitskultur hin zu mehr Transparenz und Effizienz transformieren wollen. Auch medizinische Fachkräfte, die von einer strukturierten Weiterbildung und flexiblen Arbeitszeitmodellen profitieren möchten, zählen zur Zielgruppe.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Es liegen keine spezifischen Informationen über die Kostenstruktur von SEDIWORK vor. Das Unternehmen bietet jedoch eine umfassende Implementierung und Beratung an, was auf ein individuell angepasstes Preismodell hindeutet. Interessierte Kliniken und Krankenhäuser können eine Beratung vereinbaren, um mehr über die Preisgestaltung zu erfahren.
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