MyFitnessPal
01 · Profil
Über MyFitnessPal
Wie MyFitnessPal funktioniert
Nutzerinnen und Nutzer erfassen jede Mahlzeit über eine Suche in der Datenbank, per Strichcode-Scan oder durch eigene Rezepte. Die App errechnet daraus die tägliche Kalorienbilanz sowie die Makronährstoffe Protein, Kohlenhydrate und Fett. Zusätzlich können Sport-Aktivitäten eingetragen oder per Schnittstelle aus Fitness-Trackern von Apple Health, Fitbit oder Garmin importiert werden; die verbrauchten Kalorien fließen automatisch in die Tagesbilanz ein.
Das Grundprinzip basiert auf dem Energiebilanz-Konzept: Wer langfristig weniger Kalorien aufnimmt als verbraucht, nimmt ab. Laut einer Metaanalyse im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics (2016) können Kalorientracking-Apps die Ernährungsqualität und die Gewichtsabnahme bei Erwachsenen statistisch signifikant verbessern, verglichen mit Kontrollgruppen ohne App-Nutzung.
Für wen ist MyFitnessPal geeignet?
Die App eignet sich für Menschen mit konkreten Ernährungszielen – Gewichtsreduktion, -aufbau oder -erhalt – sowie für Personen, die ihren Protein- oder Kohlenhydratanteil gezielt steuern möchten, etwa bei Diabetes-Management oder sportlichem Training. Professionelle Ernährungsberaterinnen und -berater setzen MyFitnessPal laut Fachberichten gelegentlich als Dokumentationstool ein, empfehlen es aber nicht als Ersatz für individuelle Beratung. Die Premium-Version enthält erweiterte Nährstoffziele, Mahlzeitenplanung und präzise Makronährstoff-Steuerung; aktuelle Preise sind auf myfitnesspal.com und im App Store einsehbar.
Stärken und Schwächen
Die Stärke liegt in der Datenbanktiefe und der Plattformverbreitung: Nach Angaben des Unternehmens hat MyFitnessPal über 200 Millionen registrierte Nutzerinnen und Nutzer weltweit. Als Schwäche gilt die Datenqualität einzelner Einträge: Da viele Lebensmittel von Nutzerinnen und Nutzern selbst eingetragen wurden, sind Kalorienangaben vereinzelt fehlerhaft. Untersuchungen der Verbraucherzentrale empfehlen bei App-gestützter Diät grundsätzlich eine begleitende Ernährungsberatung. Das Unternehmen wurde 2005 in San Francisco gegründet, war von 2015 bis 2020 Teil von Under Armour und befindet sich seit 2020 im Besitz von Francisco Partners.
Die App ist für iOS und Android verfügbar und unterstützt Schnittstellen zu Apple Health, Google Fit, Garmin und Fitbit, was die Integration in bestehende Trainingsroutinen erleichtert. Für spezifische Ernährungsbedürfnisse – etwa bei veganer Ernährung oder sportlicher Gewichtssteuerung – bietet die Premium-Version individuelle Makroziele, mit denen Protein-, Fett- und Kohlenhydratanteile präzise eingestellt werden können. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder Erkrankungen wie Diabetes sollte die App nur in Absprache mit Fachpersonal verwendet werden. Im Apple App Store ist MyFitnessPal mit über 4 Millionen Bewertungen eine der meistbewerteten Ernährungs-Apps weltweit. Neben Deutsch unterstützt die App mehrere Sprachen.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für MyFitnessPal sind Menschen, die sich für Fitness und gesunde Ernährung interessieren. Dies können sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Sportler sein, die ihre Ernährung und ihr Training verfolgen möchten. Darüber hinaus richtet sich der Service an Personen, die Gewicht verlieren oder einen gesünderen Lebensstil pflegen möchten. Es ist auch nützlich für diejenigen, die spezielle Diäten einhalten müssen, wie zum Beispiel glutenfreie oder vegetarische Diäten.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Kostenlos (Basisversion); Premium: ca. 19,99 USD/Monat oder ca. 79,99 USD/Jahr (~18 €/Monat)
06 · Aktuelles
News zu MyFitnessPal
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu MyFitnessPal
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Die Grundversion ist kostenlos. Die Premium-Version kostet rund 10 Euro monatlich oder ca. 80 Euro jährlich und enthält erweiterte Nährstoffziele und Mahlzeitenplanung.
Laut Unternehmensangaben umfasst die Datenbank über 14 Millionen Einträge. Ein Teil davon ist nutzergeneriert, weshalb einzelne Kalorienangaben abweichen können.
MyFitnessPal bietet Schnittstellen zu Apple Health, Google Fit, Fitbit, Garmin, Polar und weiteren Plattformen.
Die App kann Kohlenhydrate und Makronährstoffe tracken, ersetzt aber keine ärztliche oder diätologische Betreuung. Laut Fachempfehlungen sollten Menschen mit Diabetes eine App-gestützte Ernährungsplanung mit einem Arzt oder einer Ernährungsberaterin absprechen.
MyFitnessPal ist ein US-amerikanisches Produkt. Die Datenschutzbedingungen unterliegen US-Recht; Nutzerinnen und Nutzer aus der EU sollten die Datenschutzerklärung bezüglich DSGVO-Konformität prüfen, bevor sie persönliche Gesundheitsdaten erfassen.
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