Minddistrict
01 · Profil
Über Minddistrict
Plattform und Leistungsumfang
Minddistrict richtet sich ausschließlich an Leistungserbringer: psychiatrische Kliniken, ambulante Psychotherapiepraxen und Krankenkassen setzen die Plattform ein, um Patientinnen strukturierte Online-Interventionen anzubieten. Der Modulkatalog umfasst evidenzbasierte Programme zu Depression, Angststörungen, Burnout, Schlaf und chronischen Erkrankungen – ergänzt um standardisierte Fragebögen wie PHQ-9 und GAD-7 sowie Tagebuchfunktionen. Nach Unternehmensangaben nutzen mehr als 200.000 Anwenderinnen in über acht Ländern die Plattform.
Blended Care und Integration
Minddistrict unterstützt den Blended-Care-Ansatz: Therapeutinnen können Module direkt verordnen und Fortschritte digital verfolgen. Offene API-Schnittstellen ermöglichen Integration in bestehende Praxisverwaltungssoftware. Datenschutz entspricht DSGVO-Standard sowie dem niederländischen NEN-7510-Standard für Gesundheits-IT.
Strategische Einbettung und Vergleich
Als Asklepios-Tochter hat Minddistrict Zugang zu einem der größten Rollout-Kanäle für digitale Lösungen in der deutschen Kliniklandschaft. Im Vergleich zu anderen B2B-Plattformen wie Oviva (Ernährung) oder M.Doc (Klinik-Apps) ist Minddistrict konsequent auf psychische Gesundheit spezialisiert. Laut Crunchbase wurde nach der Asklepios-Übernahme keine externe Folge-Finanzierung kommuniziert – Wachstum erfolgt organisch im Konzern.
Für Betroffene ohne Therapeutenkontakt
Für Einzelpersonen ohne aktiven Therapeutenkontakt ist Minddistrict nicht direkt zugänglich. Alternative digitale Angebote sind kassenzugelassene DiGAs wie Selfapy, HelloBetter oder velibra, die eigenständig genutzt werden können.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Psychiatrische und psychosomatische Kliniken, Reha-Kliniken, Universitäten
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Kosten abhängig von Dienstleistungsart und Finanzierungsweg
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Minddistrict
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Nein. Minddistrict ist ausschließlich über Leistungserbringer zugänglich – Psychotherapeutinnen, Kliniken oder Krankenkassen. Betroffene erhalten Zugang, wenn ihre Behandlerin die Plattform einsetzt.
Die Übernahme durch Asklepios Kliniken GmbH wurde im Februar 2019 vollzogen. Minddistrict operiert seither als eigenständige Tochtergesellschaft.
In mehr als acht Ländern, vor allem Niederlande, Deutschland, Belgien, Großbritannien und Österreich.
Minddistrict wurde 2008 in den Niederlanden gegründet. Nach über einem Jahrzehnt eigenständiger Entwicklung folgte 2019 die Übernahme durch Asklepios Kliniken.
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