Minddistrict

Seit 2008 entwickelt Minddistrict digitale Lösungen für psychotherapeutische und psychiatrische Einrichtungen. Das niederländische Unternehmen gilt laut Tracxn als Marktführer für eHealth-Plattformen im niederländischen Gesundheitssystem und betreibt auch in Deutschland ein Büro mit Partnernetzwerk. Im Februar 2019 übernahm Asklepios Kliniken – einer der größten privaten Klinikbetreiber Deutschlands mit über 160 Einrichtungen – das Unternehmen vollständig. Die Plattform wird seither als strategisches Digitalangebot im Asklepios-Netzwerk weiterentwickelt.

01 · Profil

Über Minddistrict

Plattform und Leistungsumfang

Minddistrict richtet sich ausschließlich an Leistungserbringer: psychiatrische Kliniken, ambulante Psychotherapiepraxen und Krankenkassen setzen die Plattform ein, um Patientinnen strukturierte Online-Interventionen anzubieten. Der Modulkatalog umfasst evidenzbasierte Programme zu Depression, Angststörungen, Burnout, Schlaf und chronischen Erkrankungen – ergänzt um standardisierte Fragebögen wie PHQ-9 und GAD-7 sowie Tagebuchfunktionen. Nach Unternehmensangaben nutzen mehr als 200.000 Anwenderinnen in über acht Ländern die Plattform.

Blended Care und Integration

Minddistrict unterstützt den Blended-Care-Ansatz: Therapeutinnen können Module direkt verordnen und Fortschritte digital verfolgen. Offene API-Schnittstellen ermöglichen Integration in bestehende Praxisverwaltungssoftware. Datenschutz entspricht DSGVO-Standard sowie dem niederländischen NEN-7510-Standard für Gesundheits-IT.

Strategische Einbettung und Vergleich

Als Asklepios-Tochter hat Minddistrict Zugang zu einem der größten Rollout-Kanäle für digitale Lösungen in der deutschen Kliniklandschaft. Im Vergleich zu anderen B2B-Plattformen wie Oviva (Ernährung) oder M.Doc (Klinik-Apps) ist Minddistrict konsequent auf psychische Gesundheit spezialisiert. Laut Crunchbase wurde nach der Asklepios-Übernahme keine externe Folge-Finanzierung kommuniziert – Wachstum erfolgt organisch im Konzern.

Für Betroffene ohne Therapeutenkontakt

Für Einzelpersonen ohne aktiven Therapeutenkontakt ist Minddistrict nicht direkt zugänglich. Alternative digitale Angebote sind kassenzugelassene DiGAs wie Selfapy, HelloBetter oder velibra, die eigenständig genutzt werden können.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Psychiatrische und psychosomatische Kliniken, Reha-Kliniken, Universitäten

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Kosten abhängig von Dienstleistungsart und Finanzierungsweg

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu Minddistrict

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Nein. Minddistrict ist ausschließlich über Leistungserbringer zugänglich – Psychotherapeutinnen, Kliniken oder Krankenkassen. Betroffene erhalten Zugang, wenn ihre Behandlerin die Plattform einsetzt.

Die Übernahme durch Asklepios Kliniken GmbH wurde im Februar 2019 vollzogen. Minddistrict operiert seither als eigenständige Tochtergesellschaft.

In mehr als acht Ländern, vor allem Niederlande, Deutschland, Belgien, Großbritannien und Österreich.

Minddistrict wurde 2008 in den Niederlanden gegründet. Nach über einem Jahrzehnt eigenständiger Entwicklung folgte 2019 die Übernahme durch Asklepios Kliniken.

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