Iqonic.ai

Personalisierte Produktempfehlungen in Apotheken, Drogeriemärkten und Onlineshops sind häufig weder datenbasiert noch wirklich auf die individuelle Haut oder das individuelle Haar abgestimmt. Das Berliner Unternehmen Iqonic.ai adressiert dieses Problem mit KI-gestützter Haut- und Haaranalyse-Software, die Händler, Marken und Gesundheitsdienstleister als anpassbare White-Label-Lösung lizenzieren. Gegründet wurde das Startup 2021 von Maria Liisa Bruckert und Martin Pentenrieder als SkinTech Corp. GmbH, damals noch unter dem Namen SQIN. Laut HealthTech-Investor YZR Capital und dem Technologieportal Silicon Canals erreichte das Unternehmen bereits kurz nach seiner Pre-Seed-Finanzierung die Rentabilität – eine für ein SaaS-Startup der Frühphase ungewöhnlich schnelle Entwicklung.

01 · Profil

Über Iqonic.ai

Wie funktioniert die Analyse

Nutzerinnen und Nutzer scannen ihr Gesicht oder ihre Kopfhaut per Smartphone-Kamera. Die Software analysiert dabei relevante Hautparameter wie Feuchtigkeitsgehalt, Poren, Pigmentierungen, Faltentiefe und Oberflächentextur sowie bei der Haaranalyse Struktur, Schuppenbefall und Schadensgrad. Auf Basis dieser Daten gibt das System personalisierte Empfehlungen für Produkte, Routinen und weitergehende Behandlungen aus. Die Analysemethodik wurde nach Unternehmensangaben in Zusammenarbeit mit Dermatologen entwickelt. Das Ergebnis wird dem Endnutzer in wenigen Sekunden angezeigt und kann direkt in eine Produktempfehlung überführt werden. Die Lösung ist modular aufgebaut, unterstützt Mehrsprachigkeit und lässt sich über standardisierte APIs in Shop-, POS- oder CRM-Systeme integrieren. Alle Datenverarbeitungsprozesse laufen nach Unternehmensangaben DSGVO-konform; Iqonic.ai tritt gegenüber Endnutzern als Technologieschicht im Hintergrund auf, sodass die Datenkontrolle beim jeweiligen Partnerhändler verbleibt.

Investoren und Wachstum

Im November 2023 sicherte sich Iqonic.ai eine siebenstellige Seed-Finanzierungsrunde; beteiligt waren HealthTech-Investor YZR Capital, Brandenburg Kapital, ARVE Capital sowie die Bestandsinvestoren APX und Accel, laut mainsights.io und Silicon Canals. APX und Accel hatten bereits in einer sechsstelligen Pre-Seed-Runde im Mai 2022 investiert. Das Startup ist zudem Teil des German Accelerator Programms, das Iqonic.ai laut eigener Programmseite als Erfolgsgeschichte führt. Die eingeworbenen Mittel sollen in den Ausbau der KI-Modelle und die internationale Expansion fließen – vorrangig in den US-amerikanischen Markt.

Für wen ist es gedacht

Die Software richtet sich an Unternehmen, die ihren Kunden ein datengestütztes Beratungserlebnis anbieten möchten. Zu den Einsatzfeldern zählen Apotheken, die Pflegeprodukte empfehlen, Kosmetikmarken wie Babor oder QMS Medicosmetics mit direktem Online-Absatz sowie Friseursalons und Spa-Einrichtungen, die die Diagnosequalität bei der Haarberatung verbessern wollen. Endverbraucher interagieren mit der Analyse direkt im Interface des jeweiligen Anbieters; Iqonic.ai tritt dabei als Technologieschicht im Hintergrund auf. Die Software kann als In-Store-Kiosk, Webapplikation oder eingebettete Mobile-Komponente bereitgestellt werden. Für Konsumenten ist die Nutzung in der Regel kostenlos; die Monetarisierung erfolgt auf Unternehmensseite über Lizenzgebühren an Händler und Marken.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe von IQONIC.AI sind B2B-Kunden wie Marken, Einzelhändler und Institute, die ihren Kunden personalisierte Haut- und Haaranalysen anbieten möchten. Diese Unternehmen können die Software nutzen, um ihre Kunden besser zu verstehen und ihnen maßgeschneiderte Empfehlungen zu geben.

FAQ · 05 Fragen

Häufig gefragt zu Iqonic.ai

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Iqonic.ai arbeitet mit Kosmetikmarken wie Babor und QMS Medicosmetics, Apotheken sowie Friseursalons und Onlineshops zusammen. Die Software wird als White-Label-Lösung lizenziert und ist für Endnutzer nicht immer unter dem Namen Iqonic.ai erkennbar.

Im November 2023 schloss Iqonic.ai eine siebenstellige Seed-Runde ab. Investoren waren HealthTech-Investor YZR Capital, Brandenburg Kapital, ARVE Capital sowie die Bestandsinvestoren APX und Accel, laut Silicon Canals und mainsights.io. Die Pre-Seed-Runde im Mai 2022 wurde ebenfalls von APX und Accel mitgetragen.

Ja. Die KI-Analyse ist für Konsumenten in der Regel kostenlos zugänglich, da Iqonic.ai als B2B-SaaS-Plattform Lizenzgebühren von Händlern, Marken und Apotheken erhebt. Endnutzer bezahlen nicht direkt für die Analyse.

Die Software unterstützt iOS- und Android-Smartphones als Scanning-Geräte und kann als Webapplikation, In-Store-Kiosk oder eingebettete App-Komponente bereitgestellt werden. Eine API-Schnittstelle ermöglicht die Integration in bestehende Shop- und CRM-Systeme.

Nach Unternehmensangaben ist die Software DSGVO-konform konzipiert. Die Analyse findet auf den Geräten der Partnerunternehmen statt; Iqonic.ai tritt gegenüber Endnutzern als Technologieschicht im Hintergrund auf, sodass die Datenkontrolle beim jeweiligen Anbieter liegt.

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