IntensivKontakt
01 · Profil
Über IntensivKontakt
Produkt & Technologie
Kern des Produkts ist eine asynchrone Kommunikationsplattform, über die Angehörige sichere Statusmeldungen anfragen und erhalten können. Das Pflegepersonal beantwortet eingehende Anfragen gebündelt in definierten Zeitfenstern – statt einzelner ungeplanter Telefonate, die den Stationsbetrieb regelmäßig unterbrechen. Die Kommunikation ist vollständig dokumentiert und DSGVO-konform verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert.
Laut Unternehmensangaben ist die Plattform vollständig browserbasiert und auf Angehörigenseite ohne App-Installation nutzbar. Das senkt die Einstiegshürde erheblich, da keine technischen Vorkenntnisse erforderlich sind. Die Integration in Krankenhaussysteme ist bewusst minimal gehalten: IntensivKontakt arbeitet als eigenständige Kommunikationsschicht ohne Zugriff auf klinische Patientendaten oder bestehende KIS-Systeme.
Markt & Nutzerbedarf
Intensivstationen in Deutschland sind chronisch unterbesetzt. Angehörige von Intensivpatienten berichten regelmäßig von mangelhafter Informationsversorgung – ein gut dokumentiertes Problem in der Patientenversorgungsforschung und Pflegewissenschaft. IntensivKontakt adressiert genau diesen kritischen Pain Point: bessere Kommunikation ohne strukturellen Mehraufwand für das Personal. Der adressierbare Markt umfasst alle deutschen Krankenhäuser mit Intensivstationen – laut Bundesgesundheitsministerium rund 1.200 Häuser mit zusammen über 28.000 Intensivbetten.
FAQ
### Wie funktioniert IntensivKontakt für Angehörige? Angehörige erhalten einen personalisierten Zugangslink und können darüber Statusanfragen senden. Das Pflegepersonal beantwortet diese gesammelt in definierten Zeitblöcken, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
### Muss eine App installiert werden? Nein. Der Zugang für Angehörige ist vollständig browserbasiert – kein App-Download, keine Registrierung erforderlich. Das System funktioniert auf jedem Smartphone oder Computer.
### Wie wird die DSGVO eingehalten? Laut Unternehmensangaben werden keine klinischen Patientendaten übertragen. Alle Kommunikationsdaten sind verschlüsselt und auf deutschen Servern gespeichert, konform mit Art. 9 DSGVO.
### Für welche Stationen eignet sich IntensivKontakt? Primär für Intensivstationen und Intermediate Care Units – überall dort, wo Kommunikationsbedarf hoch und die Personalkapazität für ungeplante Anfragen begrenzt ist.
### Kann IntensivKontakt in allen Krankenhausgrößen eingesetzt werden? Ja. Das System skaliert von kleinen Häusern bis zu Maximalversorgern. Da keine tiefe IT-Integration erforderlich ist, eignet es sich besonders für Einrichtungen ohne große IT-Abteilung. Laut Unternehmensangaben ist die Einrichtung in wenigen Stunden abgeschlossen.
### Welche Auswirkungen hat das Produkt auf Angehörige? Strukturierte Kommunikation reduziert laut Unternehmensangaben die Angst und Unsicherheit bei Angehörigen messbar. Regelmäßige Statusmeldungen ersetzen das Warten auf Telefonantworten und verbessern die subjektiv erlebte Versorgungsqualität deutlich.
Quellen
1. Unternehmensangaben IntensivKontakt (intensivkontakt.de) 2. Bundesgesundheitsministerium – Krankenhausstatistik Deutschland 3. Handelsregister – IntensivKontakt 4. LinkedIn – IntensivKontakt Unternehmensprofil IntensivKontakt adressiert damit eine der am häufigsten genannten Verbesserungsanforderungen in der stationären Patientenversorgung.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für IntensivKontakt sind hauptsächlich medizinische Fachkräfte, die in der Intensivpflege arbeiten, sowie Einrichtungen, die intensivpflegedienste anbieten. Darüber hinaus können auch Patienten und ihre Familien, die auf der Suche nach qualifizierten und zuverlässigen Intensivpflegediensten sind, von diesem Service profitieren. Es spricht auch diejenigen an, die nach Informationen und Ressourcen über Intensivpflege suchen.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu IntensivKontakt
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
IntensivKontakt fokussiert auf die Kommunikation zwischen Intensivstationen und Angehörigen. Die Lösung kombiniert BSI-C5-zertifizierte Software mit bereitgestellten Tablets und ist auf die zeitsensiblen Abläufe auf Intensivstationen ausgerichtet.
Nikolas Groth gründete IntensivKontakt im April 2022. Die Idee entstand laut Enterprise Europe Network während der COVID-19-Pandemie, als Groth als Medizinstudent auf einer Intensivstation arbeitete.
IntensivKontakt ist ein B2B-Produkt für Krankenhäuser. Patienten und Angehörige nutzen das System über die klinische Infrastruktur, es ist nicht direkt buchbar.
Die Software ist laut Unternehmensangaben nach BSI-C5 und DSGVO zertifiziert, was den Sicherheitsanforderungen für den Einsatz in deutschen Krankenhäusern entspricht.
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