Diabetesde
01 · Profil
Über Diabetesde
Aufgaben und Angebote für Betroffene
diabetesDE versteht sich als unabhängige Interessenvertretung aller Menschen mit Diabetes – unabhängig vom Typ. Die Organisation bündelt drei Kernbereiche: politische Interessenvertretung gegenüber Bundestag und Bundesministerium für Gesundheit, fachlich geprüfte Gesundheitsinformation für Betroffene und Angehörige sowie Projektförderung für innovative Versorgungskonzepte. Die Website diabetesde.org bietet ein umfangreiches Diabetes-Lexikon, Checklisten für Arztbesuche und Reisen, einen Diabetes-Risiko-Test sowie eine Arztsuche nach Diabetologen und Schwerpunktpraxen. Für Menschen mit Migrationshintergrund steht ein Dolmetscherservice bereit.
Gesundheitsbericht Diabetes 2026
Gemeinsam mit der DDG veröffentlicht diabetesDE jährlich den Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes. Der Bericht 2026 dokumentiert die aktuelle Versorgungslage: Laut dem Bericht stehen 16 Prozent aller Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit Diabetes, und die jährlichen Behandlungs- und Folgekosten belaufen sich auf rund 36 Milliarden Euro. Der Bericht ist das anerkannte Standardwerk zur Diabetesversorgung und erscheint jährlich auf Basis aktueller Studiendaten. Zentrale Befunde 2026 zeigen, dass Früherkennung und Lebensstiländerungen die wirksamsten Hebel gegen Typ-2-Diabetes bleiben.
Politische Forderungen und Disease-Management
diabetesDE setzt sich für eine nationale Diabetesstrategie ein: verbesserte Gesundheitsbildung in Schulen, flächendeckende Früherkennung und die Digitalisierung der Versorgung. Laut Angaben der Organisation nehmen rund 4,7 Millionen gesetzlich Versicherte an einem Disease-Management-Programm für Diabetes teil. Seit Einführung der DMP konnten Amputationen um 58 Prozent, Erblindungen um 64 Prozent und Dialysepflichtigkeit um 36 Prozent reduziert werden. Seit 2025 fordert diabetesDE zusätzlich die Einführung digitaler Disease-Management-Programme (dDMP) als Ergänzung zu den bestehenden Programmen.
Finanzierung und Transparenz
Die Organisation finanziert sich über Beiträge der Gründungsgesellschaften DDG und VDBD, Spenden, Sponsoring sowie Zuwendungen des Bundesministeriums für Gesundheit. diabetesDE legt Wert auf Transparenz und veröffentlicht detaillierte Einnahmen-Ausgaben-Berichte. Für Betroffene und Angehörige ist der Zugang zu allen Informations- und Beratungsangeboten vollständig kostenlos. Für Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes hält diabetesDE nach eigenen Angaben speziell zugeschnittene Beratungsangebote bereit, darunter Informationsmaterial für Schule und Kita. Ergänzend veröffentlicht die Organisation regelmäßig Stellungnahmen zu aktuellen Versorgungsfragen, etwa zur Kostenübernahme von CGM-Systemen (kontinuierliches Glukosemonitoring) durch die gesetzliche Krankenversicherung.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
diabetesDE richtet sich an alle Menschen mit Diabetes mellitus – Typ 1, Typ 2 und Gestationsdiabetes –, an deren Angehörige sowie an Personen mit erhöhtem Diabetesrisiko. Darüber hinaus sind die Informationsangebote für medizinisches Fachpersonal, Diabetesberater und Pflegekräfte konzipiert. Die politische Arbeit adressiert Entscheidungsträger in Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung. Die frei zugänglichen Online-Angebote – vom Risiko-Test bis zum Diabetes-Lexikon – eignen sich auch für gesundheitsinteressierte Laien, die sich fundiert über Prävention, Diagnose und Alltag mit Diabetes informieren möchten.
06 · Aktuelles
News zu Diabetesde
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Diabetesde
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
diabetesDE ist die zentrale gemeinnützige Dachorganisation für Menschen mit Diabetes in Deutschland. Die 2009 gegründete Organisation vereint DDG und VDBD und vertritt alle Diabetes-Typen gegenüber Politik, Medizin und Gesellschaft.
Auf diabetesde.org finden Betroffene ein Diabetes-Lexikon, Risiko-Test, Arztsuche nach Diabetologen und Checklisten. Alle Informations- und Beratungsangebote sind kostenlos. Für Menschen mit Migrationshintergrund gibt es einen Dolmetscherservice.
Laut Gesundheitsbericht Diabetes 2026 stehen 16 Prozent aller Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit Diabetes; jährliche Behandlungskosten rund 36 Milliarden Euro. 8,9 Mio. Betroffene, bis 2040 möglicherweise 12 Mio.
DMPs sind strukturierte GKV-Behandlungsprogramme. Laut diabetesDE nehmen rund 4,7 Mio. Versicherte am DMP Diabetes teil. Seit Einführung konnten Amputationen um 58 Prozent und Erblindungen um 64 Prozent reduziert werden.
Über Beiträge der Gründungsgesellschaften DDG und VDBD, Spenden, Sponsoring sowie Zuwendungen des Bundesministeriums für Gesundheit. Detaillierte Einnahmen-Ausgaben-Berichte werden regelmäßig veröffentlicht.
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