Awesome Technologies
01 · Profil
Über Awesome Technologies
Wie funktioniert die AMP-Produktsuite
Das Produktportfolio umfasst drei Module: AMP.care richtet sich an die Kommunikation zwischen Pflegeeinrichtungen und betreuenden Hausärzten. AMP.institute vernetzt Spezialisten und Krankenhausabteilungen für interdisziplinäre Konsile. AMP.chat bietet einen DSGVO-konformen Messenger für den sicheren Datenaustausch – mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und zentralem Nutzermanagement, laut Unternehmensangaben. Die Plattform läuft browserbasiert ohne zusätzliche Hardwareinstallation am Endgerät. Bekanntester Referenzfall ist die Beteiligung am Projekt „Virtuelles Krankenhaus Saarland", bei dem AMP.clinic als Kommunikationsinfrastruktur eingesetzt wurde, laut Unternehmenswebsite. Das Konsortialmodell verteilt Facharztkapazitäten effizienter über Einrichtungsgrenzen hinweg und soll die Versorgung in dünn besiedelten Regionen stärken.
Vertrieb und Partner
Im Jahr 2022 übernahm Getinge, ein schwedischer Medizintechnikkonzern mit globalem Vertriebsnetz, den Vertrieb der AMP-Telemedizin-Software für den deutschsprachigen Markt, wie management-krankenhaus.de berichtete. Getinge bringt dabei seine bestehenden Krankenhaus-Kundenkontakte ein, um ein Peer-to-Peer-Netzwerk für die digitale Klinikkommunikation aufzubauen. Für Awesome Technologies bedeutet die Kooperation einen erheblichen Distributionsvorteil gegenüber reinen Software-Startups ohne eigenen klinischen Außendienst. Das Unternehmen ist Mitglied bei Bayern Innovativ, dem bayerischen Netzwerk für Innovation und Technologietransfer, und wird dort als Gesundheits-IT-Startup gelistet. Das Lizenzmodell ist projektbasiert; nach Unternehmensangaben variieren die Kosten je nach Implementierungsumfang der jeweiligen Einrichtung.
Im Vergleich zu Alternativen
Marktbegleiter wie Synedra oder die Telemedizinmodule großer Klinikinformationssystem-Anbieter (Agfa Healthcare, Dedalus) operieren meist innerhalb einer stationären Einrichtung. Die AMP-Suite fokussiert hingegen explizit auf einrichtungsübergreifende Kommunikation – also die Schnittstelle zwischen Pflegeheim, niedergelassenem Arzt und Klinik. Das ist eine Nische, die durch die wachsende Ambulantisierung der Medizin und den politischen Druck zur sektorenübergreifenden Versorgung an Bedeutung gewinnt. Konsilmed etwa richtet sich primär an Patienten, die selbst Spezialisten konsultieren möchten, nicht an Einrichtungen. Telemedizin-B2C-Plattformen wie Doctolib oder TeleClinic sind im Direktpatienten-Kontakt aktiv, adressieren aber nicht die Kommunikationsprobleme zwischen Leistungserbringern.
Für wen ist es gedacht
Hauptzielgruppe sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen, die bestehende Insellösungen ablösen und DSGVO-konforme Kommunikationswege einrichten wollen. Das Angebot ist reine B2B-Infrastruktur ohne Patientenzugang. Nach Angaben auf der Unternehmensseite wird die Plattform bereits an mehrere bayerische Gesundheitseinrichtungen lizenziert. Laut management-krankenhaus ist die Kooperation mit Getinge auf den gesamten deutschsprachigen Markt ausgerichtet. Der typische Einstiegsfall ist eine Pflegeeinrichtung, die via AMP.care strukturierte Kommunikation mit den betreuenden Hausärzten ihrer Bewohner etablieren möchte.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von Awesome Technologies Innovationslabor GmbH umfasst hauptsächlich B2B-Kunden im Gesundheitswesen, wie Krankenhäuser, Pflegeheime und andere medizinische Einrichtungen, die sichere und effiziente Kommunikationslösungen benötigen. Die Produkte sind besonders für Fachkräfte im Gesundheitswesen geeignet, die an einer Verbesserung ihrer Kommunikationsprozesse interessiert sind.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Projektbasiertes B2B-Lizenzmodell; Kosten abhängig von Implementierungsumfang und Einrichtungsgröße.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Awesome Technologies
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Die AMP-Suite richtet sich an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und niedergelassene Arztpraxen, die eine DSGVO-konforme Kommunikationsplattform für die einrichtungsübergreifende Zusammenarbeit benötigen. Eine direkte Nutzung durch Patienten ist nicht vorgesehen.
Laut Unternehmensangaben ist AMP.chat mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und zentralem Nutzermanagement ausgestattet und erfüllt die DSGVO-Anforderungen für den Austausch von Patientendaten im deutschsprachigen Raum.
Das Virtuelle Krankenhaus Saarland ist ein Pilotprojekt zur telemedizinischen Vernetzung von Kliniken im Saarland. Awesome Technologies stellt mit AMP.clinic die Kommunikationsinfrastruktur, um Facharztkapazitäten einrichtungsübergreifend effizienter zu verteilen.
Getinge, ein schwedischer Medizintechnikkonzern, übernahm 2022 den Vertrieb der AMP-Software in Deutschland. Getinge nutzt sein bestehendes Klinikkunden-Netzwerk, um die Plattform in Krankenhäusern zu platzieren.
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