x-cardiac
<h2>Was ist x-cardiac?</h2> <p>x-cardiac ist ein Berliner Medizintechnik-Startup, das künstliche Intelligenz einsetzt, um lebensbedrohliche Komplikationen nach Herzoperationen auf der Intensivstation frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Das Unternehmen wurde Ende 2020 gegründet und entstand im engen wissenschaftlichen Umfeld des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB), der Charité-Universitätsmedizin Berlin und des Berlin Institute of Health (BIH).</p> <p>Das erste kommerziell verfügbare Produkt heißt x-c-bleeding und ist als Medizinprodukt nach der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) zugelassen. Es analysiert kontinuierlich klinische Daten herzoperierter Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation und gibt frühzeitig Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für postoperative Blutungskomplikationen. Das Deutsche Herzzentrum Berlin ist der erste Pilotkunde und setzt die Software seit 2022 im klinischen Alltag ein.</p> <h2>Technologischer Ansatz</h2> <p>Herzoperationen gehören zu den komplexesten und risikoreichsten Eingriffen in der Medizin. Postoperative Komplikationen wie Nachblutungen, akutes Nierenversagen oder Herzrhythmusstörungen auf der Intensivstation können lebensbedrohlich sein und erfordern sofortiges Eingreifen. Das Problem: Auf einer herzchirurgischen Intensivstation werden gleichzeitig viele Patientinnen und Patienten überwacht, und kritische Zustandsveränderungen gehen im großen Datenstrom leicht unter.</p> <p>x-cardiac löst dieses Problem durch eine KI-Plattform, die sich nahtlos in bestehende Krankenhaus-IT-Systeme integriert und die kontinuierlich anfallenden Vitaldaten und klinischen Parameter analysiert. Die Software berechnet individuelle Risikowahrscheinlichkeiten und gibt dem klinischen Personal gezielte, entscheidungsunterstützende Hinweise. Dadurch können Komplikationen frühzeitig abgefangen werden – bevor kritische Schwellenwerte überschritten sind.</p> <h2>Förderung, Zulassung und Partner</h2> <p>x-cardiac hat den Weg zur Anwendungsreife mit Unterstützung gleich mehrerer renommierter Programme beschritten: dem SPARK-BIH Validation Fund sowie dem Digital Health Accelerator des Berlin Institute of Health (BIH). Das SPARK-Programm hat seinen Ursprung an der Stanford University und begleitet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Weg von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung. Zusätzlich wurde Gründer Dr. Marc-André Meyer als Fellow des BIH Charité Clinician Scientist Program gefördert.</p> <p>Die Software ist KHZG-förderberechtigt: Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) stellt deutschen Krankenhäusern Mittel für Digitalisierungsmaßnahmen bereit, und KI-gestützte klinische Entscheidungsunterstützungssysteme zählen zu den förderberechtigten Maßnahmen. Das erleichtert Kliniken die Finanzierung der Implementierung erheblich.</p> <h2>Einordnung für Patientinnen und Patienten</h2> <p>x-cardiac ist kein Konsumentenprodukt und kein Angebot, das Patientinnen direkt nutzen. Die Software wird von Kliniken eingesetzt und verbessert die Überwachungsqualität auf herzchirurgischen Intensivstationen. Bestes.com listet x-cardiac, um Informationssuchenden – darunter Patientinnen und Patienten, Angehörige oder Fachpersonal – einen Überblick über innovative Anbieter im deutschen Gesundheitssektor zu bieten. Weitere KI-Produkte im klinischen Umfeld und im Bereich Herzgesundheit finden sich in der unabhängigen Übersicht auf Bestes.com.</p>
Die Einträge zu Firmen und Produkten sind das Ergebnis eigener Recherche, die wir hier teilweise veröffentlichen. Weitere Infos dazu und noch viel mehr gibt es in der MyBestes App.
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