Think.Health

Nicht jeder VC im Gesundheitsbereich ist ein großer institutioneller Fonds. Think.Health aus Fürstenfeldbruck bei München positioniert sich als Boutique-Investor – kleiner, konzentrierter und mit langem Atem.

01 · Profil

Über Think.Health

Profil und Geschichte

Think.Health wurde 2007 gegründet und gehört damit zu den erfahreneren Life-Sciences-Investoren in Bayern. Mit Stand Januar 2025 hat der Fonds laut Tracxn in 21 Unternehmen investiert, mit zwei neuen Beteiligungen in den zurückliegenden zwölf Monaten. Die letzte erfasste Investition war eine Beteiligung an Robeauté (Januar 2025), einem Startup im Bereich chirurgische Geräte.

Investmentfokus

Der thematische Fokus liegt auf frühen und wachstumsstarken Technologieunternehmen in Life Sciences, HealthTech und Consumer Health. Die Ticketspanne reicht laut Angelspartners-Profil von 500.000 bis 10 Millionen Euro. Geografisch ist Think.Health auf Europa ausgerichtet, mit einem klaren Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum.

Track Record

Das Portfolio weist laut Tracxn (2025) einen IPO sowie drei Akquisitionen auf. Nennenswerte Exits umfassen Urban Sports Club, das im März 2025 vom brasilianischen Corporate-Wellness-Anbieter Wellhub übernommen wurde, sowie Cantourage und Omnicare Holding. Für einen Boutique-VC ist das eine beachtliche Exit-Dichte.

Ansatz und Positionierung

Think.Health bezeichnet sich selbst als Boutique-Risikokapitalgeber – ein Ausdruck, der auf intensive Betreuung der Portfoliounternehmen und selektiven Dealflow hinweist, nicht auf Masseninvestments. Das schlägt sich in einer vergleichsweise kleinen, konzentrierten Portfoliogröße nieder.

Im Vergleich zu Alternativen

Gegenüber Bayern Kapital (staatlich, 200+ Beteiligungen) bietet Think.Health eine persönlichere Investorenbeziehung mit höherer Beteiligungsintensität pro Unternehmen. Im Vergleich zu Heal Capital fehlt der explizite HealthTech-Softwarefokus – Think.Health schließt auch Devices und Life Sciences ein.

Netzwerk und Smart Money

Als langjährig aktiver Investor in der deutschen und europäischen Life-Sciences-Szene hat Think.Health belastbare Netzwerke zu Kliniken, Gesundheitsbehörden und Late-Stage-Investoren aufgebaut. Dieser Zugang ist für Frühphase-Startups in regulierten Märkten oft wertvoller als das Kapital selbst – besonders wenn Marktzulassungen oder klinische Kooperationen frühzeitig vorbereitet werden müssen.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Think.Health richtet sich an Gründerteams aus dem Gesundheitsbereich, die Kapital und aktive operative Unterstützung für die Früh- und Wachstumsphase suchen. Relevant für Unternehmen aus Digital Health, Medizintechnologie und Gesundheitsdienstleistungen, die von einem erfahrenen Investor mit breitem Healthcare-Netzwerk begleitet werden möchten.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Nicht anwendbar (Investmentfonds)

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu Think.Health

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Laut Tracxn (Januar 2025) 21 aktive Beteiligungen mit zwei Neuinvestments in den zurückliegenden zwölf Monaten.

Think.Health investiert typischerweise zwischen 500.000 und 10 Millionen Euro, laut Angelspartners-Profil.

Ja: ein IPO und drei Akquisitionen, darunter Urban Sports Club (Wellhub, März 2025), Cantourage und Omnicare Holding.

Nein. Der geografische Fokus liegt auf Europa, mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Raum.

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