TheBlood.io

Rund 14 Millionen Frauen in Deutschland leiden Schaetzungen zufolge unter Menstruationsbeschwerden – von starken Schmerzen ueber Zyklusunregelmaessigkeiten bis zu unerkllaerter Erschoepfung. theblood ist das erste Startup in Europa, das Menstruationsblut fuer eine nicht-invasive Blutanalyse nutzt und Frauen damit monatliche Einblicke in relevante Gesundheitsparameter ermoeglichen will.

01 · Profil

Über TheBlood.io

Wie funktioniert theblood

Nutzerinnen sammeln Menstruationsblut mithilfe einer Menstruationstasse und fuellen es in ein beiliegendes Probenroehrchen. Das Roehrchen wird sicher verpackt und per Post an ein Partnerlabor geschickt. Die Auswertung analysiert zyklusrelevante Biomarker – darunter Prolaktin, Vitamin B12 und Vitamin D. Die Ergebnisse werden anschliessend in der App aufbereitet und als persoenlicher Gesundheitsbericht dargestellt. Nutzerinnen koennen ihre Werte im Zeitverlauf beobachten und Veraenderungen ueber mehrere Zyklen hinweg nachverfolgen. Die App ist fuer iOS (App Store ID: 6463641080) und Android (Google Play: io.theblood) verfuegbar.

Wer steckt dahinter

Theblood wurde von Isabelle Guenou, Miriam Santer und Dr. Rajnish Rao in Berlin gegruendet. Das Unternehmen trat 2023 in der Sendung Die Hoehlede der Loewen auf, wo Carsten Maschmeyer und Nils Glagau ein Angebot ueber 200.000 Euro fuer 20 Prozent der Unternehmensanteile machten. Das Geschaeft kam nach der Ausstrahlung nicht zustande. Stattdessen stieg laut Business Insider Rox Health, eine Tochtergesellschaft von Roche Pharma, als Finanzierungspartner ein. Das Unternehmen versteht sich als FemTech-Startup, das auf den Gender Data Gap im Gesundheitssystem aufmerksam machen will – also auf die systematische Unterrepraesentation von Frauen in medizinischer Forschung und Diagnostik.

Das Geschaeftsmodell von theblood

Theblood wird als Abo-Service angeboten: Nutzerinnen erhalten regelmaessig Test-Sets und koennen nach jedem Zyklus eine Analyse durchfuehren. Der Service ist nicht GKV-erstattet und kein reguliertes Medizinprodukt nach EU-MDR. Eine aerztliche Diagnose oder Behandlung ersetzt der Service nicht.

Fuer wen ist theblood gedacht

Der Service richtet sich an menstruierende Personen, die regelmaessige Einblicke in ihre Gesundheitswerte wuenschen, ohne auf herkoemmliche Blutentnahmen angewiesen zu sein. Besonders geeignet ist theblood fuer Frauen mit Menstruationsbeschwerden, die zyklus-abhaengige Schwankungen in Energie, Stimmung oder Wohlbefinden besser verstehen moechten. Interessierte koennen in der App Werte mehrerer Monate miteinander vergleichen und beobachten, ob Veraenderungen im Lebensstil oder der Ernaehrung messbare Auswirkungen auf die Biomarker haben.

Das Unternehmen betont, dass die Analyse keine aerztliche Diagnose ersetzt und Ergebnisse auffaelliger Werte immer mit einem Arzt besprochen werden sollten.

Laut Unternehmensangaben steht theblood seit dem Markteintritt in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung. Das Startup adressiert damit einen strukturellen Mangel in der Frauengesundheitsforschung: Laut mehrerer Studien sind Frauen in klinischen Studien systematisch unterrepräsentiert, was zu einer schlechteren Datenlage für frauenspezifische Erkrankungen führt – der sogenannte Gender Data Gap.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe für TheBlood.io sind in erster Linie medizinische Fachleute, darunter Ärzte, Krankenschwestern und medizinische Forscher, die auf der Suche nach einer effizienten Lösung zur Blutanalyse sind. Darüber hinaus könnte der Service auch für Patienten interessant sein, die ihre Gesundheit aktiv verwalten und kontrollieren möchten. Schließlich könnten auch Gesundheitsorganisationen und -einrichtungen von dem Service profitieren, da er eine verbesserte Patientenversorgung ermöglicht.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Der Cycle-Check kostet 30€. Darüber hinaus gibt es einen Onlineshop mit den verschiedensten Produkten.

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu TheBlood.io

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Nein. Theblood ist kein reguliertes Medizinprodukt nach EU-MDR und hat keine DiGA-Zulassung. Der Service bietet Gesundheitsinformationen auf Basis von Laboranalysen, ersetzt aber keine aerztliche Diagnose.

Die Analyse umfasst zyklusrelevante Werte wie Prolaktin, Vitamin B12 und Vitamin D. Der genaue Umfang des Panels kann je nach Testvariante variieren.

Nutzerinnen sammeln Menstruationsblut mit einer Menstruationstasse in ein Probenroehrchen und schicken es per Post an das Partnerlabor. Anleitung und Verpackungsmaterial werden mit dem Test-Set geliefert.

Laut Unternehmensangaben werden die Laborergebnisse in der Regel innerhalb von 2 bis 5 Werktagen nach Eingang der Probe bereitgestellt. Nutzer erhalten eine Benachrichtigung, sobald der Bericht in der theblood-App verfügbar ist. Der Bericht enthält neben den Messwerten auch Einordnungen und Handlungsempfehlungen.

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