Teamfit

Sport gemeinsam zu treiben erhöht laut Forschungsergebnissen die langfristige Trainingsadhärenz deutlich – der soziale Anreiz wirkt stärker als persönliche Zielsetzung allein. Arbeitgeber nutzen diesen Effekt zunehmend im betrieblichen Gesundheitsmanagement: Team-Challenges, Schrittzähler-Wettbewerbe und gemeinsame Bewegungsprogramme sollen Mitarbeitende dauerhafter aktivieren als individuelle Kurs-Angebote. Teamfit setzt auf genau diese Dynamik.

01 · Profil

Über Teamfit

Die 2021 gegründete Teamfit GmbH bietet eine digitale Plattform für betriebliche Gesundheits-Challenges, bei denen Teams gemeinsam Fitness- und Wellness-Ziele verfolgen. Laut Unternehmensangaben nutzen weltweit mehr als 1.500 Organisationen die Plattform. Das Angebot umfasst Bewegungstracking für Laufen, Radfahren, Yoga und Bodyweight-Training, Integration mit Apple Health, Google Fit, Fitbit und Garmin sowie Ernährungsmodule mit KI-gestützter Mahlzeiten-Erfassung und Achtsamkeitsübungen. Laut Bouncewatch (2025) ist die Plattform auf betriebliche und gemeinnützige Organisationen in mehreren Ländern ausgerichtet.

Wie funktioniert's

Unternehmen schalten Challenges für definierte Zeiträume frei – etwa einen vierwöchigen Schrittzähler-Wettbewerb oder einen gemeinsamen Ernährungsmonat. Mitarbeitende loggen Aktivitäten manuell oder über verbundene Wearables; die Plattform aggregiert die Daten zu Team-Ranglisten und zeigt den Fortschritt auf einem gemeinsamen Dashboard. Für die Aktivitätsverfolgung unterstützt Teamfit laut Website auch manuelle Eingaben ohne Wearable, was eine niedrigschwellige Teilnahme ermöglicht. Eine Nachhaltigkeitskomponente erlaubt das Sammeln von Punkten für umweltfreundliche Aktionen wie das Radfahren zur Arbeit.

Das Geschäftsmodell von Teamfit

Teamfit arbeitet im B2B-SaaS-Modell; Arbeitgeber zahlen eine nutzungsbasierte Lizenzgebühr. Die Plattform kann als eigenständige App betrieben oder in ein bestehendes Unternehmensportal eingebettet werden. Nach Angaben der Unternehmenswebsite steht ein Einstiegsangebot für erste Tests bereit. Das Modell richtet sich laut Bouncewatch an Unternehmen unterschiedlicher Größe sowie an Sportvereine und Bildungseinrichtungen. Die Challenge-Software ist nach Unternehmensangaben DSGVO-konform und wird auf europäischen Servern betrieben.

Im Vergleich zu Alternativen

Teamfit steht im direkten Wettbewerb mit Machtfit (deutlich breiterer Angebotskatalog, stärkerer HR-Verwaltungsanteil) und Urban Sports Club (Fitnessstudio-Zugang statt Challenge-Gamification). Der Unterschied liegt im Ansatz: Teamfit setzt gezielt auf sozialen Anreiz durch Teamdynamik. Für Unternehmen, die mit geringem Administrationsaufwand einen niedrigschwelligen Einstieg in betriebliche Fitness-Programme suchen, ist Teamfit leichter zugänglich als komplexere BGM-Plattformen.

Für wen ist es gedacht

Die Plattform richtet sich an Unternehmen, Sportvereine und gemeinnützige Organisationen. Mitarbeitende nutzen die App als Endnutzer, können die Plattform aber nicht eigenständig buchen; die Lizenzierung läuft über den Arbeitgeber.

Darüber hinaus lassen sich über die Administrationsansicht Teilnehmerlisten verwalten und Challenge-Ergebnisse als CSV exportieren, was die Einbindung in bestehende HR-Reporting-Prozesse vereinfacht. Die mehrsprachige Oberfläche ermöglicht den Einsatz in international aufgestellten Unternehmen mit Mitarbeitenden in verschiedenen Ländern.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe von Teamfit sind Unternehmen, die das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern möchten. Dazu gehören große Konzerne wie o2 Telefónica und Transgourmet, die bereits erfolgreich mit Teamfit zusammenarbeiten. Die Nutzer sind vor allem Mitarbeiter dieser Unternehmen, die an den angebotenen Challenges teilnehmen, um ihre Fitness und ihr Teamgefühl zu verbessern.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Teamfit bietet seine Dienstleistungen als Plattform für Unternehmen an, die das Gesundheitsmanagement ihrer Mitarbeiter verbessern möchten. Die Preisstruktur ist nicht detailliert auf der Webseite angegeben, jedoch handelt es sich um ein B2B-Modell, bei dem Unternehmen für die Nutzung der Plattform und die Teilnahme an den Challenges bezahlen. Die genauen Kosten können je nach Umfang und spezifischen Anforderungen des Unternehmens variieren.

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu Teamfit

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Teamfit unterstützt laut Unternehmenswebsite die Integration mit Apple Health, Google Fit, Fitbit und Garmin, sodass Aktivitäten automatisch in Challenges einfließen können.

Nein – Teamfit richtet sich an Unternehmen, Sportvereine und Organisationen als Lizenznehmer. Mitarbeitende nutzen die Plattform über ihren Arbeitgeber; eine Direktanmeldung als Einzelperson ist nicht vorgesehen.

Das Angebot umfasst Laufen, Radfahren, Yoga, Bodyweight-Training, Schrittzähler sowie Ernährungs- und Achtsamkeitsmodule. Eine Nachhaltigkeitskomponente erlaubt das Einbringen ökologischer Aktionen wie Radpendeln.

Laut Unternehmensangaben sind weltweit mehr als 1.500 Organisationen auf der Plattform aktiv. Teamfit GmbH wurde 2021 gegründet.

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