Smedo
01 · Profil
Über Smedo
Wie funktioniert's
Das Smedo-System basiert auf einem Radar-Messprinzip, das weder physischen noch optischen Kontakt mit der zu messenden Person benötigt. Herzrate und weitere Vitalparameter werden aus der Distanz erfasst – vergleichbar mit FMCW-Radar-Ansätzen, die in der klinischen Forschung zur kontaktlosen Biosignal-Erfassung etabliert sind. Laut Unternehmensangaben ist das System für den Einsatz in Krankenhäusern, Pflegeheimen und häuslichen Pflegeumgebungen konzipiert. Besonders relevant ist die Technologie dort, wo klassische Sensorik den Komfort oder die Bewegungsfreiheit von Patienten einschränkt: geriatrische Stationen, Schlaflabore, Intensiveinheiten und die häusliche Langzeitpflege. Konkrete MDR-Zulassungsdaten waren zum Zeitpunkt der Recherche (Mai 2026) nicht öffentlich dokumentiert.
Wer steckt dahinter
Smedo GmbH wurde 2021 in Hennigsdorf (Brandenburg) gegründet. Gründer und CEO ist Thomas Grellner. Das Startup erhielt 2022 eine Seed-Finanzierungsrunde über 1,66 Millionen Euro von APEX Ventures aus Wien und Brandenburg Kapital, einer Tochtergesellschaft der Investitionsbank des Landes Brandenburg, laut vc-magazin.de und fundscene.com. Bereits zuvor wurde die Frühphase durch Fördermittel der Bundesregierung Deutschland und des Landes Brandenburg unterstützt. Der Markteintritt zielt vorrangig auf Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Deutschland; das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben in der Entwicklungs- und Markteintrittssphase. MetraLabs ist kein Investor; das Startup ist unabhängig von anderen Robotik-Firmen gegründet worden.
Studienlage und Belege
Radar-basierte Vitalzeichen-Messung ist ein aktives Forschungsfeld. Kontaktlose Systeme, die Herzrate und Atemfrequenz per Mikrowellen-Doppler oder FMCW-Radar erfassen, wurden in mehreren wissenschaftlichen Studien auf klinische Genauigkeit untersucht. Smedo positioniert seine Technologie im Bereich kardiologischer Monitoring-Anwendungen – ein Einsatzfeld, das aufgrund des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftemangels in der Pflege zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben mehrere technologische Vorarbeiten geleistet, die durch öffentliche Förderung gesichert wurden. Laut startup-atlas.de ist Smedo im Startup-Atlas Deutschland verzeichnet und gehört zur Kategorie Medizintechnik/Gesundheitsmonitoring.
Der demografische Wandel erhöht den Druck auf Pflegeinstitutionen, mit weniger Personal mehr Patienten zu überwachen. Kontaktlose Monitoring-Technologien wie die von Smedo könnten in diesem Kontext helfen, Frühindikatoren für Verschlechterungen – etwa unregelmäßiger Herzrhythmus – automatisch zu erkennen, ohne dass Pflegepersonal regelmäßig manuell messen muss. Der konkrete klinische Beweis dieser Vorteile hängt jedoch von validierten Studien ab, die zum Zeitpunkt der Recherche noch ausstanden.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von smedo umfasst sowohl Privatpersonen als auch B2B-Institutionen. Privatpersonen könnten von der kontaktlosen Messung ihrer Vitalzeichen profitieren, insbesondere Menschen mit gesundheitlichen Überwachungsbedürfnissen. B2B-Institutionen wie Krankenhäuser, Kliniken und Gesundheitsdienstleister könnten die Technologie integrieren, um Patientenüberwachungssysteme zu verbessern.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Es liegen keine spezifischen Informationen über das Geschäftsmodell oder die Preisstruktur von smedo vor. Da das Unternehmen jedoch von der Bundesregierung und dem Land Brandenburg gefördert wird, könnte es sein, dass es sich um ein subventioniertes oder partnerschaftsbasiertes Modell handelt.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Smedo
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Smedo nutzt ein Radar-Messprinzip, das weder physischen noch optischen Kontakt benötigt. Kardiologische Vitalparameter wie Herzrate werden aus einer Entfernung von bis zu 7 Metern erfasst – ohne Sensor-Anlage am Körper.
Smedo richtet sich an Krankenhäuser, Pflegeheime und häusliche Pflegeumgebungen. Besonders relevant ist die Technologie dort, wo klassische Sensorik den Komfort oder die Bewegungsfreiheit einschränkt – z. B. bei geriatrischen Patienten oder im Schlaflabor.
Konkrete Angaben zur MDR-Zulassung oder CE-Kennzeichnung waren zum Stand Mai 2026 nicht öffentlich dokumentiert. Das Unternehmen befindet sich in der Entwicklungs- und Markteintrittssphase.
Smedo erhielt 2022 eine Seed-Runde über 1,66 Millionen Euro von APEX Ventures (Wien) und Brandenburg Kapital. Zudem wurde das Startup durch Fördermittel der Bundesregierung und des Landes Brandenburg unterstützt.
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