Ovom Care
01 · Profil
Über Ovom Care
Das Geschäftsmodell kombiniert telemedizinische Erstberatungen mit anschließender Behandlung in physischen Kliniken. Patientinnen erhalten Teile der Diagnostik über Video-Calls, während medizinisch notwendige Eingriffe in der Klinik stattfinden. Der KI-Einsatz zielt darauf ab, Hormondaten, Ultraschallergebnisse und Vorbehandlungs-Historien zu analysieren und Klinikerärzten sowie Embryologen personalisierte Entscheidungsgrundlagen zu liefern – etwa zur optimalen Stimulationsstrategie oder zum Transferzeitpunkt bei der In-vitro-Fertilisation.
Inklusiver Ansatz
Ovom Care positioniert sich als offene Plattform: Das Angebot richtet sich an heterosexuelle Paare, gleichgeschlechtliche Paare und Alleinstehende mit Kinderwunsch. Die erste Klinik in Eigenregie entstand in Lissabon, Portugal – einem Land mit liberalerer Gesetzgebung in der Reproduktionsmedizin als Deutschland, wo das Embryonenschutzgesetz bestimmte Techniken wie die Eizellspende untersagt. Diese Standortwahl ist kein Zufall: Portugal erlaubt neben IVF auch die Eizellspende und Samendonation für alle Familienkonstellationen. London bietet Zugang zum britischen Gesundheitsmarkt, der ebenfalls breitere reproduktive Optionen erlaubt als das deutsche Embryonenschutzgesetz.
Finanzierung und Öffentlichkeit
Das Berliner Unternehmen hat in mehreren Finanzierungsrunden Investoren überzeugt und wurde laut Handelsblatt sowie Business Insider als eines der spannendsten deutschen FemTech-Startups eingestuft. Im Vergleich zu klassischen Reproduktionskliniken unterscheidet sich Ovom Care durch den technologischen Kern: Die KI-Plattform soll mittelfristig die Erfolgsraten bei IVF-Zyklen verbessern. Laut einer Analyse von deutschen-startups.de hat das deutsche FemTech-Ökosystem zuletzt stark an Dynamik gewonnen, wobei reproduktive Gesundheit einer der am schnellsten wachsenden Teilmärkte ist.
KI und klinische Effizienz
Die KI-Plattform von Ovom Care analysiert unter anderem Hormondaten, Ultraschallergebnisse und Vorbehandlungs-Historien, um individuelle Stimulationsprotokolle zu optimieren. Dieser Ansatz ist Teil eines breiteren Trends im digitalen Gesundheitswesen. Laut den Gründerinnen, dokumentiert auf Business Insider, ist weltweit jedes sechste Paar von Unfruchtbarkeit betroffen. In Deutschland warten Paare durchschnittlich mehrere Monate auf einen ersten Kliniktermin – eine Wartezeit, die Ovom Care durch die telemedizinische Erstberatung deutlich verkürzen will. Die Kombination aus telemedizinischem Zugang und KI-gestützter Behandlungsplanung soll sowohl die Kostenstruktur als auch die Behandlungsergebnisse verbessern.
Die Kombination aus telemedizinischem Zugang, KI-gestützter Behandlungsplanung und international kompatiblen Klinikstandorten macht Ovom Care zu einem der technologisch ausgerichtetsten Akteure im europäischen Fertilitätsmarkt.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für Ovom Care sind hauptsächlich Frauen, die schwanger werden möchten oder bereits schwanger sind. Sie suchen nach einer umfassenden Lösung zur Überwachung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens während dieser wichtigen Phase in ihrem Leben. Darüber hinaus könnten auch Gesundheitsdienstleister, die ihren Patientinnen zusätzliche Unterstützung bieten möchten, an diesem Service interessiert sein.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Ovom Care bietet ein erfolgsbasiertes Preismodell an, das auf den individuellen Bedürfnissen und Behandlungsplänen der Patienten basiert. Genaue Preise werden nicht auf der Website angegeben, aber es wird betont, dass die Kostenstruktur transparent und auf den Erfolg der Behandlung ausgerichtet ist.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Ovom Care
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Laut Unternehmensangaben bietet Ovom Care IVF (In-vitro-Fertilisation), ICSI und – an den Klinikstandorten in Portugal und Großbritannien – auch Eizellspende und Samenspende an. In Deutschland ist die Eizellspende gesetzlich nicht erlaubt.
Die KI-Plattform analysiert Hormondaten, Ultraschallergebnisse und Vorbehandlungs-Historien, um individuelle Stimulationsprotokolle zu optimieren und Embryologen personalisierte Entscheidungsgrundlagen für den optimalen Transferzeitpunkt zu liefern.
Laut Unternehmensangaben betreibt Ovom Care Kliniken in Lissabon (Portugal) und London (Großbritannien). Portugal erlaubt im Gegensatz zu Deutschland auch die Eizellspende, was das Standortmodell erklärt.
Das Angebot richtet sich an heterosexuelle Paare, gleichgeschlechtliche Paare und Alleinstehende mit Kinderwunsch. Die Plattform betont ausdrücklich Inklusion – unabhängig von sexueller Orientierung oder Familienform.
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