Medifa
01 · Profil
Über Medifa
Für den sicheren Betrieb eines Operationssaals braucht es zuverlässige Geräte – vom Operationstisch über die Beleuchtung bis zum Behandlungsstuhl im Ambulanzbereich. Die medifa GmbH aus dem sauerländischen Finnentrop ist auf dieses Segment spezialisiert: Das Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert mobile Operationstische, LED-Operationsleuchten und medizinische Untersuchungsstühle für Krankenhäuser, ambulante OP-Zentren und Facharztpraxen weltweit. Entwicklung und Produktion finden nach Unternehmensangaben vollständig am Standort Finnentrop statt, mit einem hohen Wertschöpfungsanteil innerhalb der Unternehmensgruppe.
Das Produktportfolio lässt sich in vier Bereiche gliedern: mobile OP-Tische in Stahl- und Carbon-Ausführung – Carbon-Tischplatten sind bei intraoperativer Bildgebung mit C-Bogen oder CT relevant –, Zubehör für Operationstische und -leuchten, die hauseigene Leuchtenserie medifa H!Light sowie Untersuchungs- und Behandlungsstühle für die Gynäkologie, Urologie und Proktologie. Das Modell Medifa 5000 – ein mechanisch-hydraulischer Operationstisch – ist mit CE-Kennzeichnung im Produktkatalog der Médecins Sans Frontières (MSF/Unicat) für den humanitären Einsatz gelistet.
Wie funktioniert die medifa H!Light
Die medifa H!Light ist eine LED-Operationsleuchte, deren Beleuchtungskonzept auf mehr als 330 individuell berechneten Freiform-Facetten pro Linse basiert – nach Herstellerangaben ermöglicht das eine schattenarme Ausleuchtung des Operationsfelds durch einen optimierten, passiven Strahlengang. Beleuchtungsintensität, Lichtfeldgröße und Farbtemperatur lassen sich für jeden Eingriff anpassen. Die Erweiterungsvariante H!Light plus ergänzt das System um aktives Schatten-Management: Sensoren erkennen Abschattungen durch das OP-Team und steuern einzelne LEDs gezielt nach, um eine homogene Ausleuchtung zu erhalten. Sterile Handgriffe, Einmalgriffe sowie 4K- und HD-Kameras sind werkzeugfrei am selben Leuchtenkorpus wechselbar – ein Aspekt, der den sterilen Ablauf im OP vereinfacht. Das kalte LED-Licht soll das Austrocknen von Gewebe im Operationsgebiet reduzieren und ist im Vergleich zu älteren Halogen-Leuchten energieeffizienter.
Wer steckt dahinter
medifa ist seit März 2023 Teil der Reinsberg Group, einem europäischen MedTech-Konglomerat unter dem Dach der Beteiligungsgesellschaft BHM Group. Zur Gruppe gehören die polnischen Hersteller ALVO Medical und FAMED Żywiec – FAMED ist nach eigenen Angaben in über 120 Ländern aktiv –, Brandon Medical aus Großbritannien sowie seit Februar 2026 auch Rein Medical. Gemeinsames Ziel ist laut Reinsberg Group der Aufbau eines leistungsfähigen europäischen Anbieters für Krankenhaus-Komplettlösungen, von OP-Tischen und Operationsleuchten über modulare Operationsräume bis hin zu Krankenhausbetten. Am Standort Finnentrop beschäftigt medifa rund 50 Mitarbeiter (laut LinkedIn-Unternehmensprofil, 2024). Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 13485:2016 – dem international maßgeblichen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik – sowie nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die Produkte tragen CE-Kennzeichnung und unterliegen den Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR 2017/745), die seit 2021 schrittweise die ältere MDD ablöst.
Die Produkte richten sich an Krankenhäuser, ambulante Operationszentren und Facharztpraxen in der Gynäkologie, Urologie und Proktologie. Anschaffungsentscheidungen liegen bei Medizintechnik-Beauftragten und Einkaufsabteilungen in klinischen Einrichtungen.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von medifa umfasst Krankenhäuser, ambulante OP-Zentren und andere medizinische Einrichtungen, die auf hochwertige und innovative Medizinprodukte für den Operationssaal angewiesen sind. Dazu gehören insbesondere Fachbereiche wie Gynäkologie, Urologie und Proktologie.
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Medifa
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
medifa GmbH aus Finnentrop ist ein Hersteller von Medizintechnik für Operationssäle. Das Produktportfolio umfasst mobile OP-Tische in Stahl- und Carbon-Ausführung, die Operationsleuchten-Serie H!Light sowie Untersuchungs- und Behandlungsstühle für Gynäkologie, Urologie und Proktologie.
medifa ist nach DIN EN ISO 13485:2016 – dem maßgeblichen Standard für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik – sowie nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die Produkte tragen CE-Kennzeichnung gemäß den Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR 2017/745).
Seit März 2023 ist medifa Teil der Reinsberg Group, einem europäischen MedTech-Konglomerat unter dem Dach der Beteiligungsgesellschaft BHM Group. Zur Gruppe gehören außerdem ALVO Medical und FAMED Żywiec aus Polen, Brandon Medical aus Großbritannien sowie Rein Medical (Übernahme Februar 2026).
medifa-Produkte richten sich an Krankenhäuser, ambulante Operationszentren und Facharztpraxen in den Bereichen Gynäkologie, Urologie und Proktologie. Es handelt sich um B2B-Medizintechnik; Anschaffungsentscheidungen liegen bei Einkaufsabteilungen und Medizintechnik-Beauftragten in klinischen Einrichtungen.
Die medifa H!Light nutzt mehr als 330 individuell berechnete Freiform-Facetten pro Linse für eine passive schattenarme Ausleuchtung. Die Variante H!Light plus ergänzt dies um aktives Schatten-Management: Sensoren erkennen Abschattungen und steuern einzelne LEDs gezielt nach, um eine gleichmäßige Beleuchtung des Operationsfelds sicherzustellen.
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