Mama Health
01 · Profil
Über Mama Health
Wie funktioniert's
Nutzerinnen und Nutzer erfassen täglich Symptome, Behandlungen und mögliche Auslöser. Über die Zeit analysiert mama health diese Einträge und zeigt Muster auf: Wann verschlechtern sich Symptome, welche Faktoren scheinen zu helfen? Medizinische Dokumente wie Laborbefunde, Rezepte und Arztbriefe lassen sich in der App hochladen; die Plattform erklärt deren Inhalt in einfacher Sprache. Für den nächsten Arzttermin erstellt mama health eine strukturierte Zusammenfassung, die Patientinnen und Patienten direkt mitbringen können. Das Unternehmen bezeichnet seine App ausdrücklich als Organisations- und Edukationswerkzeug, nicht als Medizinprodukt – eine klare Abgrenzung zur BfArM-regulierten DiGA-Kategorie, die einen klinischen Wirksamkeitsnachweis erfordert.
Für wen ist es gedacht
Laut Angaben des Unternehmens nutzen über 40.000 Patientinnen und Patienten die Plattform, viele davon mit ähnlichen Erkrankungen. Dieser Erfahrungspool ermöglicht Vergleiche: Wie verlaufen Erkrankungen bei anderen Menschen, was hat funktioniert, was nicht? Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI, Gesundheitsbericht 2023) leben rund 43 Prozent der Erwachsenen in Deutschland mit mindestens einer chronischen Erkrankung – eine Zielgruppe, für die strukturierte Selbstmanagement-Lösungen besonders relevant sind. Die App eignet sich für Menschen kurz nach einer Erstdiagnose ebenso wie für jene, die ihre Erkrankung schon viele Jahre kennen.
Das Geschäftsmodell von mama health
Die Plattform ist für Endnutzerinnen und Endnutzer vollständig kostenlos, einschließlich der Erstellung medizinischer Berichte und Zusammenfassungen. Laut Startupsucht.com wurde mama health 2022 gegründet und hat seinen Sitz in Potsdam. Der globale Markt für Chronic-Disease-Management-Apps wurde laut Grand View Research (2024) auf rund 3,4 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2030 auf über 8 Milliarden US-Dollar wachsen – was das steigende Interesse an digitalen Patientenlösungen weltweit belegt.
Im Vergleich zu Alternativen
Im Unterschied zu DiGA-Apps wie Vivira (Rückenschmerzen) oder Kalmeda (Tinnitus), die eine BfArM-Zulassung durchlaufen haben und über Kassenrezept erstattbar sind, arbeitet mama health als nicht-reguliertes Organisationstool ohne Verschreibungspflicht. Das senkt die Einstiegshürde erheblich. Gegenüber allgemeinen Gesundheits-Journaling-Apps liegt die Stärke von mama health in der Community-Dimension – dem strukturierten Vergleich mit Gleichbetroffenen – sowie in der gezielten Arzttermin-Vorbereitung. Schwäche: kein klinischer Wirksamkeitsnachweis, keine Kassenerstattung.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe für Mama Health sind hauptsächlich schwangere Frauen und junge Mütter, die nach zuverlässigen Informationen und Unterstützung in Bezug auf ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Babys suchen. Diese Nutzerinnen sind wahrscheinlich technologieaffin und bevorzugen den Online-Zugang zu Gesundheitsinformationen und -diensten. Sie legen Wert auf eine gesunde Lebensweise und suchen nach Möglichkeiten, ihre Schwangerschaft und das Elternsein besser zu bewältigen. Darüber hinaus könnten auch medizinische Fachleute, die sich auf Geburtshilfe und Gynäkologie spezialisiert haben, an diesem Service interessiert sein, um ihre Patientinnen besser zu unterstützen.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Der Zugang zu Mama Health ist kostenfrei. Es fallen keine Kosten für die Nutzung der Plattform oder die Erstellung der medizinischen Berichte an.
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Mama Health
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Die Plattform ist für alle chronischen Erkrankungen mit langfristigem Verlauf nutzbar – Autoimmunerkrankungen, neurologische Erkrankungen, chronische Schmerzsyndrome, Fatigue und andere Dauerdiagnosen. Eine Spezialisierung auf einzelne Indikationen besteht nicht.
Nein. mama health technologies GmbH bezeichnet die Plattform ausdrücklich als organisatorisches und edukatives Hilfsmittel ohne Medizinprodukt-Status. Die App stellt keine Diagnosen und ersetzt keine ärztliche Behandlung.
Die Nutzung der App ist vollständig kostenlos – einschließlich der Erstellung medizinischer Zusammenfassungen und des Hochladens von Befunden.
Die App ist für iOS (Apple App Store, ID 6757431864) und für Android (Google Play, Paketname mamahealth.android) verfügbar.
DiGA-Apps wie Vivira oder Kalmeda durchlaufen eine BfArM-Zulassung und können über Krankenkassen erstattet werden. mama health ist kein zugelassenes Medizinprodukt und kommt ohne Verschreibung aus – was den Einstieg erleichtert, aber auch bedeutet, dass keine Kassenerstattung besteht.
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