Inveox
01 · Profil
Über Inveox
Wie funktioniert das System
inveox kombiniert drei Kernkomponenten zu einem geschlossenen Workflow: einen intelligenten Probenbehälter mit integrierter RFID-Kennzeichnung und automatisiertem Filterverschluss, ein Automatisierungsgerät, das Gewebeproben bei Ankunft im Labor identifiziert und fotografiert, sowie eine verschlüsselte Webplattform für den Datenaustausch zwischen Klinik und Pathologielabor. Laut EU-Startups.com ermöglicht das System eine lückenlose Rückverfolgbarkeit jeder Probe und reduziert das Risiko von Verwechslungen – einem häufigen und folgenreichen Fehler im Laboralltag. KI-gestützte Bilderkennung prüft die Gewebequalität bei der Probenannahme automatisch und markiert auffällige Fälle für die Fachabteilung, ohne dass manuelle Sichtprüfungen erforderlich sind.
Gründung und Finanzierung
inveox wurde 2017 von den Geschwistern Maria und Dominik Sievert gegründet und hat seinen Hauptsitz in Garching bei München. Laut Silicon Canals sicherte sich das Unternehmen im März 2024 in einer Finanzierungsrunde 17 Millionen Euro von bestehenden Investoren. Die Mittel dienen nach Unternehmensangaben der Serienproduktion des Automatisierungssystems sowie der Expansion in weitere europäische Märkte. Laut Crunchbase ist inveox im Pathologie-Technologie-Markt als einer der wenigen Anbieter positioniert, der Hard- und Softwareseite vollständig integriert anbietet.
Für wen ist es gedacht
Das System richtet sich an Pathologielabore, Kliniken und Praxen, die Gewebeproben für Krebsdiagnosen einsenden. Primär adressiert inveox mittelgroße bis große Pathologielabore mit hohem Probendurchsatz, deren manuelle Prozesse einen Engpass darstellen. Für Klinikabteilungen, die Proben einsenden, reduziert die Webplattform den administrativen Aufwand der Befundkommunikation erheblich und beschleunigt die Rückmeldung aus dem Labor.
Im Vergleich zu Alternativen
Im Bereich digitaler Pathologie konkurriert inveox mit Anbietern wie Roche Diagnostics und Siemens Healthineers, die vorwiegend auf Großgeräteplattformen für Zentrallabore setzen. inveox differenziert sich durch den Fokus auf kleine und mittlere Pathologielabore, die integrierte Hard- und Software-Lösung vom Behälter bis zur Kommunikationsplattform sowie die KI-gestützte Qualitätssicherung bei der Probenannahme. Die durchgängige Automatisierung vom Entnahmebehälter bis zur digitalen Befundkommunikation ist laut Unternehmensangaben ein Alleinstellungsmerkmal im europäischen Markt für Histopathologie-Laborautomation. In Zeiten wachsenden Fachkräftemangels in der Pathologie bietet die Automatisierung einen strukturellen Vorteil: Labormitarbeitende können Kapazitäten auf die fachliche Befundung konzentrieren statt auf administrative Handhabung.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von Inveox umfasst vor allem medizinische Fachkräfte und Einrichtungen wie Ärzte, Labore und Krankenhäuser, die im Bereich der Pathologie tätig sind. Darüber hinaus richtet sich das Unternehmen an Gesundheitsdienstleister, die ihre diagnostischen Prozesse optimieren und die Genauigkeit von Krebsdiagnosen verbessern möchten. Durch die Bereitstellung eines automatisierten und integrierten Systems spricht Inveox insbesondere Labore an, die von manuellen Prozessen auf eine effizientere und fehlerfreie Lösung umsteigen wollen.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Inveox bietet seine Dienstleistungen und Produkte hauptsächlich an B2B-Kunden wie Labore und Krankenhäuser an. Die Kostenstruktur ist nicht öffentlich zugänglich, jedoch ist bekannt, dass das System durch Automatisierung und Effizienzsteigerung Kosteneinsparungen ermöglicht. Preise können je nach Umfang der Implementierung und den spezifischen Anforderungen der Kunden variieren. Interessenten werden ermutigt, direkt mit Inveox Kontakt aufzunehmen, um ein individuelles Angebot zu erhalten.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Inveox
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
inveox automatisiert drei Teilprozesse: die Kennzeichnung und Sicherung von Gewebeproben im Probenbehälter, die Identifikation und Fotodokumentation bei Laboreingang sowie den digitalen Datenaustausch zwischen einsendender Klinik und Pathologielabor. Manuelle Beschriftungen und Faxkommunikation werden ersetzt.
Jeder inveox-Probenbehälter ist mit RFID-Kennzeichnung ausgestattet und wird beim Laboreingang automatisch identifiziert und fotografiert. Das System gleicht die Probenidentität an jedem Übergabepunkt ab – eine Methode, die laut Unternehmensangaben manuelle Übernahmefehler strukturell verhindert.
inveox richtet sich primär an mittelgroße bis große Pathologielabore mit hohem Probendurchsatz sowie an Kliniken und Praxen, die regelmäßig Gewebeproben einsenden. Das Unternehmen gibt an, sein System auf Skalierbarkeit ausgelegt zu haben.
inveox hat laut Silicon Canals im März 2024 17 Millionen Euro von bestehenden Investoren erhalten. Die Mittel dienen der Serienproduktion des KI-gestützten Automatisierungssystems und der Marktexpansion in Europa.
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