Femfeel

Wechseljahre betreffen in Deutschland Millionen Frauen – und bringen für viele belastende Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme und Libidoverlust mit sich. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung und gezielte Entspannungsübungen diese Symptome nachweislich lindern können, wie laut S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause der AWMF dokumentiert ist. Die femfeel App der medigital GmbH setzt auf diesen Ansatz: kurze, alltagstaugliche Einheiten, die Frauen durch die Menopause begleiten – ohne Arzttermin, ohne langen Trainingsplan.

01 · Profil

Über Femfeel

Kurse, Tracking und Soforthilfen

Das Herzstück der App sind achtwöchige Kursprogramme mit täglichen Einheiten von rund fünf Minuten. Die Themen umfassen Beckenbodentraining, Pilates, Achtsamkeitsübungen, Atemtechniken und Schlafhilfen. Der Ansatz basiert auf der Idee, kleine gesunde Gewohnheiten schrittweise in den Alltag zu integrieren, statt einmalig intensive Trainingsphasen zu absolvieren. Die Inhalte entstanden in Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Expertinnengremium. Dieses besteht laut eigenen Angaben aus einer Fachärztin für Gynäkologie, einer psychologischen Psychotherapeutin, einer Doktorandin des Instituts für Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln sowie zertifizierten Wechseljahresberaterinnen. Ergänzend bietet die App Soforthilfen für akute Beschwerden: Atemübungen gegen Schlafprobleme, Entspannungshypnosen bei Hitzewallungen und Ernährungstipps bei Heißhunger. Ein integriertes Symptomtagebuch ermöglicht es, Hitzewallungen, Schlafqualität, Stimmung und Triggerfaktoren über Wochen zu dokumentieren und Muster zu erkennen.

Zulassung, Kostenübernahme und Bewertungen

Das femfeel Journal ist als Medizinprodukt der Klasse I zertifiziert, wie aus den App-Store-Release-Notes vom April 2026 hervorgeht. Eine Zulassung als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) nach § 139e SGB V liegt nicht vor. Der enthaltene Präventionskurs kann laut Anbieter von gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zu 70 bis 100 Prozent erstattet werden, da er die Anforderungen nach § 20 SGB V zur Primärprävention erfüllt. Ob und in welcher Höhe die eigene Kasse zahlt, lässt sich laut Anbieter direkt im App-Onboarding prüfen. In der Schweiz besteht laut eigenen Angaben eine Kooperation mit der CSS Krankenversicherung, die Versicherten 50 Prozent Rabatt gewährt.

Im deutschen App Store (Stand Mai 2026) bewerten Nutzerinnen femfeel mit 4,3 von 5 Sternen bei 40 Bewertungen. Die App ist kostenlos herunterladbar; die Kursprogramme sind nach einer siebentägigen Testphase über ein Abonnement ab 11,99 Euro pro Monat zugänglich. Verfügbar für iOS und Android, auf Deutsch, Französisch und Italienisch.

Wechseljahrsbeschwerden sind kein Nischenthema: Das Bundesministerium für Gesundheit schätzt, dass in Deutschland rund 13 Millionen Frauen zwischen 45 und 60 Jahren von menopausalen Symptomen betroffen sein können. Die Bereitschaft, digitale Angebote zur Selbsthilfe zu nutzen, wächst; gleichzeitig fehlen viele Frauen bei Gynäkologinnen und Gynäkologen mit entsprechender Menopause-Spezialisierung. Apps wie femfeel positionieren sich als ergänzende Unterstützung neben ärztlicher Begleitung – ohne therapeutische Ansprüche zu stellen.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die App richtet sich an Frauen in den Wechseljahren oder kurz davor, die aktiv an ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden arbeiten möchten.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Es gibt eine kostenlose Version sowie Premium-Pläne ab 11,99 € pro Monat, mit einer kostenlosen Testphase von 7 Tagen.

FAQ · 05 Fragen

Häufig gefragt zu Femfeel

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Die App ist kostenlos herunterladbar. Der Basiszugang mit Check-in und Symptom-Tracking ist dauerhaft gratis. Die achtwöchigen Kurse sind nach einer siebentägigen Testphase über ein Abo zugänglich: 11,99 € pro Monat, 32,99 € für drei Monate oder 89,99 € pro Jahr.

Der Präventionskurs erfüllt die Anforderungen nach § 20 SGB V. Gesetzliche Krankenkassen erstatten laut App-Store-Beschreibung 70–100 % der Kursgebühr. Ob die eigene Kasse zahlt, lässt sich im App-Onboarding prüfen. In der Schweiz erhalten CSS-Versicherte 50 % Rabatt auf die App.

Das femfeel Journal ist als Medizinprodukt der Klasse I zertifiziert (laut App-Store-Release-Notes, April 2026). Eine Zulassung als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) nach § 139e SGB V liegt nicht vor – femfeel ist nicht im DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet.

Die App richtet sich primär an Frauen in der Peri- und Postmenopause. Laut Eigendarstellung kann sie auch für Frauen ab Mitte 30 relevant sein, bei denen der Hormonspiegel zu schwanken beginnt. Medizinische Diagnosen ersetzt die App nicht.

Die femfeel App bietet Frauen in den Wechseljahren ein strukturiertes digitales Begleitprogramm: Dazu gehören Symptom-Tracking (z. B. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen), evidenzbasierte Informationsmodule zu hormonellen Veränderungen sowie Übungen aus dem Bereich Achtsamkeit und Entspannung. Die Inhalte werden von der medigital GmbH aus Iserlohn kuratiert und richten sich an Frauen, die ihre Wechseljahresbeschwerden besser verstehen und selbst aktiv managen möchten.

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