Fembites

Hormonelle Beschwerden nach dem Absetzen der Pille, PMS, zyklusbedingte Müdigkeit und Hautprobleme – diese spezifischen Bedürfnisse des weiblichen Körpers hat das Berliner Start-up fembites zum Ausgangspunkt seiner Produktentwicklung gemacht. Die Gründerinnen Jana Deckelmann, ausgebildete Biologin, Ernährungsökonomin und zertifizierte Hormoncoach, und Angelica Conraths entwickelten ihre Nahrungsergänzungslinie nach eigenen Angaben in enger Zusammenarbeit mit weiblichen Fachärztinnen und Gynäkologinnen. Grundlage sind laut Unternehmensangaben aktuelle wissenschaftliche Studien sowie Erkenntnisse aus der Traditionellen Chinesischen Medizin und Ayurveda. Angelica Conraths entwickelte das Konzept nach eigener Erfahrung mit Post-Pill-Syndrom, das bei ihr nach 14 Jahren Pilleneinnahme zu starken Zyklus- und Hautbeschwerden geführt hatte.

01 · Profil

Über Fembites

Produktlinie: femgums, fempow und CLEANSE

Das Kernportfolio umfasst drei Formate: femgums – fruchtige Gummies aus Fruchtpüree und biologischen Zutaten für Energie, Hormonbalance, Haut und Haar; fempow, ein Kakaopulver aus ausschließlich biologischen Inhaltsstoffen; sowie fempow CLEANSE, eine Formulierung zur Unterstützung von Darm- und Zyklusgesundheit. Laut Unternehmensangaben sind alle Produkte mit Ausnahme der Kollagen-Varianten vegan und glutenfrei sowie frei von künstlichen Aromen und unnötigen Zusatzstoffen. Die Produkte sind als Selbstzahlerleistung positioniert; eine Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen ist für Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland grundsätzlich nicht vorgesehen.

Wissenschaftliche Einordnung

Laut einer Übersichtsarbeit in Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine (Dante et al., 2014) spielen Mikronährstoffe wie Magnesium, Vitamin B6 und Zink eine dokumentierte Rolle bei der Linderung von PMS-Symptomen. Nahrungsergänzungsmittel unterliegen in Deutschland dem Lebensmittelrecht (LFGB), nicht dem Arzneimittelgesetz (AMG); klinische Studien zur Wirksamkeit sind nicht vorgeschrieben. Verbraucherinnen mit klinisch relevanten Hormonstörungen sollten zusätzlich ärztliche Beratung in Anspruch nehmen, bevor sie ausschließlich auf Supplements setzen.

Marktkontext und Wettbewerb

Der Markt für frauenspezifische Nahrungsergänzung wächst in Europa: Laut Statista (2023) stieg der Umsatz im Segment Women's Health Supplements in Westeuropa zwischen 2019 und 2023 um mehr als 18 Prozent. fembites konkurriert mit Marken wie Femibion (Merck), Vitabiotics Wellwoman und weiteren Direct-to-Consumer-Brands. Das Berliner Start-up setzt auf eine authentische Gründerinnen-Geschichte und einen wissenschaftlich fundierten Formulierungsansatz als Differenzierungsmerkmal. Laut startupvalley.news (2026) erlangte fembites durch Auftritte in Die Höhle der Löwen zusätzliche Reichweite und Bekanntheit in der deutschen Startup-Szene.

Für Verbraucherinnen, die fembites-Produkte in ihre tägliche Routine integrieren möchten, empfiehlt das Unternehmen eine mindestens dreimonatige Anwendung, um hormonelle Veränderungen beobachten zu können – ein Zeitrahmen, der sich auch in der wissenschaftlichen Literatur zu Mikronährstoff-Interventionen bei PMS findet. Klinisch relevante Hormonstörungen wie PCOS oder Endometriose erfordern jedoch eine ärztliche Diagnose und Therapie; Nahrungsergänzungsmittel können diese nicht ersetzen. Der Markt für frauenspezifische Supplements ist in Deutschland unterversorgt, was einen Wachstumstrend begünstigt.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe von Fembites sind Frauen, die an Gesundheits- und Wellnessprodukten interessiert sind. Dies umfasst Frauen jeden Alters, die Wert auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden legen und nach hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln und Gesundheitsprodukten suchen.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Selbstzahlerleistung; keine GKV-Erstattung. Preise im mittleren bis gehobenen Supplement-Segment.

FAQ · 05 Fragen

Häufig gefragt zu Fembites

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

fembites richtet sich an Frauen mit hormonbedingten Beschwerden wie PMS, Zyklusunregelmäßigkeiten, Müdigkeit und Hautproblemen; die Produkte sind als ergänzende Nahrungsergänzung, nicht als Arzneimittel konzipiert.

Laut Unternehmensangaben sind alle Produkte mit Ausnahme der Kollagenprodukte vegan, glutenfrei und ohne künstliche Aromen.

Das Berliner Start-up wurde von Jana Deckelmann (Biologin, Hormoncoach) und Angelica Conraths gegründet, die das Konzept nach persönlichen Erfahrungen mit Post-Pill-Syndrom entwickelten.

Nein; Nahrungsergänzungsmittel sind in Deutschland Selbstzahlerleistungen und werden von gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet.

Die genaue Formulierung variiert je nach Produktlinie; laut Unternehmensangaben orientieren sich die Wirkstoffe an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Magnesium, Vitamin B6, Zink und weiteren Mikronährstoffen für Hormonbalance.

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