Familiara
01 · Profil
Über Familiara
Beratungsleistungen
Das Beratungsangebot beginnt mit einer kostenlosen telefonischen Erstberatung, in der die individuelle Pflegesituation eingeschätzt wird. Anschließend können Kunden die vollständige Begleitung des Antragswegs in Anspruch nehmen – von der Zusammenstellung der relevanten Unterlagen bis zur Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD). Das Unternehmen gibt an, mit einem bundesweiten Netzwerk von rund 150 Pflegeexperten und Pflegeberatern zu arbeiten, die persönliche Begleitung vor Ort ermöglichen. Ergänzend können Kunden für einzelne Beratungsgespräche ohne Vollbegleitung einen gesonderten Termin mit einem Pflegeexperten buchen; dabei wird die individuelle Situation analysiert und konkrete Handlungsempfehlungen für das weitere Verfahren erarbeitet.
Vergütungsmodell
Das Vergütungsmodell ist nach Angaben des Unternehmens größtenteils erfolgsbasiert: Für die vollständige Begleitung fällt ein Honorar nur dann an, wenn der angestrebte Pflegegrad tatsächlich bewilligt wird. Die Höhe des Honorars richtet sich dabei nach den Nachzahlungen der Pflegekasse, die durch den neu zuerkannten Pflegegrad entstehen. Für gesonderte Beratungstermine ohne Vollbegleitung gilt eine einmalige Pauschalgebühr. Dieses Modell senkt die finanzielle Einstiegshürde für Familien, die unsicher sind, ob sich eine professionelle Begleitung lohnt – sie zahlen nur dann, wenn der Pflegegrad tatsächlich bewilligt wird.
Kontext: Pflegegrad in Deutschland
Der Pflegegrad entscheidet in Deutschland maßgeblich, welche Leistungen die Pflegekasse übernimmt. Je höher der anerkannte Pflegegrad, desto höher fallen monatliche Pflegegeldleistungen oder Sachleistungen aus – die Unterschiede zwischen den einzelnen Pflegegraden sind erheblich und können die finanzielle Situation einer Familie spürbar verändern. Wer bei der Erstbegutachtung durch den Medizinischen Dienst eine zu niedrige Einstufung erhält, verliert damit reale monatliche Leistungen – oft ohne zu wissen, dass ein Widerspruch möglich ist.
Laut Statistischem Bundesamt lebten in Deutschland zuletzt rund 4,96 Millionen pflegebedürftige Menschen; etwa zwei Drittel davon werden zu Hause versorgt. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist seit 2017 um rund 32 Prozent gestiegen, was den Beratungsbedarf weiter erhöht. Laut Pflegeberatungsverbänden haben Widersprüche gegen MD-Gutachten eine statistisch relevante Erfolgsquote, sofern sie fachkundig begründet werden.
Das Widerspruchsverfahren folgt einer klaren Frist: Wer einen MD-Bescheid anfechten möchte, hat grundsätzlich vier Wochen Zeit. Ein begründeter Widerspruch erfordert laut Bundesministerium für Gesundheit die Kenntnis der Begutachtungs-Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes sowie eine präzise Dokumentation der Pflegesituation. Familiara übernimmt nach eigenen Angaben diese Schritte vollständig – von der Aktensichtung bis zur abschließenden Einreichung beim Medizinischen Dienst.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Familiara richtet sich an Menschen, die pflegebedürftig sind oder für pflegebedürftige Angehörige Verantwortung übernehmen. Besonders hilfreich ist der Service für Familien, die Schwierigkeiten mit der Beantragung von Pflegeleistungen haben oder einen Pflegegrad überprüfen oder anfechten möchten. Zielgruppe sind vor allem Privatpersonen, die Unterstützung im Umgang mit Pflegeversicherungen suchen, sowie Personen, die Wert auf professionelle Begleitung bei rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen legen.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Die Preisinformationen von Familiara umfassen eine kostenfreie und unverbindliche Erstberatung, bei der die individuelle Pflegesituation analysiert wird. Für einen persönlichen Beratungstermin mit einem Pflegeexperten berechnet das Unternehmen eine einmalige Gebühr von 149 Euro. Darüber hinaus arbeitet Familiara auf Erfolgsbasis: Kunden zahlen ein Honorar nur dann, wenn der gewünschte Pflegegrad bewilligt wird. Dieses erfolgsbasierte Honorar wird individuell vereinbart und richtet sich nach den rückwirkenden Leistungen oder Nachzahlungen der Pflegekasse, die oft höher sind als die anfallenden Kosten für den Service. Dieses Modell stellt sicher, dass Kunden nur dann zahlen, wenn ihr Anliegen erfolgreich abgeschlossen wurde. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website von Familiara.
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu Familiara
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Die Erstberatung bei Familiara ist kostenlos. Für die vollständige Begleitung des Antragswegs arbeitet Familiara nach eigenen Angaben größtenteils mit einem Erfolgshonorar: Eine Gebühr fällt nur an, wenn der angestrebte Pflegegrad tatsächlich bewilligt wird. Die Höhe richtet sich nach den durch die neue Einstufung entstehenden Mehrleistungen der Pflegekasse. Für Einzelberatungen ohne Vollbegleitung gilt eine Pauschalgebühr.
Familiara begleitet pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen bei Pflegegrad-Anträgen, Überprüfungen bestehender Einstufungen und Widersprüchen gegen Ablehnungen. Das umfasst die Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen, Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) sowie das Einlegen formeller Widersprüche bei Ablehnung. Das Unternehmen arbeitet bundesweit mit einem Netzwerk von rund 150 Pflegeexperten.
Familiara ist ein Berliner Beratungsunternehmen, das sich auf Pflegegrad-Anträge spezialisiert hat. Das Erfolgshonorar-Modell macht das Angebot für viele Familien zugänglich: Nur bei erfolgreicher Einstufungsverbesserung wird eine Gebühr fällig. Detaillierte unabhängige Bewertungen sind auf gängigen Portalen verfügbar.
Familiara ist besonders sinnvoll, wenn ein erster Pflegegrad-Antrag abgelehnt wurde, die bestehende Einstufung als zu niedrig erscheint oder wenn die Pflegesituation sich verschlechtert hat und eine Höherstufung angestrebt wird. Auch bei der Erstbeantragung für Menschen, die bisher keine Pflegeleistungen erhalten haben, kann professionelle Beratung den Unterschied machen.
Die Bearbeitungszeit bei Familiara hängt vom Einzelfall ab – komplexe Widerspruchsverfahren benötigen naturgemäß mehr Zeit als eine Erstberatung zur Pflegegradestufe. Nach der Beauftragung nimmt Familiara schnellstmöglich Kontakt auf, um alle notwendigen Unterlagen zu sichten. Den aktuellen Zeitrahmen für die verschiedenen Leistungen und den jeweiligen Bearbeitungsstand erfährst du direkt im Beratungsgespräch oder auf familiara.de.
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