DocCase

Wer Diagnosen nicht nur auswendig lernen, sondern situativ anwenden will, stößt im Medizinstudium schnell an eine Grenze: Lehrbuchwissen lässt sich zwar effizient mit Repetitorien trainieren, aber die klinische Entscheidungsfindung – also das strukturierte Vorgehen bei einem echten Patienten mit unklarer Symptomatik – setzt Übung in realen Situationen voraus, die vor dem Praktischen Jahr kaum zugänglich ist. DocCase versucht, diese Lücke zu schließen. Die 2025 gestartete Plattform – entwickelt von der Softwareagentur Codana mit Sitz in Deutschland – simuliert vollständige klinische Konsultationen und ist als Web-App sowie über den Apple App Store (App-ID 6736692436) und Google Play (com.codana.doccase) verfügbar.

01 · Profil

Über DocCase

Wer Diagnosen nicht nur auswendig lernen, sondern situativ anwenden will, stößt im Medizinstudium schnell an eine Grenze: Lehrbuchwissen lässt sich zwar effizient mit Repetitorien trainieren, aber die klinische Entscheidungsfindung – also das strukturierte Vorgehen bei einem echten Patienten mit unklarer Symptomatik – setzt Übung in realen Situationen voraus, die vor dem Praktischen Jahr kaum zugänglich ist. DocCase versucht, diese Lücke zu schließen. Die 2025 gestartete Plattform – entwickelt von der Softwareagentur Codana mit Sitz in Deutschland – simuliert vollständige klinische Konsultationen und ist als Web-App sowie über den Apple App Store (App-ID 6736692436) und Google Play (com.codana.doccase) verfügbar.

Der Ablauf einer Fallsimulation folgt dem Muster einer realen Konsultation. Zuerst wählt der Nutzer einen Fall aus dem Archiv – eine Patientin mit Brustschmerz, ein älterer Mann mit Verwirrtheit, ein Kind mit Fieber. Dann führt er das Anamnesegespräch: Welche Beschwerden schildert der Patient, seit wann bestehen sie, gibt es Vorerkrankungen oder Risikofaktoren? Im nächsten Schritt ordnet der Nutzer Untersuchungen an – körperliche Untersuchung, Laborwerte, EKG oder Bildgebung – und bekommt direkt zu sehen, was die jeweilige Maßnahme kostet und wie viel Zeit sie in Anspruch nimmt. Die Zeitvorgaben und Kostenlimits erzeugen dabei eine Drucksituation, die dem klinischen Alltag ähneln soll – ein Element, das rein wissensbasierte Lernformate so nicht abbilden. Am Ende stellt der Nutzer eine Diagnose und erhält eine detaillierte Auswertung: wie präzise die Entscheidungen waren, wie effizient mit Ressourcen umgegangen wurde, und was die ärztliche Musterlösung abweichend bewertet hat.

Das Fallarchiv umfasst laut Angaben von doccase.net über 100 klinische Fälle aus verschiedenen Fachbereichen, darunter Neurologie, Innere Medizin und Kardiologie. Erstellt und geprüft werden die Fälle von einem Team aus mehr als zehn erfahrenen Ärzten, bevor sie in der Plattform erscheinen. Täglich erscheint nach Angaben der Plattform ein neues Fallrätsel. Über 1.000 Nutzer sollen das Angebot aktiv nutzen; die durchschnittliche Bewertung gibt doccase.net mit 4,8 von 5 Punkten an.

Ein integriertes Analyse-Dashboard wertet den Lernfortschritt über Zeit aus: Diagnosegenauigkeit, bearbeitete Fachgebiete und die Effizienz bei der Auswahl diagnostischer Maßnahmen werden aufgezeichnet, und auf Basis dieses Profils schlägt die Plattform den nächsten passenden Fall vor. DocCase positioniert sich damit als ergänzendes Werkzeug zum textbasierten Lernen mit Lehrbüchern oder Fragenkatalogen – mit dem Unterschied, dass nicht Faktenabruf trainiert wird, sondern der strukturierte klinische Entscheidungsprozess Schritt für Schritt. Alle Nutzerdaten werden laut Angaben von Codana DSGVO-konform auf Servern in Deutschland verarbeitet. Die Plattform befindet sich noch in der Beta-Phase; Institutionen wie Kliniken oder medizinische Fakultäten können über ein B2B-Kontaktformular individuelle Lösungen anfragen.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe von DocCase umfasst in erster Linie Ärzte und Medizinstudenten, die ihre diagnostischen Fähigkeiten in einer praxisnahen Umgebung verbessern möchten. Darüber hinaus richtet sich die Plattform an medizinische Fachkräfte, die in Kliniken oder Praxen tätig sind und maßgeschneiderte Lösungen für ihre Einrichtung suchen. DocCase bietet auch individuelle Lösungen und Angebote für Privatpersonen oder Praxen, die an interaktiven Fallstudien interessiert sind.

04 · Auf einen Blick

Wichtige Fakten

Interaktive medizinische Fallstudien für Ärzte und Studenten,Tägliche neue Fälle, von Experten überprüft,Trainiert klinisches Denken und Differentialdiagnose,Verfügbar als iOS- und Android-App,Kostenloser Zugang zum Trainingsangebot

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Kostenlose Testversion verfuegbar. Vollzugang via Abonnement.

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu DocCase

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Der Nutzer wählt einen klinischen Fall, führt ein strukturiertes Anamnesegespräch, ordnet diagnostische Maßnahmen an und stellt am Ende eine Diagnose. Danach folgt ein detailliertes Feedback zu Diagnosegenauigkeit, Ressourceneffizienz und Zeitmanagement.

Das Fallarchiv umfasst laut doccase.net über 100 Fälle aus Neurologie, Innerer Medizin, Kardiologie und weiteren Fachbereichen. Alle Fälle werden von mehr als zehn erfahrenen Ärzten erstellt und geprüft, bevor sie in der Plattform erscheinen.

DocCase läuft als Webversion unter doccase.net sowie als App für iOS (Apple App Store, App-ID 6736692436) und Android (Google Play, com.codana.doccase). Die Nutzerdaten werden laut Entwickler Codana DSGVO-konform auf Servern in Deutschland gespeichert.

Während AMBOSS oder Lecturio vor allem Wissensfragen und Lernkarten anbieten, simuliert DocCase einen vollständigen Konsultationsablauf: Anamnese, Diagnostik, Diagnose – mit Bewertung jedes Entscheidungsschritts. Der Fokus liegt auf dem klinischen Denkprozess, nicht auf Faktenabruf.

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