Cure

Die CURE Bestellplattform verbindet stationäre Apotheken mit Lieferdiensten wie Lieferando und Wolt. Kunden können damit rezeptfreie Medikamente und Apothekenwaren über Bestell-Apps ordern, die ihnen bereits aus dem Alltag bekannt sind. Die Plattform richtet sich als B2B-Dienst an Apotheken, nicht direkt an Endverbraucher.

01 · Profil

Über Cure

Wie die Integration funktioniert

Registrierte Partnerapotheken werden in die Produktkataloge von Lieferando, Wolt und weiteren Delivery-Partnern eingebunden. Bestellungen, die über diese Plattformen eingehen, erscheinen gebündelt in einer zentralen Übersicht der Apotheke. Ein Fahrer des jeweiligen Lieferdienstes holt die fertig konfektionierten Waren ab und liefert sie an die Kunden aus.

Die Anbindung erfolgt laut Unternehmensangaben direkt an die gängigen Apothekenkassensysteme – konkret ADG, Awinta, Lauer Fischer, Pharmatechnik, ApoSoft und Apotechnik. Dadurch werden in der Liefer-App ausschließlich tatsächlich vorrätige Produkte angezeigt. Schulungen für das Apothekenpersonal sollen nach eigenen Angaben nicht notwendig sein.

Unternehmenshintergrund

Die CURE Group GmbH hat ihren Sitz am Pariser Platz 6a in 10117 Berlin und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Registernummer HRB 237437 B eingetragen. Geschäftsführer sind laut Impressum Manuel Aberle und Ali El Ali. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in mehr als 20 europäischen Ländern aktiv – neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich. Auf der Unternehmenswebsite werden Testimonials zweier Partnerapotheken publiziert – die Apotheke des Westens und die Burger Apotheke berichten laut Website von einem deutlichen Anstieg an Bestellungen. Datenschutzbeauftragte ist laut Impressum die DataCo GmbH aus München.

Kosten und Vertragsbedingungen

Das Preismodell ist erfolgsbasiert: Für die Plattformnutzung fällt keine Grundgebühr an – Apotheken zahlen lediglich eine Provision pro tatsächlich vermittelter Bestellung. CURE beziffert das Potenzial auf bis zu 1.200 zusätzliche Bestellungen pro Monat und Apotheke. Mindestvertragslaufzeiten bestehen nach Unternehmensangaben nicht. Das Unternehmen wirbt auf seiner Website mit Partnerapotheken in verschiedenen deutschen Bundesländern. Für Apotheken, die bereits eine Versandhandelserlaubnis besitzen, bietet die Plattform nach eigenen Angaben die Möglichkeit, den Bestellradius über den lokalen Lieferbereich hinaus auszudehnen.

Gesundheitlicher Bezug

Die Bestellmöglichkeit über Lieferdienste beschränkt sich auf freiverkäufliche und nicht verschreibungspflichtige Produkte – etwa Erkältungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Körperpflegeprodukte. Rezeptpflichtige Arzneimittel sind davon ausgeschlossen und unterliegen eigenen gesetzlichen Regelungen. Der Gesundheitsbezug liegt in der verbesserten Zugänglichkeit von Apothekenprodukten: Für mobilitätseingeschränkte Personen, berufstätige Eltern oder Menschen in Regionen mit dünnem Apothekennetz kann die Lieferdienst-Integration den Zugang zu rezeptfreien Mitteln erleichtern. Die Plattform ist nach Unternehmensangaben DSGVO-konform. Für Endverbraucher, die über Lieferando oder Wolt bestellen, ist CURE als Betreiber im Hintergrund in der Regel nicht sichtbar – sie interagieren ausschließlich mit dem jeweiligen Liefer-App-Interface.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe besteht aus Apotheken, die ihre digitale Reichweite erweitern und mehr Bestellungen über Online-Plattformen wie Lieferando oder Wolt abwickeln möchten.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Die Nutzung der CURE-Plattform ist kostenlos, es fällt lediglich eine kleine Gebühr pro Bestellung an.

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu Cure

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Über CURE-Partnerapotheken auf Lieferando oder Wolt können freiverkäufliche und apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Produkte bestellt werden – zum Beispiel Erkältungsmittel, Schmerzpräparate, Nahrungsergänzungsmittel oder Körperpflegeprodukte. Rezeptpflichtige Arzneimittel sind ausgeschlossen.

Nach Angaben des Unternehmens fällt keine Grundgebühr an. Apotheken zahlen lediglich eine Provision pro tatsächlich vermittelter Bestellung. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es laut Website nicht.

CURE unterstützt nach eigenen Angaben die gängigen deutschen Apothekenkassensysteme: ADG, Awinta, Lauer Fischer, Pharmatechnik, ApoSoft und Apotechnik. Die Integration stellt sicher, dass in der Liefer-App nur tatsächlich vorrätige Produkte angezeigt werden.

CURE ist nach Unternehmensangaben in mehr als 20 europäischen Ländern aktiv, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und das Vereinigte Königreich. Apotheken mit Versandhandelserlaubnis können ihren Bestellradius zusätzlich erweitern.

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