Cure

Wer mitten in der Nacht Schmerzmittel oder ein dringendes Medikament braucht, kennt das Problem: Die Apotheke ist geschlossen. Die Bestellplattform CURE setzt genau hier an und verbindet stationaere Apotheken mit Lieferdiensten, sodass rezeptfreie Arzneimittel und Apothekenprodukte binnen Minuten nach Hause geliefert werden koennen.

01 · Profil

Über Cure

Wie die CURE-Plattform funktioniert

CURE agiert als KI-gestuetzte Middleware zwischen Apotheken und Kurierdiensten. Laut Unternehmenswebsite (getcure.app) waehlt das System automatisch die naechstgelegene Partnerapotheke aus, prueft die Lagerverfuegbarkeit und beauftragt den jeweils passenden Lieferdienst. Partnerschaften bestehen nach eigenen Angaben mit Wolt, Lieferando (Just Eat Takeaway) und Uber Eats. Gemass einem Bericht der Pharmazeutischen Zeitung (2025) umfasst das Sortiment neben rezeptfreien Medikamenten auch Nahrungsergaenzungsmittel sowie Haut- und Koerperpflegeprodukte.

Nach Eingang der Bestellung prueft ein Apothekenmitarbeiter die Anfrage, bevor ein Kurierfahrer die Ware abholt. Fuer Endkunden fallen laut Unternehmenswebsite keine zusaetzlichen Liefergebuehren durch CURE an; die Abwicklung laeuft ueber die Konditionen des jeweiligen Lieferdienstpartners. Das Modell schafft einen digitalen Kanal fuer stationaere Apotheken, ohne dass diese eine eigene Liefer-Infrastruktur aufbauen muessen.

E-Rezept und verschreibungspflichtige Medikamente

Fuer verschreibungspflichtige Arzneimittel unterstuetzt CURE das elektronische Rezept. Laut Unternehmensangaben ist die E-Rezept-Funktion in sechs deutschen Staedten aktiv: Berlin, Hannover, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart. Patienten koennen nach einem Arzttermin das digitale Rezept direkt uebermitteln und das Medikament ohne Gang zur Apotheke empfangen.

Das Modell reagiert auf die bundesweite Einfuehrung des E-Rezepts, die das Bundesgesundheitsministerium ab Januar 2024 fuer alle gesetzlich Versicherten verpflichtend eingefuehrt hat. CURE positioniert sich als Bruecke zwischen digitaler Rezeptausstellung und physischer Arzneimittelabgabe durch lizenzierte Apotheken. Damit schliesst das Startup eine Versorgungsluecke, die sich aus dem traegen Oeffnungszeiten-Modell der stationaeren Apothekenlandschaft ergibt.

Partnerschaften, Reichweite und Marktkontext

Laut Newsroom von Just Eat Takeaway (2024) ist CURE eine deutschlandweite Kooperation mit Lieferando eingegangen, um Apotheken in allen aktiven Staedten an das Lieferando-Netzwerk anzubinden. Uber Eats hat die Integration nach Angaben der Pharmazeutischen Zeitung (2025) fuer sein Sortiment in deutschen Grossstaedten umgesetzt. Das Angebot richtet sich sowohl an Endkunden, die kurzfristig Medikamente benoetigen, als auch an Apotheken, die ihren digitalen Einzugsradius erweitern moechten.

Fuer stationaere Apotheken bietet CURE einen Weg, ihre Praesenz im digitalen Versandhandel ohne Aufbau einer eigenen Logistik zu staerken. Das Modell traegt dem bundesweiten Rueckgang der Apothekenanzahl Rechnung: Laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverband (ABDA, 2024) sank die Zahl der Apotheken in Deutschland auf unter 17.500 – ein historischer Tiefstand. Digitale Absatzkanaele wie CURE eroeffnen kleineren Apotheken neue Reichweite und verbinden das stationaere Apothekenmodell mit modernen Liefererwartungen der Kundschaft.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe besteht aus Apotheken, die ihre digitale Reichweite erweitern und mehr Bestellungen über Online-Plattformen wie Lieferando oder Wolt abwickeln möchten.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Kostenlos fuer Endkunden; Apothekenpartner zahlen Plattformgebuehr

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu Cure

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Über CURE-Partnerapotheken auf Lieferando oder Wolt können freiverkäufliche und apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Produkte bestellt werden – zum Beispiel Erkältungsmittel, Schmerzpräparate, Nahrungsergänzungsmittel oder Körperpflegeprodukte. Rezeptpflichtige Arzneimittel sind ausgeschlossen.

Nach Angaben des Unternehmens fällt keine Grundgebühr an. Apotheken zahlen lediglich eine Provision pro tatsächlich vermittelter Bestellung. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es laut Website nicht.

CURE unterstützt nach eigenen Angaben die gängigen deutschen Apothekenkassensysteme: ADG, Awinta, Lauer Fischer, Pharmatechnik, ApoSoft und Apotechnik. Die Integration stellt sicher, dass in der Liefer-App nur tatsächlich vorrätige Produkte angezeigt werden.

CURE ist nach Unternehmensangaben in mehr als 20 europäischen Ländern aktiv, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und das Vereinigte Königreich. Apotheken mit Versandhandelserlaubnis können ihren Bestellradius zusätzlich erweitern.

Diese App ist gelistet in

Kategorien

Entdecke weitere Services und Angebote in diesen Bereichen.

Du bist Mitarbeiter:in oder Geschäftsführung dieses Unternehmens und hast einen Änderungswunsch? hallo@bestes.com

Die Bestes-App

Gesundheit, die kostenlos in deiner Tasche ist.

Quiz, Vorsorge, KI-Coach und mehr — für dich und deine Familie. Jetzt im App Store und bei Google Play.