Calm/Storm

Spezialisiert auf FemTech und Tabootech, investiert Calm/Storm Ventures seit 2020 in frühe HealthTech-Startups aus ganz Europa und den USA. Laut PitchBook zählt das Wiener Haus zu den zehn aktivsten FemTech-Investoren weltweit – eine Positionierung, die das Haus in einem von Mainstream-VCs weitgehend ignorierten Segment aufgebaut hat.

01 · Profil

Über Calm/Storm

Positionierung und Fokus

Calm/Storm wurde 2020 gegründet und versteht sich als einer der führenden europäischen Frühphasen-Investoren im Bereich Digital Health mit Fokus auf gesellschaftlich stigmatisierte Gesundheitsthemen: Fruchtbarkeit, sexuelle Gesundheit, psychische Erkrankungen und chronische Erkrankungen, die in der Regelversorgung strukturell unterfinanziert sind. Das Haus unterstützt laut eigener Darstellung purpose-getriebene Gründerteams, die an Themen arbeiten, die andere Investoren meiden – wegen Tabus, regulatorischer Komplexität oder fehlender Marktkenntnis. Bewusst sucht Calm/Storm laut Unternehmenswebsite nach Feldern, in denen spezialisiertes Domänenwissen den entscheidenden Investmentvorteil bietet.

Fonds und Aktivität

Sifted berichtete über den Abschluss des zweiten Fonds bei 30 Millionen Euro, der auf frühe HealthTech-Startups in Prävention und digitaler Innovation ausgerichtet ist. Seit der Gründung hat Calm/Storm laut Unternehmensangaben mehr als 75 Unternehmen finanziert – eine für einen österreichischen Micro-VC-Fonds außergewöhnliche Aktivität. Das hohe Transaktionsvolumen spiegelt den Ansatz wider: Calm/Storm setzt auf breite Frühphasenstreuung statt auf konzentrierte Spätphasenwetten und kann dadurch mehrere Markthypothesen parallel testen.

Portfolio

Zu den bekannten Portfoliounternehmen zählen laut Unternehmenswebsite Béa Fertility, The Lowdown, Leda Health, Inne, FemHealth Insights und Levy. Laut Trending Topics hat Calm/Storm insgesamt elf FemTech-Startups finanziert. Neben FemTech deckt das Portfolio Mental Health, chronische Erkrankungen und digitale Prävention ab – alles Bereiche mit hohem gesellschaftlichen Bedarf und bislang geringer Investor-Aufmerksamkeit. Die Portfoliobreite über verschiedene Indikationen hinweg verringert das Konzentrationsrisiko gegenüber einem reinen FemTech-Fonds.

Investmentansatz

Calm/Storm investiert laut Unternehmenswebsite in SaaS, Marktplätze, Consumer-Produkte und HealthTech, bevorzugt in Pre-Seed und Seed. Der Fonds ist geografisch offen für Startups aus ganz Europa und den USA und meidet laut EU-Startups Themen, die bereits von Mainstream-VCs intensiv bearbeitet werden.

Wer steckt dahinter

Calm/Storm Ventures operiert von Wien aus mit einem europaweit aktiven Team. Das Haus pflegt laut EU-Startups (September 2025) enge Beziehungen zu führenden europäischen HealthTech-Hubs und ist im österreichischen Start-up-Ökosystem fest verankert. Die PitchBook-Einordnung unter die zehn aktivsten FemTech-Investoren weltweit macht Calm/Storm zu einem der sichtbarsten europäischen Akteure in einem Segment, das trotz wachsender Nutzerinnen-Zahlen in der Investoren-Community lange unterschätzt wurde.

Für FemTech-Startups, die über Investoren mit echter Sektorerfahrung nachdenken, gehört Calm/Storm Ventures laut EU-Startups zu den am häufigsten genannten europäischen Adressen.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Gründerinnen und Gründer in Digital Health, Femtech, Mental Health und klinischer KI, Pre-Seed bis Series A

FAQ · 04 Fragen

Häufig gefragt zu Calm/Storm

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Der Fokus liegt laut Unternehmenswebsite auf FemTech, Tabootech, Mental Health und chronischen Erkrankungen. Bekannte Portfoliounternehmen sind Béa Fertility, Inne und The Lowdown. Laut PitchBook zählt Calm/Storm zu den Top-10-FemTech-Investoren weltweit.

Laut Sifted hat Calm/Storm seinen zweiten Fonds bei 30 Millionen Euro abgeschlossen. Insgesamt wurden laut Unternehmensangaben seit 2020 mehr als 75 Startups finanziert.

Nein. Laut Unternehmenswebsite ist Calm/Storm geografisch offen für Startups aus ganz Europa und den USA. Das Haus operiert von Wien aus, hat aber ein europaweit aktives Investmentnetzwerk.

Calm/Storm investiert laut eigener Darstellung bevorzugt in Pre-Seed und Seed. Der Fonds setzt auf breite Streuung statt auf konzentrierte Spätphasenwetten, um mehrere Markthypothesen parallel zu testen.

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