Call a Midwife

Rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit einem Neugeborenen stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie schnell und unkompliziert an Hebammenunterstützung kommen – besonders dann, wenn eine wohnortnahe Betreuung knapp oder ausgebucht ist. Call a Midwife ist eine digitale Plattform aus Berlin, die Online-Hebammenberatung per Telefon, Video und Chat in mehreren Sprachen anbietet und damit die Lücke zwischen knappen Präsenzterminen und dem tatsächlichen Informationsbedarf werdender und frischer Eltern schließt.

01 · Profil

Über Call a Midwife

Wie funktioniert's

Über die Website wählen Nutzerinnen eine Hebamme aus dem Profil-Pool aus – jede Hebamme stellt Sprachen, Erfahrungsschwerpunkte und Verfügbarkeit vor. Nach der Buchung eines Pakets – von Einzelsitzungen bis zur Flatrate über sieben Tage – findet die Beratung per Telefon, Video-Chat oder schriftlichem Chat statt. Die Hebammen decken das gesamte Spektrum der perinatalen Versorgung ab: Geburtsvorbereitung, Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Ernährungsberatung für Säuglinge einschließlich der Einführung von Beikost, Schlafprobleme in den ersten Lebensmonaten und Familienplanung nach der Geburt. Laut Call a Midwife-Website werden die Kosten in Deutschland von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, da Hebammenleistungen nach dem deutschen Hebammengesetz (HebG) als Pflichtleistung der GKV eingestuft sind – auch bei digitaler und telefonischer Betreuung nach den geltenden Vergütungsvereinbarungen des GKV-Spitzenverbands.

Für wen ist es gedacht

Die Plattform richtet sich an Schwangere und junge Eltern, die flexible und zeitlich unabhängige Hebammenberatung benötigen. Besonders nützlich ist das Angebot für Familien in ländlichen Regionen mit knappem Hebammenangebot, für internationale und Expat-Familien, die auf mehrsprachige Betreuung angewiesen sind – das Team spricht laut Plattform Englisch, Deutsch, Spanisch, Russisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch und Italienisch –, sowie für Eltern, die kurzfristig Fragen außerhalb regulärer Praxiszeiten klären möchten. Die Plattform eignet sich insbesondere für die Zeit nach der Entlassung aus der Klinik, wenn die intensive Hebammenbetreuung endet, aber noch viele Fragen zu Stillen, Schreien oder Schlafrhythmus bestehen.

Verfügbarkeit und Zulassung

Call a Midwife ist in Deutschland als Telemedizin-Plattform tätig; die angebotenen Hebammendienste fallen unter das 2020 reformierte Hebammengesetz (HebG), das Hebammen explizit zur selbstständigen Betreuung in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett berechtigt. Laut WHO-Bericht "State of the World's Midwifery 2021" können Hebammen rund 87 Prozent aller essenziellen Leistungen in der reproduktiven Gesundheitsversorgung erbringen – ein Befund, der digitale Plattformmodelle wie Call a Midwife fachlich stützt. Laut GKV-Spitzenverband sind Hebammenberatungsleistungen in Deutschland GKV-erstattungsfähig; Schwangere und Mütter in der Wochenbettphase können diese Leistung ohne zusätzliche Kosten in Anspruch nehmen. Die Plattform hat ihren Sitz in Berlin und ist über die Website erreichbar. Nutzerinnen, die Call a Midwife in Anspruch nehmen möchten, können den Buchungsprozess direkt über die Website starten und einen Beratungstermin flexibel wählen.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe von call a midwife umfasst Frauen und Familien weltweit, die Unterstützung während der Schwangerschaft, Geburt und Nachgeburtszeit benötigen. Besonders angesprochen werden Frauen, die in Ländern mit unzureichender Hebammenversorgung oder schwachen Gesundheitssystemen leben, sowie Frauen, die in ihrer Muttersprache beraten werden möchten. Der Service richtet sich sowohl an Frauen in Deutschland als auch an solche, die im Ausland leben und dort gebären.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Fuer GKV-Patientinnen in Deutschland kostenlos. International auf Anfrage.

FAQ · 03 Fragen

Häufig gefragt zu Call a Midwife

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Nach der Buchung verbinden sich Schwangere oder Mütter per Telefon, Video oder Chat mit einer erfahrenen Hebamme. Die Beratung kann auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen stattfinden und ist zeitlich flexibel – auch außerhalb regulärer Praxiszeiten verfügbar.

Hebammenhilfe ist eine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 134a SGB V. Für GKV-versicherte Nutzerinnen ist die Beratung über Call a Midwife in der Regel kostenfrei, sofern die Hebamme als zugelassene Leistungserbringerin registriert ist.

Call a Midwife unterstützt bei Fragen zur Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung, Stillberatung, Wochenbettbegleitung und postpartalen Themen. Auch emotionale Unterstützung nach der Geburt sowie allgemeine Beratung zur Neugeborenenversorgung gehören zum Angebot.

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