Brea

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen – rund 70.000 Frauen erkranken jährlich neu. Der Alltag während und nach der Therapie bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich: Medikamentenpläne, Arzttermine, psychische Belastung und das Gefühl, mit der Diagnose allein zu sein. Die Brea App wurde entwickelt, um genau diese Lücke zu füllen.

01 · Profil

Über Brea

Brea Health GmbH wurde 2021 von Jessica Biastoch, Sarah Jankowsky und Daniel Marschner gegründet. Marschner ist bekannt als Mitgründer von Wunderlist, der weltweit populären To-do-App, die Microsoft für rund 200 Millionen US-Dollar erwarb. Die App begleitet Brustkrebspatientinnen und ihre Angehörigen im gesamten Behandlungsverlauf – vor, während und nach der Therapie. Sie ist für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) konzipiert.

Die vier Säulen der App

Brea ist auf vier Kernbereiche aufgebaut: Organisation und Medikation, Patienten-Tagebuch, Mental Health sowie Information.

Im Bereich Organisation und Medikation hilft die App dabei, Termine, Medikamentenpläne und Behandlungsschritte strukturiert zu verwalten. Das digitale Patienten-Tagebuch ermöglicht es, den körperlichen und emotionalen Verlauf zu dokumentieren – Einträge, die bei Arztgesprächen helfen können, Verläufe präzise zu beschreiben. Der Mental-Health-Bereich stellt Inhalte bereit, die bei der Bewältigung emotionaler Belastungen helfen, ergänzend zur ärztlichen und psychologischen Begleitung.

Der Informationsbereich beantwortet Fragen, die Patientinnen häufig haben – etwa zur Kostenübernahme für Perücken, zur Reha-Antragstellung oder zur Intimität während der Behandlung. Gut recherchierte, laienverständliche Inhalte stehen dabei im Vordergrund.

Für wen ist Brea geeignet?

Brea richtet sich an Frauen mit Brustkrebsdiagnose sowie deren Angehörige und Begleiter. Die App begleitet durch alle Phasen – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge. Sie ist kein Ersatz für ärztliche Behandlung oder psychotherapeutische Begleitung, sondern versteht sich als digitale Ergänzung im Therapiealltag.

Laut Business Insider Deutschland (2021) war Mitgründer Marschner nach dem Wunderlist-Exit auf der Suche nach einem Projekt mit gesellschaftlichem Mehrwert – die persönliche Betroffenheit durch Brustkrebs im familiären Umfeld prägte die Entwicklungsrichtung. Brea ist für iOS und Android kostenlos verfügbar und in beiden Stores abrufbar.

Der Bedarf an digitaler Alltagsunterstützung ist bei Brustkrebspatientinnen besonders hoch. Zwischen Klinikaufenthalten und Arztterminen entstehen Wochen des Selbstmanagements, in denen Betroffene Medikamentenpläne einhalten, Nebenwirkungen protokollieren, Reha-Anträge stellen und gleichzeitig psychisch stabil bleiben müssen. Brea bündelt diese Anforderungen in einer Anwendung und adressiert damit eine Versorgungslücke, die von der klinischen Regelversorgung nicht geschlossen wird. Für Frauen, die nach der Diagnose sofort praktische Orientierung suchen, bietet die App einen strukturierten und niedrigschwelligen Einstieg. Angehörige – Partner, Eltern oder erwachsene Kinder von Betroffenen – finden ebenfalls gezielte Inhalte, die erklären, wie sie im Therapiealltag sinnvoll unterstützen können. Die App ist im Apple App Store kostenlos erhältlich und wurde von Startupvalley News (2023) als innovatives Digital-Health-Angebot vorgestellt. Im Google Play Store ist die App ebenfalls kostenlos verfügbar (Stand 2024, Bewertung: 4 Sterne).

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die Zielgruppe von Brea sind Brustkrebspatient:innen in allen Stadien ihrer Erkrankung. Die App richtet sich sowohl an Betroffene, die sich in der aktiven Therapie befinden, als auch an diejenigen, die die Therapie bereits abgeschlossen haben. Zudem bietet die App Unterstützung für Angehörige und medizinisches Fachpersonal, das in die Behandlung involviert ist.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

Die Brea App wird kostenlos angeboten. Es gibt keine Informationen über ein kostenpflichtiges Modell oder zusätzliche Kosten für die Nutzung der App.

FAQ · 05 Fragen

Häufig gefragt zu Brea

Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.

Die Brea App richtet sich laut Unternehmensangaben an Brustkrebs-Patientinnen in allen Erkrankungsphasen – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge – sowie an Angehörige. Die App ist für die DACH-Region konzipiert.

Nein. Die Brea App ist laut Anbieterangaben kein Ersatz für ärztliche, psychotherapeutische oder pflegerische Versorgung, sondern eine ergänzende digitale Begleitung.

Hinter Brea steht die Brea Health GmbH aus Berlin (gegründet 2021). Mitgründer Daniel Marschner ist bekannt als Co-Founder von Wunderlist.

Die Brea App ist laut Unternehmensangaben für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) konzipiert und auf Deutsch verfügbar. Die App ist über brea.app sowie im App Store und Google Play erhältlich.

Ja. Laut Unternehmensangaben richtet sich die Brea App ausdrücklich auch an Angehörige von Brustkrebs-Patientinnen und bietet Informationen und Unterstützung für das persönliche Umfeld.

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