Betterguards

Knöchelverletzungen zählen zu den häufigsten Sportverletzungen. Allein in den USA dokumentiert die Sportmedizin-Fachliteratur jährlich rund zwei Millionen Sprunggelenkdistorsionen – bei Hobbyläufern ebenso wie bei Profibasketballern und Handballspielerinnen. Die BETTERGUARDS Technology GmbH aus Berlin hat mit „The BetterGuard" eine Sprunggelenkbandage entwickelt, die anstelle passiver Stützfunktionen auf aktive Mikrohydraulik setzt: Die Bandage reagiert erst dann, wenn der Knöchel beginnt, in eine gefährliche Position zu kippen, und lässt die natürliche Bewegungsfreiheit sonst unangetastet.

01 · Profil

Über Betterguards

Wie funktioniert The BetterGuard?

Das Kernstück der Technologie ist ein miniaturisierter Hydraulikkolben – der sogenannte BG POWER Mini-Kolben – der seitlich in die Bandage integriert ist. Bei normalen Bewegungsabläufen fließt Flüssigkeit frei durch das Ventil und schränkt Athleten beim Laufen, Springen und Landen nicht ein. Beginnt der Knöchel bei einem Fehlauftritt in eine kritische Winkelposition zu kippen, schließt das Ventil laut Herstellerangaben innerhalb weniger Millisekunden und blockiert die Weiterbewegung in die verletzungsgefährdete Richtung. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Sicherheitsgurt: entspannt im Normalbetrieb, sofort reaktiv beim Aufprall. Die Bandage ist für den Einsatz in regulären Sportschuhen konzipiert und deutlich flacher gebaut als herkömmliche Schnür- oder Klettverschlussbandagen.

Wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit

Eine 2023 im Fachjournal Frontiers in Sports and Active Living veröffentlichte Studie untersuchte The BetterGuard im direkten Vergleich mit konventionellen passiven Knöchelbandagen (Quelle: PubMed Central, A Multidimensional Assessment of a Novel Adaptive Versus Traditional Passive Ankle Sprain Protection Systems, 2023). Die Forscher evaluierten Schutzwirkung, Stabilisierungsgeschwindigkeit und Tragekomfort unter sportlichen Belastungsbedingungen und stellten Vorteile adaptiver Systeme bei der Reaktionsgeschwindigkeit fest. Im selben Jahr gewann Betterguards den Sports Technology Award in der Kategorie Best Injury Prevention and Recovery Technology – einer der bekanntesten Auszeichnungen im internationalen Sporttech-Segment.

Für welche Sportarten ist The BetterGuard geeignet?

The BetterGuard richtet sich an Sportlerinnen und Sportler mit erhöhtem Umknick-Risiko oder nach einer Sprunggelenksverletzung. Betterguards nennt Basketball, Handball, Fußball, Volleyball, Tennis und Laufsport als Hauptanwendungsgebiete. Profi-Athleten wie Franz Wagner und Moe Wagner vom NBA-Team Orlando Magic sind öffentliche Nutzer des Produkts (Quelle: GlobeNewswire, Betterguards Unveils Newly Launched U.S. Product at NBA Summer League, 2023).

Unternehmen und Investoren

BETTERGUARDS Technology GmbH wurde 2014 in Berlin gegründet. 2022 wählte das NBA Launchpad Betterguards als eines von fünf internationalen Startups aus. Zu den institutionellen Investoren zählen laut Crunchbase die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement sowie Brandenburg Capital (Quelle: Crunchbase, Betterguards Technology Company Profile & Funding, 2025).

Häufige Fragen zu Betterguards

Wie schützt The BetterGuard vor Umknickverletzungen? Der integrierte Hydraulikkolben blockiert laut Herstellerangaben innerhalb von Millisekunden die Bewegung in verletzungsgefährdete Positionen, ohne normale Lauf- und Sprungbewegungen einzuschränken.

Ist die Wirksamkeit belegt? Laut einer 2023 in Frontiers in Sports and Active Living erschienenen Studie zeigt das adaptive System Vorteile gegenüber passiven Bandagen bei der Stabilisierungsgeschwindigkeit.

Für welche Sportarten eignet sich The BetterGuard? Basketball, Handball, Fußball, Volleyball, Tennis und Laufsport laut Unternehmensangaben – überall, wo das Umknickrisiko erhöht ist.

Was kostet The BetterGuard? Rund 150 Euro pro Paar, erhältlich über betterguards.de und internationalen Sportfachhandel.

02 · Wer profitiert

Zielgruppe

Die potenziellen Nutzer von Betterguards sind vor allem Sportler und aktive Menschen, die sich vor Verletzungen schützen möchten. Insbesondere Personen, die an Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko wie Fußball, Basketball oder Skifahren teilnehmen, könnten von den Produkten profitieren. Darüber hinaus könnten auch medizinische Fachleute wie Physiotherapeuten und Orthopäden an den innovativen Schutzlösungen von Betterguards interessiert sein.

05 · Was es kostet

Kosten & Preise

150€/Paar.

FAQ · 05 Fragen

Häufig gefragt zu Betterguards

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The BetterGuard nutzt einen integrierten Mikrohydraulik-Kolben, der bei normaler Bewegung freien Durchlauf hat. Beginnt der Knöchel in eine kritische Winkelposition zu kippen, schließt das Ventil innerhalb weniger Millisekunden und blockiert die gefährliche Weiterbewegung. Im Alltag und beim Sport schränkt die Bandage die Bewegungsfreiheit nicht ein.

The BetterGuard ist für Sportarten mit erhöhtem Umknick-Risiko konzipiert, darunter Basketball, Handball, Fußball, Volleyball, Tennis, American Football und Laufsport. Die Bandage ist für den Einsatz in regulären Sportschuhen ausgelegt und in verschiedenen Größen für linken und rechten Fuß erhältlich.

The BetterGuard ist laut Unternehmenswebsite ab rund 150 Euro pro Paar erhältlich. Die Bandage ist über den Webshop von Betterguards sowie über Amazon und ausgewählten Sportfachhandel in Deutschland und international bestellbar.

Eine 2023 in Frontiers in Sports and Active Living veröffentlichte Studie (PubMed Central, PMCID: PMC9983046) verglich adaptive Knöchelbandagen mit Betterguards-Technologie gegenüber konventionellen passiven Systemen und untersuchte Schutzleistung, Stabilisierungsreaktionszeit und Tragekomfort unter sportlichen Belastungsbedingungen.

Klassische Bandagen stützen dauerhaft und schränken damit auch normale Bewegungen ein. The BetterGuard reagiert hingegen erst bei kritischen Bewegungsgeschwindigkeiten des Knöchels – die Stützfunktion aktiviert sich situativ. Das soll volle Mobilität mit gezieltem Schutz verbinden, wie Betterguards in seiner Produktbeschreibung erläutert.

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