BeMe
01 · Profil
Über BeMe
Wie funktioniert's
Nach dem Onboarding protokolliert BeMe täglich die Stimmung und empfiehlt passende Inhalte, sogenannte Supportive Media. Darunter fallen kurze Videos, geführte Übungen und Reflexionsaufgaben, die sich an wissenschaftlich fundierten Therapieansätzen orientieren. Nutzerinnen und Nutzer können Freunde oder Familienmitglieder in ihre persönliche Mood Crew einladen und Stimmungsdaten freiwillig teilen. Für direkten Support steht text-basiertes Live-Coaching mit ausgebildeten Coaches bereit, die in Echtzeit erreichbar sind; ergänzend bietet BeMe Telehealth-Konsultationen für klinisch relevantere Fälle an. Die App ist kostenlos im Apple App Store (iOS-ID 1595828671) und im Google Play Store (com.bememultiplatform.android) verfügbar. Das Geschäftsmodell basiert auf Partnerschaften mit Krankenkassen, Schulbezirken und Arbeitgebern, die BeMe als ergänzendes Leistungsangebot für versicherte Mitglieder oder Mitarbeitende bereitstellen; die App ist für Endnutzerinnen und Endnutzer in diesen Programmen kostenlos.
Studienlage und Belege
Eine Evaluation in Zusammenarbeit mit der Stanford University, veröffentlicht 2023 im Fachjournal JMIR mHealth and uHealth (PubMed-ID 37639293), umfasste mehr als 13.000 Jugendliche. Laut der Studie nutzten Teilnehmende die Plattform durchschnittlich acht Mal pro Monat; 85 Prozent zeigten beim Einstieg positive Screening-Werte für Depression, 78 Prozent für Angststörungen. 84 Prozent berichteten nach der Nutzung von verbessertem Selbstwertgefühl, 92 Prozent gaben an, mehr Vertrauen in die eigene Stressbewältigung zu haben. Das text-basierte Coaching bewerteten 84 Prozent als hilfreich im Umgang mit Stress. Die App trägt eine SOC-2-Typ-2-Zertifizierung und wurde nach eigenen Angaben nach dem Prinzip Privacy by Design entwickelt.
Wer steckt dahinter
BeMe Health wurde 2021 von Dr. Nicoletta Tessler und Mandeep Dhillon in Miami, Florida, gegründet. Laut Crunchbase sammelte das Unternehmen bis August 2024 insgesamt 27,2 Millionen US-Dollar ein, darunter eine Runde über 12,5 Millionen US-Dollar mit Beteiligung von Flare Capital, Polaris Partners, Blue Cross Blue Shield of Kansas und der California Health Care Foundation. Im Oktober 2025 übernahm Hazel Health – laut Behavioral Health Business einer der führenden Telehealth-Anbieter für K-12-Schulen in den USA – BeMe Health vollständig. Die BeMe-App wird seitdem als Bestandteil des Hazel-Schulgesundheitsprogramms betrieben und ist über Partnerschaften mit Schulbezirken, Krankenkassen und Arbeitgebern zugänglich.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Jugendliche und junge Erwachsene (ca. 13–25 Jahre) in den USA, die psychologische Unterstuetzung suchen. Auch Schulen, Eltern und Krankenkassen, die wirkungsvolle digitale Angebote fuer junge Nutzerinnen und Nutzer bereitstellen wollen.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Kostenlos fuer Endnutzer in Partnerprogrammen (z.B. Blue Cross Blue Shield, CareSource). Direkte Einzelnutzer-Preise nicht oeffentlich kommuniziert. Details auf beme.com.
FAQ · 05 Fragen
Häufig gefragt zu BeMe
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
BeMe ist für Endnutzerinnen und Endnutzer in Partnerprogrammen – etwa mit Krankenkassen, Schulbezirken oder Arbeitgebern – kostenlos verfügbar. Für direkte Einzelnutzerinnen und -nutzer außerhalb solcher Partnerschaften sind Konditionen nicht öffentlich kommuniziert. Aktuelle Informationen dazu sind auf beme.com zu finden.
Eine 2023 im Fachjournal JMIR mHealth and uHealth veröffentlichte Evaluation in Zusammenarbeit mit der Stanford University analysierte mehr als 13.000 Nutzerinnen und Nutzer. Ergebnis: 84 Prozent berichteten von verbessertem Selbstwertgefühl, 92 Prozent von gestärkertem Vertrauen in ihre Stressbewältigung. Die durchschnittliche Nutzungsfrequenz lag bei acht Sitzungen pro Monat.
Ja. Im Oktober 2025 übernahm Hazel Health BeMe Health vollständig. Die App ist weiterhin im Apple App Store (iOS-ID 1595828671) und im Google Play Store verfügbar und wird als Bestandteil des Hazel-Health-Schulgesundheitsprogramms betrieben.
BeMe richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 13 und 24 Jahren, die niedrigschwellige Unterstützung bei psychischen Belastungen, Stress oder emotionalen Herausforderungen suchen. Die App ist besonders für junge Menschen konzipiert, die klassische Therapieangebote meiden oder keinen direkten Zugang dazu haben.
BeMe wurde für den englischsprachigen US-Markt entwickelt und steht primär auf Englisch zur Verfügung. Eine offizielle deutsche Sprachversion existiert nach aktuellem Stand nicht. Die App ist über Partnerschaften mit US-Krankenkassen und Schulbezirken zugänglich.
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