Azuma Health
01 · Profil
Über Azuma Health
Wie funktioniert's
Das Münchener Unternehmen stellt PaaS-Module (Platform as a Service) auf Basis einer Zero-Trust-Architektur bereit. Zero Trust bedeutet: Kein Dienst und keine Entität wird automatisch als vertrauenswürdig eingestuft – alle Datenzugriffe werden explizit autorisiert. Das ist für Gesundheitsdaten besonders relevant, weil unbefugte Zugriffe auch bei internen Netzwerkverbindungen verhindert werden. Kernangebot ist „azuma mimoto", ein Health-ID-as-a-Service-Modul, das die Anbindung an die digitale Gesundheits-ID im Rahmen der Telematikinfrastruktur 2.0 (TI2.0) ermöglicht. Digitale Gesundheitsanbieter können dieses Modul als fertigen Baustein einbinden, ohne die komplexe TI2.0-Integration selbst entwickeln zu müssen, wie Azuma auf seiner Website beschreibt.
Das Geschäftsmodell von Azuma Health
Das Unternehmen adressiert ausschließlich B2B-Kunden: Entwickler und Anbieter digitaler Gesundheitsanwendungen – DiGA-Hersteller, Telemedizinplattformen, Klinik-App-Entwickler –, die sichere und interoperable Infrastrukturkomponenten benötigen. Das Modell entspricht einem Technologielieferanten im Hintergrund: Für Endpatienten ist Azuma nicht sichtbar, beeinflusst aber die Qualität der Anwendungen, die sie täglich nutzen. Laut Crunchbase-Profil ist Azuma Healthtech in München ansässig und gehört laut Munich Startup zum Ökosystem des Medical Valley EMN. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben selbst finanziert.
Verfügbarkeit und Zulassung
Die Module sind als Cloud-Service verfügbar und richten sich an Unternehmen im deutschsprachigen und europäischen Raum. Eine direkte Zulassung als Medizinprodukt ist für die Infrastrukturmodule selbst nicht erforderlich; sie unterstützen Anbieter dabei, eigene Anwendungen TI2.0-konform und DSGVO-gerecht zu gestalten. Azuma stellt sicher, dass alle Daten ausschließlich für autorisierte Dienste zugänglich sind – Grundvoraussetzung für den Einsatz in regulierten Gesundheitsumgebungen.
Im Vergleich zu Alternativen
Staatliche Stellen wie die gematik stellen Spezifikationen bereit, aber keine fertigen Entwicklerbausteine. Allgemeine Cloud-Anbieter wie AWS oder Azure bieten Rechenzentrumsleistung, aber keine auf TI2.0 und das deutsche Gesundheitswesen spezialisierten Module. Azuma füllt diese Lücke mit sofort integrierbaren, regulatorisch vorbereiteten Bausteinen. Für Startups, die eine DiGA auf den Markt bringen wollen, kann der Einsatz von Infrastrukturmodulen wie denen von Azuma die Zeit bis zur Zertifizierung deutlich reduzieren, da regulatorisch relevante Anforderungen nicht eigenständig neu entwickelt werden müssen. Angesichts der hohen Anforderungen des BfArM an technische Sicherheit und Datenschutz ist der Rückgriff auf vorzertifizierte Bausteine für kleinere Entwicklungsteams eine pragmatische Strategie.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Die Zielgruppe von Azuma Healthtech sind digitale Gesundheitsdienstleister, die sichere und flexible Cloud-Module benötigen, um ihre Kernwerte umzusetzen. Dazu gehören Krankenhäuser, Kliniken, Arztpraxen und andere medizinische Einrichtungen, die von einer sicheren und interoperablen Softwarelösung profitieren möchten.
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
Keine spezifischen Informationen zu den Kosten oder dem Preismodell von Azuma Healthtech sind verfügbar. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Lösungen auf die Bedürfnisse digitaler Gesundheitsdienstleister zugeschnitten sind, was auf ein B2B-Geschäftsmodell hindeutet.
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Azuma Health
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Azuma stellt „azuma mimoto" bereit, ein Health-ID-as-a-Service-Modul für die Anbindung an die digitale Gesundheits-ID im Rahmen von TI2.0. Entwickler integrieren das Modul und ersparen sich die eigenständige TI2.0-Zertifizierung und -Implementierung.
Die Module richten sich an Entwickler und Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen wie DiGA, Telemedizin-Plattformen oder Klinik-Apps, die interoperable und DSGVO-konforme Infrastrukturkomponenten benötigen.
Zero Trust bedeutet, dass kein Dienst automatisch als vertrauenswürdig gilt. Alle Datenzugriffe werden explizit autorisiert – auch intern. Für Gesundheitsdaten verhindert dieses Modell unbefugte Zugriffe auch bei internen Netzwerkverbindungen.
Nein. Azuma Healthtech ist ein B2B-Infrastrukturanbieter, kein Endprodukt für Patienten. Das Unternehmen stellt Module bereit, mit denen andere Unternehmen ihre eigenen DiGA- oder Digital-Health-Lösungen aufbauen.
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