Acalta
01 · Profil
Über Acalta
Acalta Health Platform: B2B-Lösung für Gesundheitsversorger
Die Acalta Health Platform richtet sich an Kliniken, Praxen und ambulante Pflegeeinrichtungen. Über das System lassen sich standardisierte Behandlungspfade konfigurieren, digitale Fragebögen hinterlegen und der bidirektionale Informationsaustausch zwischen Behandlungsteam und Patient kontinuierlich steuern. Nach Unternehmensangaben können in der Plattform mehrere Kliniken gleichzeitig für einen einzelnen Patienten verwaltet werden – relevant für Betroffene mit komplexen Erkrankungsbildern.
Patienta-App: Symptomerfassung aus dem Alltag
Auf Patientenseite steht die Patienta-App bereit, die laut App-Store-Beschreibung für Android (Google Play) und iOS verfügbar ist. Die App zeigt den aktuellen Behandlungsschritt, erinnert an Termine und führt durch digitale Fragebögen zur Symptomerfassung. Die erfassten Werte fließen direkt in die Behandlungsdokumentation der Klinik ein, was das Behandlungsteam entlastet und die Datenlage für klinische Entscheidungen verbessert.
Klinischer Einsatz an der Universitätsklinik Erlangen
Die Strahlenklinik des Universitätsklinikums Erlangen setzt die Acalta Health Platform laut einer veröffentlichten Use-Case-Beschreibung zur Symptomdokumentation bei Patienten ein, die Immun- oder Chemotherapien erhalten. Patienten erfassen eigenständig ihren Gesundheitszustand, was den Kontrollaufwand für medizinisches Personal verringert und die frühzeitige Erkennung behandlungsbedürftiger Nebenwirkungen erleichtert.
Unternehmenshintergrund
Acalta GmbH wurde am 11. Januar 2021 von Frederik Kaul, Dr. Nico Ploner und Simon Winkler in Erlangen gegründet, laut Handelsregister beim Amtsgericht Fürth geführt. Das Startup wurde laut ZOLLHOF-Angaben in das Förderprogramm des ZOLLHOF Tech Incubator im Großraum Erlangen-Nürnberg aufgenommen. Die Geschäftsführung verbleibt bei den drei Gründern.
Marktkontext und Einordnung
Der Markt für digitales Behandlungsbegleitungsmanagement wächst mit der zunehmenden Verbreitung von Telemedizin und strukturierter Nachsorge. Laut Bitkom-Gesundheitsreport 2024 planen mehr als 60 Prozent der deutschen Kliniken den Ausbau digitaler Patientenkommunikation in den kommenden zwei Jahren. Acalta konkurriert im Segment der indikationsübergreifenden Behandlungspfad-Lösungen mit spezialisierten ePRO-Anbietern wie CANKADO sowie allgemeinen Patientenkommunikationswerkzeugen. Gegenüber DiGA-fokussierten Plattformen liegt der Vorteil von Acalta in der institutionellen Integration: Das System zielt auf den Klinikworkflow, nicht auf den eigenständigen Patientenmarkt.
Im Vergleich zu ähnlichen Plattformen
Acalta positioniert sich als indikationsübergreifende Behandlungsmanagement-Lösung. Vergleichbare Plattformen wie CANKADO fokussieren auf ePRO in der Onkologie und adressieren primär Pharmaunternehmen; IntensivKontakt ist auf die Kommunikation zwischen Intensivstation, Patient und Angehörigen spezialisiert. Acalta richtet sich mit der Kombination aus Klinik-Backend und Patienten-App an Einrichtungen, die den gesamten Behandlungspfad digital abbilden möchten.
02 · Wer profitiert
Zielgruppe
Kliniken, Krankenhäuser und Gesundheitsversorger (B2B); Patienten in digitalen Behandlungspfaden (B2C über Patienta-App)
05 · Was es kostet
Kosten & Preise
B2B-Lizenzmodell für Kliniken; Patienta-App für Patienten kostenlos
FAQ · 04 Fragen
Häufig gefragt zu Acalta
Kurze Antworten aus unserer Recherche. Wenn etwas fehlt oder unklar ist: Schreib uns direkt.
Acalta ist indikationsübergreifend konfigurierbar – von der onkologischen Nachsorge über chronische Erkrankungen bis zur postoperativen Betreuung. Kliniken können Behandlungspfade flexibel an ihre Fachbereiche anpassen.
Die Patienta-App zeigt Patienten ihren aktuellen Behandlungsschritt, sendet Terminerinnerungen und führt durch digitale Fragebögen zur Symptomerfassung. Die Daten werden direkt an das Kliniksystem übermittelt.
Acalta gibt an, höchste Datenschutzanforderungen zu erfüllen. Kliniken sollten bei Vertragsabschluss eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach DSGVO vornehmen und konkrete Zertifizierungen beim Anbieter erfragen.
Ja. Die Strahlenklinik des Universitätsklinikums Erlangen nutzt die Plattform laut Unternehmensangaben zur Symptomdokumentation bei Patienten in Immun- und Chemotherapien.
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