ePA 2026: 81 Prozent der Praxen nutzen die elektronische Patientenakte
Rund 130.000 von 160.000 Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäusern in Deutschland haben seit dem Start der elektronischen Patientenakte auf Patientenakten zugegriffen – das entspricht 81 Prozent aller Gesundheitseinrichtungen. Das veröffentlichte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Anfang 2026 [1].
## Was ist die ePA?
Seit Anfang 2025 erhalten alle gesetzlich Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte. Das Prinzip: Opt-out statt Opt-in. Wer keine ePA möchte, muss aktiv widersprechen. In der ePA werden Arztbriefe, Befunde, Medikationspläne, Impfnachweise und Laborwerte gespeichert [1].
## Nutzungszahlen
Auf Patientenseite existierten Anfang Februar 2026 rund 4,6 Millionen GesundheitsIDs – erst sechs Prozent der 73 Millionen gesetzlich Versicherten. Die meisten nutzen die ePA passiv.
## Was kommt 2026 dazu?
Im Sommer 2026 kommt der elektronische Medikationsplan – eine digitale Liste aller aktuellen Medikamente, auf Wechselwirkungen prüfbar [1]. Besonders relevant für ältere Patienten mit vielen Medikamenten. Ebenfalls 2026: Integration mit DiGA-Daten.
## So richten Sie Ihre ePA aktiv ein
Installieren Sie die App Ihrer Krankenkasse. Dokumente können manuell ergänzt, einzelne Inhalte für bestimmte Ärzte gesperrt oder freigegeben werden. Impfpass und Mutterpass können als Scan hochgeladen werden.
## Sicherheit
Die ePA nutzt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis der Telematikinfrastruktur. Kein Unbefugter kann ohne gültige Praxisausweis-Karte (SMC-B) und Patienteneinwilligung zugreifen. Datenhaltung auf deutschen Servern nach BSI-Standards [1].
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## Häufige Fragen
**Kann ich der ePA widersprechen?** Ja, jederzeit kostenlos über die Kassen-App. **Was passiert beim Kassenwechsel?** Die Daten folgen Ihnen bei Zustimmung.
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**Quellen:**
[1] BMG. "Die ePA für alle." 2026. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/digitalisierung/epa
[2] vzbv. "Elektronische Patientenakte patientenorientiert weiterentwickeln." Feb. 2026.
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